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Langweilig
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-  MOVIE´S 2015  -

 

 

DER MARSIANER - RETTET MARK WATNEY

Der Mars: eine Einöde aus unendlichen Weiten, Kilometer tiefen Schluchten und Ehrfurcht gebietenden Gebirgsmassiven – vor allem aber rot und staubig und nicht zum Leben für uns Menschen geeignet. Und doch versucht der NASA-Astronaut Mark Watney (Matt Damon) hier nicht nur zu überleben, sondern es sich auch so gut es geht einzurichten. Denn auf baldige Rettung darf er nicht hoffen: Watney war Teil der Crew von Ares 3 und einer Mars-Expedition, die abgebrochen werden musste, als sie, von einem gewaltigen Sandsturm überrascht, die Flucht zurück zur Erde antraten. Watney wurde bei der ungeplanten Evakuierung unter Leitung des weiblichen Commanders Melissa Lewis (Jessica Chastain) als vermeintlich tödlich verletzt zurück gelassen.
Doch Watney hat überlebt. Nicht nur gelingt es ihm aufgrund seiner Fähigkeiten als Botaniker und Maschinenbauingenieur im vor der Evakuierung eingerichteten Mars-Habitat Sauerstoff zu erzeugen und Nahrung anzupflanzen, sondern durch seine Maßnahmen auf sich aufmerksam zu machen. Denn der NASA-Zentrale bleibt nicht unentdeckt, was sich auf dem Mars abspielt. Also organisiert NASA-Chef Teddy Sanders (Jeff Daniels) zusammen mit Flugdirektor Mitch Henderson (Sean Bean) und dem Leiter der Mars-Mission Vincent Kapoor (Chiwetel Ejiofor) eine Rettungsmission mit den übrigen Mitgliedern der Ares 3, wissend um Dauer des Einsatzes und die ständige Gefahr, in der sich Watney befindet. Doch dessen Überlebenswillen ist ungebremst. Und so begibt er sich in einem Rover auf die über drei tausend Kilometer währende Reise voller Hindernisse zum Schiaparelli-Krater, wo ihn die Ares 4 abholen soll – in vier Jahren…

Ein Film, der einen vom Anfang bis zum Ende fesselt! Obwohl man von Anfang an weiß, dass Mark höchstwahrscheinlich überleben wird, fragt man sich doch mit hohem Interesse wie er das erreichen wird. Von daher wird der Film nie langweilig. Für mich ein sehr gut durchdachter Blockbuster. Die schauspielerische Leistung von Matt Damon war spitzenklasse. Endlich mal wieder ein guter Scifi-Streifen. Das Drehbuch... ja, das Ende war halt typisch amerikanisch aber solls, mich hat der Marsianer sehr gut unterhalten .
 

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1215 / 54

Genre : Sci-Fi, Action

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 144 Minuten / FSK 12

 

 

BIG GAME

Oskari (Onni Tommila) ist 13 und hat eine wichtige Aufgabe: Die Tradition seines Volkes verlangt es, dass er eine Nacht allein in der finnischen Wildnis übersteht und an nächsten Tag mit einer selbst erlegten Beute zurückkehrt. Um auf diese Weise zum Mann erklärt zu werden, zieht der etwas ängstliche Junge also mit Pfeil und Bogen los – obwohl seine Familie nicht recht daran glaubt, dass er diese ehrenvolle Aufgabe meistern kann. Während Oskari auf der Jagd ist, ereignet sich am finnischen Himmel jedoch etwas weitaus Dramatischeres: Die Air Force One wird von Terroristen abgeschossen. Nur mit Müh und Not gelingt es dem US-Präsidenten (Samuel L. Jackson) in einer Rettungskapsel den Absturz zu überleben. So treffen der Mann und der Junge mitten in den finnischen Bergen aufeinander. Anstatt sich von der Autorität des mächtigsten Mannes der Welt einschüchtern zu lassen, denkt Oskari allerdings gar nicht daran, den Fremden so schnell wie möglich in die Zivilisation zurückzubringen. Schließlich muss er zunächst seine eigene Mission erfolgreich erfüllen. Dem Präsidenten bleibt daraufhin nichts andere übrig, als seinem jungen Führer auf die Pirsch zu folgen. Doch die Attentäter haben ihre eigene Jagd noch längst nicht aufgegeben…

Der Film nimmt sich selbst nicht ernst, hat auch die ein oder andere überzogene Actionszene aber im Gegenzug dann doch wieder bodenständige Krawall-Szenen. Samuel L. Jackson als Präsident der vereinigten Staaten ist herrlich komisch und gekonnt fehlbesetzt aber das scheint pure Absicht. Der Zuschauer wird nicht Weise gefordert und erhält eine klassische Actiongeschichte im Stil der 80er und 90er Jahre. Technisch ist das Ganze in Ordnung, wie es für einen Actionfilm sein sollte. In die Geschichte wird der Film sicher nicht eingehen aber für Zwischendurch mag er aber taugen. Big Game fühlt sich an wie ein alter Actioner, mit Humor. Persönlich fand ich den Film recht unterhaltsam, da er nie zu sehr vom Thema abschweift. Alle, die ein anspruchsvollen Actionfilm haben wollen, sind hier allerdings falsch

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1215 / 53

Genre : Thriller, Action

Meine Kaufentscheidung Nicht unbedingt
Spielzeit 91 Minuten / FSK 12

 

 

KNOCK KNOCK

Evan Webber (Keanu Reeves) lebt mit seiner Familie in einem beeindruckenden Haus in Kalifornien. Er hat eine wunderbare und talentierte Frau, zwei Kinder und ist als Architekt ein angesehener Mann in seinem Beruf. Als seine Familie eines Nachmittags an den Strand fährt, muss er zum Arbeiten zu Hause bleiben. Auf sich gestellt legt Evan Musik auf, lauscht dem einsetzenden Regen und wird plötzlich – Knock Knock – von einem Klopfen an der Tür in seinem Alleinsein gestört.
Draußen stehen zwei durchweichte Mädchen: Genesis (Lorenza Izzo) und Bel (Ana de Armas) bitten ihn um einen Unterschlupf vor dem Unwetter und hoffen, dass sie sein Telefon benutzen können. Obwohl sie schnell erfahren, dass Evan verheiratet ist, fahren sie bald all ihren Charme auf, um den erfolgreichen Mann zu verführen. Doch natürlich steckt viel mehr dahinter, als es anfangs den Anschein hat.

Ich frage mich, hatte Keanu Reeves so einen unrealistischen Schwachsinn nötig ?  Welcher Mann und sei es noch so ein Weichei, läst sich mehrfach mit einem Kabel, Gartenschlauch oder sonst was fesseln ? Die beiden Mädels gingen mir schon nach 15 Minuten so was von auf die Nerven. Spätestens nachdem er sich von den Fesseln im Bett befreien konnte wäre Schluss mit lustig gewesen und der Film hätte eine nette Wende haben können aber Fehlanzeige, der alte Reeves verkackt in diesem Streifen völlig ! Horrorfilm ? Nein, eher war es Horror sich den Mist anzusehen. Spannung gibt es eher sporadisch, die meiste Zeit herrscht Kopfschütteln. Warum Keanu Reeves bei diesem Film nicht nur mitwirkte, sondern auch noch ausführender Produzent war, ist und bleibt mir ein Rätsel. Selten habe ich bei einem Film so früh schon auf die Uhr geschaut und mir gewünscht, er wäre endlich vorbei. Sorry Keanu aber der Aufwärtstrend mit "John Wick" war leider nur von kurzer Dauer. Ach ja, dann war da ja noch das Ende das eigentlich keines war. Es lohnt sich nicht weiter zu schreiben................................

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1215 / 52

Genre : Thriller, Horror

Meine Kaufentscheidung NEIN
Spielzeit 96 Minuten / FSK 16

 

 

MOMENTUM

Alex (Olga Kurylenko) plant ihren letzten Raubüberfall. Natürlich nicht allein, sondern mit Hilfe ihrer Partner. Doch in die Reihe der Überfälle, die für gewöhnlich nach dem Prinzip Kommen, Sehen und Siegen funktionieren, lässt sich dieser Bankraub nicht einreihen. Denn ehe Alex sich versieht, steht sie den als geschäftliches Unternehmen getarnten Zusammenschluss von Verbrechern gegenüber, die auf der Suche nach einem Schlüssel vor nichts zurückschrecken. Nicht nur, dass sie versteckt unter einem Bett mit anhören muss, wie einer ihrer Kollegen seine letzten Atemzüge keucht, sie wird auch beim Verlassen des Tatorts beobachtet. Der bösartige Mr. Washington (James Purefoy), der für den Senator (Morgan Freeman) arbeitet, hat nur noch eine Zielscheibe: Alex. Seit diesem Momentum ist die Meisterdiebin auf sich allein gestellt und muss zusehen, wie sie dem brutalen Verfolgern entkommen kann. Was hat es mit dem mysteriösen Schlüssel auf sich, für den sich ein blutiger Kampf abspielt und kann Olga mit ihm die Tür zu mehr Klarheit öffnen?

Wer solide Aktion erwartet, wird mit diesem Film gut unterhalten. Inhaltlich darf man die Meßlatte nicht zu hoch legen und auch die Alibi-Botschaft ist eher Durchschnitt. Da der Film komplett frei erfunden ist, tut er auch niemandem wirklich weh. Die Geschichte von Momentum ist keine Offenbarung. Es ist wieder einmal eine undurchsichtige Verschwörung und ein übermächtiges Team, das einer Person hinterher jagt, die zur falschen Zeit am falschen Ort war. Die Logik hinter dem Ganzen hinkt gelegentlich und besonders das Ende, das scheinbar auf eine Fortsetzung ausgelegt ist (die aber, wie ich vermute, nie kommen wird) lässt ein wenig zu wünschen übrig. Doch wo der Film hingegen immens punktet, ist der Unterhaltungsfaktor. Von den ersten Minuten geht das Tempo auf maximum und lässt nicht nach. Die zahlreichen Actionszenen meistert Kurylenko so gut, dass man sich wünscht, sie künftig häufiger in solchen Rollen zu sehen und nicht nur als schmuckes Beiwerk wie in Hitman oder Ein Quantum Trost. James Purefoy, den viele als den charismatischen Serienkiller aus "The Following" kennen, macht als sadistischer, stilbewusster Gegenspieler ebenfalls einen sehr guten Eindruck.

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1115 / 51

Genre : Thriller, Action

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 95 Minuten / FSK 16

 

 

STEVE JOBS

Das Biopic Steve Jobs wirft einen kritischen Blick auf drei markante Punkte im Leben des gleichnamigen Apple-Gründers (verkörpert von Michael Fassbender). Zweifellos war es vor allem dem autoritären Führungsstil Steve Jobs zu verdanken, dass aus dem fast insolventen Computerhersteller nach seiner Rückkehr ins Unternehmen eines der umsatzstärksten Unternehmen der USA wurde, indem er seine Produkte gezielt sowohl als High Tech und Design Ikonen vermarkten konnte. Doch auch wenn ihn sein Führungsstil zu mutigen und visionären Entscheidungen befähigte, war er nicht unumstritten. Kollegen fürchteten sich vor seinem übergroßen Temperament und seinem kompromisslosen Herrschaftsanspruch.

Michael Fassbender spielt einen herrschenden, arroganten und selbstverliebten Steve Jobs, wie man ihn nicht in Erinnerung hat. Jedoch soll es so tatsächlich einfach seine Art gewesen sein. Das Film Publikum begleitet ihn von 1984 aus der eigenen Garage zu Apple, wo er zunächst scheiterte und 1998 ein fulminantes Comeback mit dem iMac hatte. Vermisst habe ich vor allem die frühen Tage der Apple Gründung in der Garage mit Steve Wozniak, das kam einfach zu kurz bzw. es gab nur einen sehr kurzen sekundären Rückblick. Auch die ständigen Querelen mit Bill Gates fehlen. Stattdessen wird die schwierige Beziehung zu seiner Tochter bis ins kleinste Detail analysiert. Steve Jobs konnte weder löten noch programmieren aber sich wie ein A....loch benehmen, das hatte er drauf. Außerdem wurde seine Krankheit, an der er so früh starb, mit keinem Wort erwähnt. Auch auf die Präsentation des iPhone´s/iPod wurde verzichtet. Der Film konzentriert sich meiner Meinung nach zu sehr auf die Person Steve Jobs, es wäre schön gewesen mehr innovative Präsentationen zu sehen z.B. für das iPhone. So war das Ganze etwas emotionslos. Mir hat JOBS mit Ashton Kutcher da deutlich besser gefallen.

Fazit: der wohl uninspirierteste Film von Danny Boyle mit tollen Darstellern über einen schwierigen Visionär, dessen Genie vielleicht etwas überschätzt wird. Egal ob wir Steve Jobs mögen, oder nicht, die meisten von uns leben in der Welt, die er erschaffen hat.

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1115 / 50

Genre : Drama

Meine Kaufentscheidung Tja, mal sehen
Spielzeit 122 Minuten / FSK 6

 

 

BEYOND JUSTICE

Als der Sohn des äußerst wohlhabenden Geschäftsmannes Vincent Delacruz (Vinnie Jones) umgebracht wird, schmiedet der Vater einen ungewöhnlichen Racheplan: Er engagiert den erfolgreichen Strafverteidiger Jaxon Stone (Timothy Woodward Jr.), der als Anwalt des Mörders von Delacruz' Sohn fungieren und für diesen einen Freispruch erwirken soll, damit Delacruz seine Rache am Mörder eigenhändig vollziehen kann. Die schlaue Staatsanwältin Lisa Thomas (Mischa Barton) will einen Freispruch des Täters jedoch verhindern und erweist sich damit als Hindernis in Delacruz' Plan. Auf Druck des Initiators und trotz einer Warnung des Ex-Militärs Jake Tharseo (Luke Goss) lässt Stone jedoch nicht von dem Fall ab und dringt ebenso wie Lisa immer tiefer in die Strukturen eines professionellen Menschenhändlerrings ein, der vom skrupellosen Tattoo (Danny Trejo) geführt wird.

Ein sehr außergewöhnlicher Film, leider außergewöhnlich schlecht !  Im Prinzip gibt es nicht viel zu sagen, die schauspielerischen Leistungen waren unterirdisch, Dialoge und Soundtrack sind zum Teil unglaublich schlecht. Es ist nur Danny Trejo zu verdanken, das der Streifen noch einen halben Stern abstauben kann.

Sorry, hier ist Ende. Ich muss den Schrott schnell vergessen !

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1115 / 49

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 86 Minuten / FSK 16

 

 

BLACK MASS

Whitey Bulger (Johnny Depp) wuchs gemeinsam mit seinem Kumpel John Connolly (Joel Edgerton) auf den Straßen von Boston auf und kam früh mit dem Gesetz in Konflikt. Jahrzehnte später, in den 1970er Jahren, ist Whitey einer der einflussreichsten Mobster der Stadt. Sein alter Freund John steht jedoch auf der anderen Seite des Gesetzes und arbeitet für das FBI. Er bietet Whitey einen Deal an: Er soll das FBI mit Informationen aus der Bostoner Unterwelt versorgen und muss dafür nicht mit Verfolgung rechnen. Für Whitey bedeutet dies, er kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Er selbst kann sein Geschäft ungehindert aufbauen und seine Konkurrenten ans FBI ausliefern. Das System scheint perfekt, doch schon bald verlieren beide Seiten die Kontrolle und der Deal zwischen Staat und Unterwelt ist gefährdet.

In diesem Film hat man irgendwie immer das Gefühl gehabt ständig was zu verpassen bzw. als Zuschauer nie so richtig in die Story aufgenommen zu werden. Beispielsweise war man nie so richtig dabei als Jimmy die ganzen Dinger gedreht hat oder seitens des FBI die Ermittlung gegen Jimmy geführt wurden . Allgemein ist es eher ein unterdurchschnittlicher Blockbuster mit einem guten Cast. Den Gang ins Kino kann man sich aber sparen. Black Mass hat mich eigentlich enttäuscht. Der Film ist einfach unentschlossen. Als Biopic viel zu oberflächlich, über die Zusammenarbeit mit dem FBI erfährt man kaum etwas und das ohne zeitliche Einordnung. Obwohl der Schwerpunkt des Films eben genau darauf liegt. Überall wird nur gekratzt und mal kurz geguckt, den tatsächlichen Ablauf dieser unheiligen Allianz muss man sich woanders besorgen.

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1115 / 48

Genre : Action, Drama

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 123 Minuten / FSK 16

 

 

CODENAME UNCLE

Im Jahr 1963 befindet sich der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt. Eigentlich stehen der CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Mann Kuryakin (Armie Hammer) auf entgegengesetzten Seiten der beiden großen Machtblöcke. Als jedoch eine mysteriöse internationale Verbrecherorganisation mit gestohlenen Atom-Waffen versucht, das zerbrechliche Gleichgewicht zwischen der USA und der Sowjetunion ins Wanken zu bringen, wird die gemeinsame Organisation U.N.C.L.E. eingeschaltet. Unter dem Kommando von Geheimdienstchef Alexander Waverly (Hugh Grant) müssen Solo und Kuryakin notgedrungen zusammenarbeiten. Die einzige Spur der beiden Agenten ist die Tochter eines entführten deutschen Wissenschaftlers. Durch sie gelingt es ihnen, sich in die geheime Organisation einzuschleußen. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit, die globale Katastrophe zu verhindern.

"Codename U.N.C.L.E." oder "The Man From U.N.C.L.E", wie er im Original heißt, stellt die Kinoversion einer Agentenserie aus den 60er Jahren dar - so wie auch "Mission Impossible". Im Gegensatz zu selbiger Filmreihe, die im Grunde nur die Prämisse der zugrundeliegenden Serie übernahm und diese in die Gegenwart übertrug, spielt dieser hier allerdings auch in den 60ern, hat dieselben Hauptcharaktere und erzählt sozusagen die Vorgeschichte zur Serie. Der neue "Superman" Henry Cavill und Armie Hammer (der mich hier zum ersten Mal wirklich überzeugen konnte) harmonieren perfekt als Agentenduo wider Willen. Beide bringen die völlig gegensätzlichen Charaktere (Cavill als eleganter Macho, Hammer als verschlossener Draufgänger, unter dessen eiskalter Oberfläche es gewaltig brodelt), die zu verfeindeten Machtblöcken gehören, sich allerdings notgedrungen zusammenraufen müssen, perfekt rüber. Besonders Cavill überraschte mich hier mit seinem komödiantischen Talent. Sowas darf er gerne öfter zeigen.Als schlagfertige Frau an ihrer Seite ist die, dieses Jahr durch "Ex Machina" bekannt gewordene, hübsche Schwedin Alicia Vikander (die allerdings eine Deutsche spielt) zu sehen. Und die verdammt attraktive Elizabeth Debicki gibt eine richtig diabolische Femme Fatale und ernstzunehmende Gegenspielerin für die Helden. In Nebenrollen sind dann noch der charmante Hugh Grant und die beiden deutschen Charakterköpfe Sylvester Groth (der schon zweimal Joseph Goebbels darstellte und auch hier wieder den Nazi gibt) und Christian Berkel (der ebenfalls schon einen Nazi spielte, hier aber mal keiner ist) dabei.

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1115 / 47

Genre : Thriller, Komödie

Meine Kaufentscheidung Ja
Spielzeit 116 Minuten / FSK 12

 

 

MAGGIE

Die Zombie-Epidemie, welche die Vereinigte Staaten erfasste, kostete Millionen Menschen das Leben. Schließlich gelang es der Regierung trotzdem, die Epidemie einzugrenzen. Als eines der letzten Opfer wird die Schülerin Maggie (Abigail Breslin) infiziert. Der Virus wirkt jedoch nicht sofort. Die komplette Umwandlung vollzieht sich schrittweise und dauert bis zu sechs Monate. Die einst lebensfrohe Teenagerin kehrt daraufhin in ihre Heimat zurück, um auf die endgültige Umwandlung zu warten. Hier, auf einer einsamen Farm im Mittleren Westen, wartet ihr Vater Wade (Arnold Schwarzenegger). Maggie ist verzweifelt über ihre bevorstehende Verwandlung, doch auch Wade kann ihr nicht helfen. Sie beschließen, so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird Maggies Verwandlung – bis sie selbst zur Gefahr wird.

Zugegeben, die Story ansich ist schon nicht schlecht, eine normale Familie die versucht damit umzugehen das Ihre Tochter an einem Zombie Virus erkrankt ist und die Hoffnung nicht aufgibt das vielleicht alles noch gut wird. Das unvermeidbare Ende kommt auf leisen Sohlen, leider auf zu leisen Sohlen, versteht mich nicht falsch ich hätte etwas mehr Zombie Action gebraucht und ein bisschen mehr Endzeitstimmung, ein bisschen mehr Flashback-Szenen hätten dem Film mit Sicherheit gut getan. Aber im großen und ganzen sieht man Breslin/Schwarzenegger nur mit verzweifelten Gesicht in Nahaufnahme und das ist auf lange Strecken doch sehr langweilig.
Der mit Abstand langweiligste Zombie-Film, den ich je gesehen habe...
Und nur weil es heißt, dass es "die beste Schauspielleistung" von Arnie wäre, darf man nicht erwarten, dass er mehr als 3 Gesichtsausdrücke drauf hat. Jetzt weiß man auch warum der Streifen nicht im Kino war .

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1115 / 46

Genre : Horror, Drama

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 97 Minuten / FSK 18

 

 

THE LAST WITCH HUNTER

Er hat viel erlebt und viel getötet, nun ist er der letzte seiner Zunft: der unsterbliche Hexenjäger Kaulder (Vin Diesel). Nachdem er den Höhepunkt seiner Dienstleistungen im ausgehenden Mittelalter hatte, gab es für Kaulder nicht mehr so viel zu tun, doch zu einer lückenlosen Integration in die Gesellschaft des Menschengeschlechts hat der verbitterte Außenseiter die ihm zur Verfügung stehende Zeit nie genutzt. Kontakt pflegt er lediglich zu Father Dolan (Michael Caine) und dem 37. Dolan (Elijah Wood), seinem Schüler, deren Aufgabe es ist, die Umtriebe der schwarzen Magie im Blick zu halten. Und ihnen ist es auch zu verdanken, dass sie die ersten Zeichen einer Renaissance der Hexenbewegung entdecken. Kaulder wird reaktiviert und bekommt gleich viel zu tun: Auf einem in New York City stattfindenden Hexensabbat soll eine Plage ungeahnter Boshaftigkeit heraufbeschworen werden, um die Menschheit auf grausame Weise zu knechten und zu vernichten. Doch so versiert Kaulder auch sein mag, er kann nicht allein auf seine Kräfte vertrauen. Stattdessen muss er das Vertrauen der letzten Person entgegenbringen, die er dafür auserwählt hätte: der Hexe Chloe (Rose Leslie), die einer ganz eigenen Agenda folgt. Nach anfänglichen und nachvollziehbaren Aversionen raufen sich die Hexe und der Hexenjäger zusammen und sammeln Holz für einen besonders großen Scheiterhaufen.

The Last Witch Hunter ist wie Highlander, nur mit Hexen. Wobei diese, politisch korrekt, mitunter auch männlich sind. Hexenjäger Kaulder hat vor achthundert Jahren durch eine von der Oberhexe angezettelte Pestepidemie Frau und Tochter verloren. Daraufhin hat er das Biest gemeuchelt. Da er auch gern sterben wollte, hat ihm die Alte aus Rache Unsterblichkeit verliehen. Schöner Mist. Vin Diesel agiert für seine Verhältnisse ziemlich träge. Die Effekte wiederholen sich etwas zu oft und der häufige Wechsel zwischen den Zeiten und Welten wurde mir mit der Zeit zuviel. Es gibt tolle Bilder und einige gelungene Gags aber generell besteht der Film nur aus CGI Effekten. Elijah Wood ist eine glatte Fehlbesetzung. Der Hexenjäger bleibt jedoch Durchschnittskost. Ein echter Tiefschlag war die grauenhafte Pop-Cover-Version vom Stones-Hit Paint It Black.

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1015 / 45

Genre : Action, Fantasy

Meine Kaufentscheidung
Spielzeit 106 Minuten / FSK 12

 

 

AMERICAN ULTRA

Mike (Jesse Eisenberg) und seine Freundin Phoebe (Kristen Stewart) wohnen in einem beschaulichen kleinen Städtchen in den USA. Ihr Leben ist ruhig und es gibt kaum Spannendes zu erleben. Mike und Phoebes größtest Hobby ist die Kifferei. Irgendwie muss man sich das langweilige Leben in der Kleinstadt ja schön quarzen. Alles in allem sind die beiden aber glücklich mit ihrem Leben – und vor allem auch miteinander. So glücklich, dass Mike vorhat, seiner großen Liebe Phoebe einen Heiratsantrag zu machen. Doch, wie es der Zufall will, passiert kurz vor seinem Antrag etwas Gravierendes: Mike ist nämlich ein Schläfer-Agent der US-amerikanischen Regierung! Das Problem: Genau diese Regierung schätzt Mike als hohes Risiko ein und macht sich zur Aufgabe, den jungen Kiffer auszuschalten. Plötzlich ist nichts mehr beim Alten und Mike und Phoebe sehen sich einer großen Gefahr gegenüber. Da scheint auch das Leben in einer Kleinstadt gar nicht mehr so schlecht zu sein. Die beiden müssen alles dafür tun, um ihr altes Leben wieder zu bekommen und vor der Regierung zu fliehen.

Der ganz große Wurf mag "American Ultra" nicht sein aber immerhin geht man nicht gequält aus dem Kino. Die sehenswerte Besetzung, die leider schlecht umgesetzte Grundidee, ein paar witzige Einfälle und die hohe filmische Qualität wie u.a. was Maske und Kostüme betrifft sind immerhin ein paar Argumente sich "American Ultra" anzusehen aber von einem wirklich gelungenen zusammenhängend erzählten Film ist er weit entfernt ! Die Action wird im Laufe des Films immer brutaler und blutiger und sieht eigentlich recht gut aus. Jesse Eisenberg und Kristen Stewart haben eine gute Chemie und diese ist so eines der wenigen Highlights. Die Bösewichte stellen sich wirklich die ganze Zeit so blöd an, dass es kaum noch lustig ist. Die Story ist ein ziemlicher Reinfall. Langweilig war er nicht und durchaus einige lustige Szenen dabei. Für mehr reicht es aber leider nicht.

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1015 / 44

Genre : Komödie

Meine Kaufentscheidung Unentschlossen
Spielzeit 96 Minuten / FSK 16

 

 

ALLES STEHT KOPF     3D

Die elfjährige Riley ist eigentlich ein ganz normales kleines Mädchen. Sie lebt glücklich in einer ländlichen Gegend von Minnesota. Eines Tages muss sie ihre geliebte Heimat allerdings verlassen und zieht mit ihren Eltern nach San Francisco. Riley ist über ihren Umzug so unglücklich, dass sie ihre Emotionen nicht mehr kontrollieren kann. Sie entwickeln in ihr ein Eigenleben, sehr zum Erstaunen ihrer Eltern. Fortan versuchen Wut (im Original gesprochen von Lewis Black), Ekel (Mindy Kaling), Angst (Bill Hader), Traurigkeit (Phyllis Smith) und Freude (Amy Poehler) gemeinsam, das Leben von Riley wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit sie auch in ihrer neuen Heimat endlich Freunde finden kann.

Ein Wort : LANGWEILIG ! Wer den Trailer kennt braucht eigentlich nicht mehr ins Kino gehen, denn dort wird schon das Beste gezeigt. Man hätte so viel mehr aus dieser tollen Idee machen können. Es fing an mit dem Kurzfilm "Lava", den ich für absolut fürchterlich halte. Die Idee an sich ist ja gar nicht mal schlecht, allerdings ist die Umsetzung so übel, das nicht mal im einigermaßen besetzten Kino jemand lachen konnte. Ein paar Szenen zum schmunzeln, OK, das war es dann aber auch schon. Er zieht sich zum Teil ewig und die wirklich guten Charaktere, wie z. B. Ekel, Wut und Angst, kommen, meiner Meinung nach, viel zu kurz. Bei weitem nicht einer der guten Pixarfilme. Alles in Allem habe ich stets das Gefühl gehabt, dass alles viel zu banal gehalten wurde. Schade, wenn man bedenkt, wie vielseitig eine Kindheit und eine Charakterentwicklung doch sein könnte.

3D sollte für einen Animationsfilm eigentlich toll anzusehen sein aber auch hier muss ich sagen das der 3D Effekt nichts besonderes war, allerdings passt das auch wiederum zum Film. Und warum ALLES STEHT KOPF von so vielen Kritikern als einer der besten Pixarfilme aller Zeiten hochgelobt wird, entzieht sich meinem Verständnis.

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1015 / 43

Genre : Animation

Meine Kaufentscheidung Auf keinen Fall
Spielzeit 95 Minuten / FSK 0

 

 

MAZE RUNNER 2 - Die Auserwählten in der Brandwüste     3D

Gerade erst sind Thomas (Dylan O’Brien), Teresa (Kaya Scodelario), Newt (Thomas Brodie-Sangster), Minho (Ki Hong Lee) und die restlichen Gladers in Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth der gewaltigen Versuchsanordnung des Labyrinths entflohen, da werden sie schon vor neue Herausforderungen gestellt: Denn draußen sind weite Teile der Erde leer und karg. Die Sonne und eine Seuche namens Brand haben die Menschheit stark reduziert und das Leben in weiten Teilen der Welt vernichtet. Die Flüchtigen haben allerdings kaum Zeit, ihre neu gewonnene Freiheit zu genießen: Ehe die Jungs und das Mädchen es sich versehen, finden sie sich erneut in Gefangenschaft wieder, werden voneinander getrennt und zermürbenden Befragungen unterzogen. Die neue Anlage wird vom mysteriösen Janson (Aidan Gillen aus Game of Thrones) kontrolliert. Zwar gelingt den Freunden mit Müh und Not abermals die Flucht, aber nach und nach dämmert ihnen, dass sie vielleicht der Gefangenschaft, nicht aber dem Experiment entkommen können, das mit ihnen als Versuchskaninchen durchgeführt wird. Draußen müssen die Auserwählten in der Brandwüste ums Überleben kämpfen, wo die Sonne vernichtend heiß auf sie herniederbrennt. Doch die Hitze ist nicht die einzige Gefahr, die den Jugendlichen zusetzt, denn in den Ruinen ehemaliger Städte lauert weit mehr als nur der Überrest einer untergegangenen Zivilisation.

Mich hat es überrascht das "Maze Runner 2" sich als recht angenehme Fortsetzung erweist, der Film besitzt fast keine Verschnaufpause, und bietet sehr viele spannende Actionszenen. Einziger wirklicher Wehrmutstropfen ist das Ende, dass einem wirklich unbefriedigt zurücklässt, da am Ende unser Trupp eigentlich nichts erreicht hat. Hier muss wohl Teil 3 steil aus der Kurve kommen, um einen würdigen Abschluss zu bilden. Der Film spielt zu ca. Dreiviertel der Laufzeit im Dunkeln und wird durch heftige Schnitte und kräftiges Kamerawackeln manchmal etwas unübersichtlich. 3D ist wie fast immer : nicht nötig !

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0915 / 42

Genre : Sci-Fi

Meine Kaufentscheidung Eher nicht
Spielzeit 130 Minuten / FSK 12

 

 

MAN LERNT NIE AUS

Image ist alles, denkt sich Jules Ostin (Anne Hathaway) in Man lernt nie aus und erklärt sich deshalb bereit, an einem Programm teilzunehmen, das älteren Praktikanten Arbeitsplätze verschafft. Auf diese Weise bekommt ihre erfolgreiche Mode-Website Unterstützung vom 70-jährigen Witwer Ben Whittaker (Robert De Niro).
Ben gehört noch zum alten Schlag, hat selbst schon eine erfolgreiche Firma geführt und erscheint am ersten Tag in Anzug und Krawatte zur Arbeit. Mit seinen überholten Vorstellungen, wie ein Unternehmen richtig geleitet werden sollte, bringt der Rentner seine neue Chefin schnell zur Weißglut, während diese versucht einen modernen, offenen Auftritt ihrer Website zu etablieren. Die zwei Generationen und Geschäftswelten prallen hart aufeinander, doch schon bald ist nicht mehr klar, wer hier wem etwas beibringt.

Der Film funktioniert, weil er Rollenklischees vertauscht und hochkarätige Schauspieler an Bord hat. Grundsätzlich war es eine locker leichte Komödie, die wirklich Spaß gemacht hat aber zum Ende hin leicht abfällt. Der von Robert De Niro verkörperte Rentner und Witwer bewirbt sich als Senioren Praktikant bei einer Mode Webseite. Diese boomt derzeit so stark unter der Leitung ihrer Erfinderin (Anne Hathaway), dass die Investoren auf einen professionellen Geschäftsführer drängen. Die beiden Darsteller funktionieren und harmonieren sehr gut miteinander und auch Rene Russo als tatkräftige Hausmassage (!) macht eine gute Figur und gibt dem Streifen sogar einen kleinen Kick. De Niro ist in Höchstform und einfach perfekt für diese Rolle.

Hausmassage ......... anschauen, dann wisst ihr was ich meine ,-)

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0915 / 41

Genre : Komödie

Meine Kaufentscheidung Auf jeden Fall
Spielzeit 122 Minuten / FSK 0

 

 

HITMAN : AGENT 47

Der wortkarge, glatzköpfige Mann (Rupert Friend) ist ein namenloser Auftragskiller, ein Hitman: Agent 47 wird er deshalb genannt, weil das die letzten zwei Zahlen des Barcodes sind, die er als Tätowierung auf seinem Hinterkopf trägt. Die Markierung kennzeichnet ihn als einen der genetisch veränderten Auftragsmörder, die zur absoluten Elite auf ihrem Gebiet gehören.
Sein neuster Auftrag setzt Agent 47 auf eine junge Frau namens Katia van Dees (Hannah Ware) an, die auf der Flucht ist. Die Mission entpuppt sich jedoch als äußerst schwierig. Der sonst so routinierte Hitman wird mit Enthüllungen bezüglich seiner Vergangenheit konfrontiert, die mit seinem Opfer in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Auf einmal gerät er selbst in Gefahr und muss sich gegen Gegner wie den gefährlichen John Smith (Zachary Quinto) zur Wehr setzen.

Solider Actionfilm, ein paar coole Szenen aber ansonsten nix Atemberaubendes. Die meisten Action-Szenen sind gelungen, auch wenn die CGI in einigen Szenen doch recht deutlich zu erkennen ist. Die storytechnischen Schwächen sind von einigen schön anzusehenden Feuergefechten wieder wettgemacht worden. Audi war wohl auch diesmal Sponsor und war sogar farblich auf seine Krawatte abgestimmt ;-) Schauspielerisch war das Ganze wiederum nicht so prickelnd, es bewegt sich alles irgendwie auf wackeligen mittlerem Niveau und droht stetig abzustürzen. Die Version von 2007 war mir da deutlich lieber.  Rupert Friend fand ich noch einigermaßen überzeugend aber das ist natürlich Geschmacksache. Zachary Quinto hingegen war eigentlich nur schlecht und mir ging nie "Mr.Spock" aus dem Kopf. Da kann man mal sehen wie eine Rolle, jemanden prägen kann.

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0915 / 40

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung No
Spielzeit 97 Minuten / FSK 16

 

VACATION - Wir sind die Griswolds

Mit Vacation bekommt Die schrillen Vier auf Achse ein Reboot. Darin begibt sich Ed Helms als erwachsener Rusty Griswold mit seiner eigenen Familie auf einen unvergesslichenn Urlaubstrip. Vacation! Ferienzeit! Obwohl Rusty Griswold (Ed Helms) in seiner Jugend so einige traumatisierende Familien-Ausflüge überstanden hat, will auch er mit seiner Frau Debbie (Christina Applegate) und seinen Söhnen James (Skyler Gisondo) und Kevin (Steele Stebbins) das Familienband durch einen gemeinsamen Urlaub enger knüpfen. Amerikas beliebtester Freizeitpark Walley World scheint dafür genau das richtige Ziel zu sein, zumal es wohl die letzte Möglichkeit ist, das Spielparadies zu besuchen, denn der Park steht kurz vor der Schließung. Also tut Rusty es seinem Vater Clark (Chevy Chase) und seiner Mutter Ellen (Beverly D’Angelo) gleich und lädt die gesamte Familie ins Auto, um quer durchs Land nach Kalifornien zu fahren. Dabei dürfen auch Rustys Schwester Audrey (Leslie Mann) und deren Nachrichtensprecher-Ehemann Stone Crandall (Chris Hemsworth) nicht fehlen. Aber natürlich geht auf der Reise längst nicht alles glatt und ein etwas sonderlicher Wildwasser-Reiseführer (Charlie Day) ist bald das geringste Problem der lebenslustigen Familie Griswold.

"Die schrillen Vier auf Achse" und "Schöne Bescherung" sind wahrlich schwer zu toppen. Zwar atmet "Vacation" durchaus den Geist seiner Vorgänger (der Guten ebenso wie der nicht so Guten) aber man kann sagen ich war doch positiv überrascht. Das mag vielleicht am Auto liegen denn der Albanische TARTAN PRANCER hat immerhin 4 Außenspiegel, leider kein (sichtbares) Heck, sondern eigentlich nur 2 Fronten aber dafür mit fetter Fernbedienung UND : 2 Tanks !! Nicht ein großer, sondern 2 Tanks + Hybrid, denn 2 Tanks sind einfach mehr ;-) Der Besuch bei Opa und Oma Griswold führt zu einem Wiedersehen mit dem schwer gealterten Chevy Chase und Beverly D'Angelo. Chevy Chase ist zwar nur kurz zu sehen, hat´s aber immer noch drauf ! Ansonsten sind viele Gags unausgereift oder einfach nur mies gestaltet. Die Szenen vom Four Corners Monument hätte man sich komplett schenken können.
Fazit : Geschmacklos oder Peinlich ?  Auf jeden Fall aber eben gelegentlich auch erstaunlich lustig: „Vacation“ ist eine Chaos-Komödie, die sich dieses Prädikat wohl verdient. Wer will, darf ruhig lachen!  Christina Applegate fand ich TOP / Chris Hemsworth leider nur FLOP.

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0815 / 39

Genre : Abenteuer,Komödie

Meine Kaufentscheidung Mal sehen ....
Spielzeit 117 Minuten / FSK 12

 

MISSION IMPOSSIBLE : ROGUE NATION

Mission: Impossible 5 – Rogue Nation beweist, dass im Leben eines Agenten so etwas wie Ruhe und Frieden nicht existiert. Das muss Ethan Hunt (Tom Cruise) in seiner neusten unmöglichen Mission einmal mehr herausfinden. Sein neuster Auftrag führt den Agenten unter anderem nach Österreich, wo er die Wiener U-Bahn unsicher macht. Außerdem besucht Hunt England, wo er sich mit einem Militär-Flugzeug in die Lüfte schwingt – allerdings auf der falschen, nämlich auf der Außenseite des Fliegers. Darüber hinaus führen den Agenten der Impossible Mission Force (IMF) seine Wege in den Westminster-Palast, also in das britische Parlament in London. Der Grund dafür: Die Regierung will die IMF auflösen und das sogannte Syndikat, eine Art “Anti-IMF”, nimmt sie daraufhin ins Visier. Zum Glück hat Hunt ein Team, auf das er sich verlassen kann: Wie schon in Mission: Impossible – Phantom Protokoll stehen ihm Agenten-Neuling William Brandt (Jeremy Renner), Technik-Genie Benji Dunn (Simon Pegg) und sein ältester Vertrauter Luther Strickell (Ving Rhames) zur Seite.

Der Film war gut, doch hab ich mehr erwartet. Die Action war super, jedoch irgendwie fehlte die Spannung. Phantom Protokoll hat mir bei weitem besser gefallen. Der Film wurde nur in 2D gezeigt - Danke dafür !! Irgendwie fand ich es schade das die Anfangssequenz gerade die war, die mit der A400M Frachtmaschine zu tun hat, das hätte ich wesentlich später gewünscht. Der Marokko Abschnitt war mein persönliches Highlight bei MI5. Es tat zwar weh das der BMW M3 geschrottet wurde aber sei es drum. Der Besuch der Wiener Oper zu Giacomo Puccinis „Turandot“ findet in „Rogue Nation“ ein ausgeklügeltes Katz und Maus Spiel voll gelungener Choreografie und Musikalität statt, bei dem Technik, Gewalt und Schönheit endlich zu etwas Spannung beitragen. Hervorheben möchte ich Rebecca Ferguson, sie ist nett anzusehen und ihre schauspielerischen Qualitäten werden wir bestimmt noch öfter zu sehen bekommen - ich wäre dafür. MI5 ist ein guter Film, der jedoch hinter meinen hohen Erwartungen blieb.

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0815 / 38

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung Ja
Spielzeit 132 Minuten / FSK 12

 

THE NOVEMBER MAN

Der alternde CIA-Agent Peter Devereaux (Pierce Brosnan) kommt für eine letzte Mission aus dem ruhigen Exil. Es gilt, einen Kontakt aus Russland zu schleusen, der kompromittierende, hochbrisante Informationen über den zukünftigen russischen Präsidenten besitzt. Der Auftrag wird sehr persönlich für den Agenten, denn als Gegner bei seinem Auftrag entpuppt sich ein ehemaliger Schüler (Luke Bracey) von ihm. Als Schlüsselfigur erweist sich die Sozialarbeiterin Alice Fournier (Olga Kurylenko), die mit Devereaux durch einen lebensgefährlichen Sog von Konspiration in ein Katz-und-Maus-Spiel gezogen wird, bei dem die Grenzen zwischen Freund und Feind nicht immer klar definiert sind, denn auch hohe Tiere der Agency sind involviert.
Am Ende scheinen alle Großmächte involviert zu sein. So geraten der Agent und die Sozialarbeiterin ins Fadenkreuz von mächtigen Gegenspielern und können nur auf die Erfahrung von Devereaux, der seine besten Tage allerdings auch schon hinter sich hat, vertrauen.

Ein interessanter und durchaus vorstellbarer brisanter politischer Hintergrund bilden den Rahmen für Ex Bond Pierce Brosnan und seine weibliche Partnerin Olga Kurylenko in einem rasantem Actionthriller. Da wurde ich doch glatt überrascht. Denn der Film drückt von Beginn an aufs Tempo, bleibt am Ball und bietet bis zur befriedigenden Schlussszene rasante und gute Action. November Man ist kein Bond, dafür war das Scheckheft nicht dick genug  aber er hat trotzdem Klasse. Old School 90er Action mit Herz und Hand. Roger Donaldson dreht mächtig am Hahn. Das Script ist nicht das Beste, ist aber auch egal, denn Tempo, Spannung und Cast gleichen dieses Defizit in etwa aus. Zugegeben, ich hatte nichts von dem Film erwartet und genau das war es wohl auch was ihn dann doch interessant gemacht hat. Guter Durchschnitt und durchaus sehbar.

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0815 / 37

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung Ja
Spielzeit 108 Minuten / FSK 16

 

PIXELS     3D

Als der Menschheits-Traum wahr wird und tatsächlich Außerirdische Radiosignale von der Erde empfangen, geht leider einiges schief. Denn die Aliens empfangen nicht unsere Friedensbotschaft, sondern Signale aus Videospielen der 1980er Jahre – und darin werden kleine Pixel-Aliens regelrecht dahingemetzelt. Für die Aliens sind die Videospiele eine Kriegserklärung und ihr Angriff auf die Erde beginnt. Bei ihrem Angriff nutzen sie dieselben Taktiken, wie die Aliens in ihren Spielen – schließlich hat jeder Mensch früher oder später gegen sie verloren. Um die Welt zu retten, muss sich die Regierung nun an die Spieler wenden, die damals die Bestenlisten anführten. Der Präsident der Vereinigten Staaten (Kevin James) braucht die Hilfe seiner alten Frende, die damals die einzigen waren, die an den Automaten siegreich blieben.

Chris Columbus hat bei 'Pixels' so ziemlich alles verbockt. Kevin James spielt die selbe Rolle wie in seinen letzten Kinofilmen, darf aber mitmachen weil er der beste Kumpel von Adam Sandler ist. Zudem darf er den Präsidenten spielen weil er vermutlich beim 'Schere Stein Papier' gegen Adam Sandler gewonnen hat. Adam Sandler spielt so schlecht wie gewohnt, darf aber mitmachen weil er die Idee gekauft hat. Optisch kann 'Pixels' sogar ein paar Punkte sammeln. Viele Effekte wirken ganz gut und das 3D funktioniert auch meistens. Aber zum Ende hin, wenn der Film fast nur noch aus CGI besteht, wirkt das ganze schon zu überladen und so bekommt man viele Details gar nicht mit. Pixels ist kurzweilig lustig, dauert dann aber doch länger an, als einem lieb ist.

Die Idee ist ja nicht schlecht und der Streifen hat auch sicherlich seine guten Momente, z.B. als der Pac-Man Erfinder  (Toru Iwatani)  seinen Kurzauftritt hat ......... auch wenn ihm die Hand verpixelt wird. Irgendwie zündet der Film aber nicht so richtig und das liegt nicht nur an den Schauspielern sondern auch das Drehbuch ist schlichtweg schlecht !

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0715 / 36

Genre : Action, Komödie

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 106 Minuten / FSK 6

 

ANT-MAN     3D

Der Wissenschaftler Dr. Henry Pym (Michael Douglas) entwickelt ein Serum, welches rapides Schrumpfen und genauso schnelles Wachstum bewirken kann. Er testet die Substanz an sich selbst und ist vom Ausmaß überwältigt. Um die Kräfte zu kontrollieren, entwickelt er einen Helm, mit dem er nach Belieben seine Größe verändern kann. Ant-Man ist geboren.
Im Film wird der in den Comics sehr kontroverse Henry Pym jedoch nur eine Nebenrolle übernehmen. Im Zentrum des Filmes um den Ameisenmann wird stattdessen der Dieb Scott Lang (Paul Rudd) stehen, der Pyms Schrumpf-Anzug stielt und dadurch zu einem noch besseren Einbrecher wird. Doch er handelt nicht aus Selbstsucht, sondern um diejenigen, die er liebt, zu beschützen.

Nach dem eher schwachen Avengers 2 war meine Erwartungshaltung von gedämpfter Natur und ich hatte so gut wie keine Vorkenntnisse was das Ant-Man Universum angeht. Der Film fängt locker und entspannt an und richtet sein Fokus erstmal auf Scott Lang und seiner kriminellen Vergangenheit. Er nimmt sich die Zeit und verpackt das ganze mit einer Portion Humor und Charme, welche den Hauptakteur sympathisch wirken lässt. Anders als in den meisten Marvel Filmen ist die Gag-Dichte hier viel enger geschnürt und das wirkt sich erfrischend positiv auf den Film aus. Die kleinen Verbindungen und Seitenhiebe zu den Avengers sind super und damit scheint die Zukunft des Ant-Man gesichert. Die Frage die ich mir gestellt habe, kann ein Superhelden Film auf Ameisenformat funktionieren? Ja, kann es! Der Wechsel von klein auf groß und das Zusammenspiel mit den Insekten funktioniert so gut, das man dabei sogar eine Menge Kreativität feststellen und bestaunen kann.
3D war diesmal recht gut, braucht aber trotzdem niemand .

Hank Pym: "Scott, ich brauche dich als Ant-Man."
Scott Lang: "Ich denke als erstes sollten wir die Avengers anrufen."

Wieder mal : Den Abspann unbedingt bis zum Ende anschauen !

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0715 / 35

Genre : Action, Sci-Fi

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 117 Minuten / FSK 12

 

TERMINATOR : GENISYS     3D

Im Jahr 2029 kämpft der Rebellenanführer John Connor (Jason Clarke) gegen die Übermacht des Skynet-Maschinenimperiums. Er schickt seinen loyalen Freund Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1983, um seine Mutter Sarah Conner (Emilia Clarke) vor einem Killer-Roboter zu beschützen und so die Zukunft der Menschheit sicherzustellen. Doch als Kyle Reese im Los Angeles der 1980er ankommt, muss er feststellen, dass die erwartete Vergangenheit nicht mehr existiert. Sarahs Eltern wurden von einem durch die Zeit gereisten Terminator ermordet, ein Android des Modells T-800 (Arnold Schwarzenegger) hatte das 9-jährige Mädchen danach beschützt und großgezogen. Kyle erklärt Sarah, was in der Zukunft geschehen wird, doch sie wehrt sich entschieden gegen die Vorstellung, dass ihre Geschichte schon vorherbestimmt ist – und nimmt den Kampf mit Gegnern wie dem T-1000 (Byung-hun Lee) auf…

Alt, aber nicht veraltet !
Man muss die vorherigen Filme gesehen haben, sonst ist man vollkommen verloren in dieser Handlung. Die Zeitreisen, die im Film gelebt werden, sind allerdings so extrem verworren das man da überhaupt nicht mitkommt ! Wenn man das verschmerzen kann sieht man einen guten Terminator Film der Spaß macht. Emilia Clarke alias Sarah Connor hat mich allerdings nicht überzeugt. Klasse Action, tolle Special Effects, Arnie in jung, Arnie in alt, Arnie wie er "i'll be back" murmelt, T1000, und eine Zeitreisestory die am Ende mein Gehirn etwas verknotet hat. Besonders erstaunlich fand ich die sehr gelungene Neuverfilmung großer Teile des ersten Terminator, teilweise akribisch genau, bis zu dem Punkt an dem der alte "Paps" dem Jungen bösen T800 gegenübersteht und bekämpft! Natürlich sind noch etliche Fragen offen denn diverse Logiklöcher stehen dem Film ,leider als Nachteil, gegenüber.  Der Terminator war mal wieder ein 3D Film, es tut mir Leid aber 3D muss hier echt nicht sein, jedenfalls werde ich so kein Fan von 3D. Über die Story kann man, wie in allen Sci-Fi Filmen, streiten. Ich habe mich gut unterhalten, das zählt.

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0715 / 34

Genre : Action, Sci-Fi

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 126 Minuten / FSK 12

 

MINIONS

Woher kommen die Minions? Seit Anbegin der Zeit existieren sie und warten auf die Superschurken der Weltgeschichte, denen sie bei ihrem Handwerk behilflich sein können. Leider sind sie darin nicht sehr gut und mit ihrer gutmütigen Ungeschicklichkeit vereiteln sie unabsichtlich jeden noch so raffinierten Plan. So kann es schon einmal vorkommen, dass ihr Boss bei einer Überraschungsparty zu Staub zerfällt. Die nun arbeitslosen Minions sind am Boden zerstört. Kevin, Stuart and Bob werden damit beauftragt, einen neuen Schurken zu finden, in dessen Dienste sie sich stellen können: Sie begeben sich in den 1960er Jahren nach New York City, um dort bei einer Tagung der kriminellen Genies der Welt einen echten Meister des Bösen zu finden. Sie scheinen ihrem Ziel zum Greifen nah, als sie in die Dienste der weltersten Superschurkin Scarlett Overkill (im Original gesprochen von Sandra Bullock) treten. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Erfinder Herb (Jon Hamm), will sie die Weltherschafft an sich reißen.

Über die Geschichte an sich sollte so wenig wie möglich verraten werden, ist sie doch bereits dünn genug. Die guten Ideen der ersten Trailer dienen den kurzweiligen eineinhalb Stunden jedoch lediglich als Aufhänger, was sehr schade ist. Die Geschehnisse um die von Comedian Carolin Kebekus wunderbar zum verbalen Leben erweckte Scarlet Overkill sind bis auf das Finale wenig überraschend, weil in den späteren, längeren Trailern so manches bereits gezeigt wurde. Was nach anfänglicher Skepsis dann doch wunderbar funktioniert ist der Sprachenwirrwarr der Minions, der keiner Übersetzung bedarf bzw. keiner vernünftig standhalten würde. Allerdings werden so viele Slapsticks schnell aneinandergereiht, dass dies auf der Länge des Films ermüdet. Zum Ausgleich wird man dafür mit den größten Hits und Songs der 60er entschädigt. Und das Tüpfelchen ist - Meister Gru darf auch noch mitspielen. Irgendwie war der letzte große Gag an der Gitarre auch gleich der Beste, ich hatte mir bei den Minions doch etwas mehr erhofft, schauen wir mal ob es der neue Terminator besser macht !

Tip: Den Abspann unbedingt bis zum Ende anschauen ;)

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0715 / 33

Genre : Animation,Komödie

Meine Kaufentscheidung Jo
Spielzeit 91 Minuten / FSK 0

 

A WORLD BEYOND   

Die junge, clevere Casey Newton (Britt Robertson) interessiert sich sehr für Wissenschaft. Eines Tages findet sie eine mysteriöse Anstecknadel, die sie Visionen von einer anderen Welt bekommen lässt und schließlich mit dem einst genialen Erfinder Frank Walker (George Clooney) zusammenbringt. Walker hat jedoch seine frühere Klasse verloren und ist stark desillusioniert. Der Hauptgrund dafür ist, dass er eine Art von Parallel-Universum, das Tomorrowland genannt wird, verlassen musste.
Dies traf ihn besonders schwer, da es dort keinerlei Sorgen gab, sondern Frieden und Glückseligkeit herrschten. Seit seinem erzwungenen Abschied aus der Parallelwelt hat David Nix (Hugh Laurie) dort das Sagen und verfolgt seine ganz eigenen finsteren Pläne. Gemeinsam wollen das Mädchen und der Erfinder nach Tomorrowland zurückkehren, um dort alles wieder gerade zu biegen und obendrein den nahenden Weltuntergang zu verhindern.

Ein solider Disneyfilm, mit kleinen Schwächen. Fantasievolle Landschaften, schwungvolle Effekte und ein sympathischer Cast. Es macht Spaß den Figuren zu folgen und ihre Abenteuer mitzuerleben. Verrückte Einfälle, gelungene Gags (ok, nicht immer) und ein fantastisches Design sorgen für das angenehme Gefühl, es gäbe sogar heutzutage noch Dinge in Mainstream Blockbustern zu entdecken, die begeistern können. A World Beyond ist ein nostalgisches Science Fiction Abenteuer für Groß und Klein, das an Baymax, Super 8 und weitere Genre-Highlights erinnert, ohne sich aber bloß auf deren Ideen zu verlassen. George Clooney kommt zwar erst in der 2. Filmhälfte so richtig zur Geltung aber das macht hier überhaupt nichts, denn die Kinder haben alles soweit im Griff. Nach dem Trailer hatte ich richtig Lust auf den Streifen. Die Idee, über einen Ansteckbutton in einer anderen Welt zu landen fand ich interessant und sah dazu auch noch gut aus. Ich bin nicht enttäuscht worden auch wenn, wie in vielen Filmen heutzutage, ein paar Logiklöcher dazu kamen.

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0615 / 32

Genre : Action, Sci-Fi,

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 130 Minuten / FSK 12

 

JURASSIC WORLD    

Der Traum von John Hammond ist in Erfüllung gegangen: Der Jurassic Park, ein Themenpark mit echten Dinosauriern, ist Realität. Bereits seit einigen Jahren zieht er auf der Isla Nublar jährlich 10 Millionen Besucher an. Eine besondere Attraktion ist die Lagune, in der Unterwasser-Saurier durch dicke Glasscheiben zu beobachten sind und bei Shows sogar Tricks für die Besucher aufführen. Selbst die größten Bedrohungen aus der Frühzeit des Parks – die Veloceraptoren und der T-Rex – wurden vom Verhaltensforscher Owen (Chris Pratt) untersucht. Dank seiner Analysen scheint sich das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren zu stabilisieren. Alles scheint sicher im Park, doch die Ruhe täuscht. Denn in den Wäldern lauert ein neuer, bisher unbekannter Saurier. Er stammt aus den Gen-Laboren des Parks, in denen die Forscher eine lückenhafte DNA mit Elementen anderer Saurier kombiniert haben. Das Ergebnis ist schockierend. Nur eines ist sicher: Er ist höchst gefährlich und droht, den friedlichen Park erneut in ein grauenvolles Schlachtfeld zu verwandeln.

14 Jahre mussten wir auf eine Fortsetzung der Jurassic Park Filme warten und nun war es endlich soweit. Was zum Teufel ist denn hier passiert ? Hier stimmte bis auf die sehr guten CGI Effekte so rein gar nichts ! Die Story bietet nicht wirklich neues, außer das der Park nun für Besucher zugänglich gemacht wurde und diese in Scharen anlockt. Die Dinosaurier werden als Attraktion genutzt egal ob als Streichelzoo oder für einen Ausritt. Ich habe nach dem dürftigen  dritten Teil alle Hoffnungen in Jurassic World gesetzt, da der Trailer ebenfalls sehr vielversprechend aussah und hoffen ließ, doch leider wurden meine Hoffnungen schon in den ersten 20 Minuten vollends zerschlagen. Und wenn der T-Rex als Geheimwaffe des Parkrangers her halten muss und dieser dann, nach erbrachter Arbeit, einfach so vergessen wird und am Ende locker durch den gesamten Park spazieren kann, zieht es mir die Kronen aus den Zähnen. Auch hier hat der Trend Einzug erhalten möglichst massentauglich zu sein sprich viel Slapstick, Lovestory und dumme Kinder die die Welt retten. Das ganze fühlt sich eher an wie eine Sonntagnachmittagfamilien Disney Produktion. Jurassic World steht den Vorgängerfilmen in nichts nach, denn so schlecht war noch keiner. Ich höre jetzt lieber auf denn sonst kommt noch einer auf die Idee das man Veloceraptoren dressieren kann .............. so ein ............. aaarghhhhhhh.

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0615 / 31

Genre : Action, Thriller,

Meine Kaufentscheidung NEIN !
Spielzeit 125 Minuten / FSK 12

 

SAN ANDREAS     3D

In Kalifornien ist die berühmt-berüchtigte San-Andreas-Verwerfung eine tickende Zeitbombe. Experten sagen schon lange voraus, dass es irgendwann mal zu einem verheerenden Erdbeben kommen muss, wenn sie sich verschiebt. Die Mega-Metropole Los Angeles wäre davon unmittelbar betroffen. Und wie es das Schicksal nun so will, bricht eines Tages tatsächlich jenes Horror-Szenario über die Stadt herein, in dessen Verlauf ein Beben der Stärke 9 alles in Schutt und Asche legt. Mitten in diesem Chaos versucht sich der Hubschrauber-Rettungspilot Ray (Dwayne Johnson) gemeinsam mit seiner Noch-Ehefrau Emma (Carla Gugino) von LA nach San Francisco durchzuschlagen. Denn dort sitzt ihre gemeinsame Tochter Blake (Alexandra Daddario) fest und wartet verzweifelt auf Hilfe. Doch gerade, als sich die Lage zu beruhigen scheint, geht die gewaltige Natur-Katastrophe erst richtig los...

Die Schauspieler sind ok, aber die Effekte sind in solchen Filmen wie immer der eigentliche Star. Bei Dwayne Johnson hatte man den ganzen Film das Gefühl, das er das jeden Tag macht. Alles kein Problem, als wäre es ein Routineeinsatz und die Darsteller, die in jeder Szene davonkommen, obwohl riesige Hochhäuser links und rechts hunderte Menschen in den Tod reißen. Man muss dem Film zugute halten, das uns, bis auf die Schlussszene, kein großer US Patriotismus uns zugemutet wurde. Eine größere Fahne hatte ich allerdings bisher noch nie gesehen ,-) Dafür wurde die Stadt samt Umgebung dem Erdboden gleich gemacht aber auch dafür hat unser Dwayne eine Antwort '' Jetzt bauen wir die wieder auf ''. San Andreas ist anspruchsloses, logikfreies Popcorn Kino mit sehr guten Effekten und einem guten Unterhaltungswert. Über die eine oder andere groteske Szene sehe ich mal hinweg und vergebe gut gelaunte 3,5 Sterne. Obwohl der Film recht simpel gehalten wurde hat er mich echt gut Unterhalten, vielleicht lag es aber auch an den ein oder anderen Kommentar den wir uns im Kino nicht verkneifen konnten :-) 3D war vorhanden, braucht man aber nicht !

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0615 / 30

Genre : Action, Thriller, Drama

Meine Kaufentscheidung Ja
Spielzeit 115 Minuten / FSK 12

 

EX_MACHINA

Caleb (Domhnall Gleeson) ist 24 und ein erfolgreicher Web-Programmierer. Als er einen firmeninternen Wettbewerb gewinnt, darf er eine Woche in den Bergen im Privathaus des abgeschieden lebenden Firmenchefs Nathan (Oscar Isaac) verbringen. Was als Urlaub gedacht war, entpuppt sich allerdings als Calebs Teilnahme an einem Experiment: Er soll mit einer schönen Roboterfrau Ava  (Alicia Vikander) zusammenarbeiten – der ersten wirklichen künstlichen Intelligenz. Doch nach und nach beginnen unerwünschte Gefühle in dem jungen Mann zu wachsen und es wird immer unklarer, wo die Unterschiede zwischen Mensch und Maschine liegen, wenn es um Gefühle, Bewusstsein und Sexualität geht.

Ein besonderer Film der ein paar spannende Fragen zum Thema K.I aufgreift. Am Ende stellt sich die Frage was einen Menschen ausmacht bzw. was ist menschlich. Was heißt es Bewusstsein zu haben und welche Konsequenzen ergeben sich daraus. All diese Fragen finde ich sehr spannend und der Film schafft es auch mich gespannt zuschauen zu lassen. Die Anspielungen auf die bekannten Internetfirmen sorgen für kurzweiliges Schmunzeln und der gute Musikgeschmack lässt mich die Faust ballen ;-) Insgesamt ein sehr gut gemachter Film der mit nur 3 Hauptdarstellern auskommt, Alicia Vikander als Ava spielt ihre Rolle wirklich sehr gut. Trotzdem ist der Film etwas zu lang geraten und das Ende war doch irgendwie vorhersehbar, wenn auch nicht 100%ig, dafür gibt es aber schöne ästhetische Bilder gemixt mit ein paar Grundfragen über Menschheit, Gott und KI garniert mit ein bisschen Sci-Fi. Die vielen Dialoge lassen kaum Spannung aufkommen und die Handlung wirkt langgezogen, etwas mehr Abwechslung wäre hier angebracht.

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0515 / 29

Genre : Sci-Fi, Thriller, Drama

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 108 Minuten / FSK 12

 

DRITTE PERSON

Michael (Liam Neeson) sitzt in seinem Hotelzimmer in Paris und brütet über dem Ende seines jüngsten Romans, als er Besuch von seiner jungen Geliebten Anna (Olivia Wilde) erhält, die selbst an ihrem Debüt arbeitet und sich Hilfe von Michael erhofft. Zeitgleich sitzt Sean (Adrien Brody) in Italien fest. Der Amerikaner lässt sich durch italienische Mode ‘inspirieren’ und verkauft die abfotografierten Entwürfe für billige Kopien. Während er auf seinen nächsten Flug wartet, macht er Bekanntschaft mit der Bilderbuch-Italienerin Monica (Moran Atias), die dringend Geld benötigt, um ihre Tochter bei einem Kriminellen auslösen zu können. Wiederum zur gleichen Zeit in Manhattan kämpft Julia (Mila Kunis) um das Sorgerecht ihres kleinen Sohnes. Es soll ihr entzogen werden, nachdem ihr Kind unter ihrer Aufsicht wegen einer Unaufmerksamkeit beinahe ums Leben gekommen wäre. Diese drei Geschichten haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, werden aber in Dritte Person im Laufe ihrer jeweiligen Entwicklung zusammengeführt.

Die größten Schwächen dieses Films sind eindeutig seine Langatmigkeit und seine etwas verwirrende Story. Realität und Fiktion scheinen an der einen oder anderen Stelle miteinander zu verschmelzen, was mir nicht sonderlich gefallen hat.
Dafür ist das schauspielerische Niveau ziemlich hoch, was den Film in gewisser Weise etwas rettet. Besonders Mila Kunis holt aus ihrer geringen Spielzeit das Maximum raus und auch Olivia Wilde überzeugt in ihrer Rolle als junge Muse. Dazu ist es schön Liam Neeson mal wieder außerhalb des Action-Genres zu sehen. Das beste, was Dritte Person zu bieten hat, sind die verschiedenen malerischen Schauplätze in New York, Paris und Rom. Ein paar Punkte gibt's für die gelungene Geschichtenerzählung aber die Geschichten selbst sind eben einfach zu dünn.

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0515 / 28

Genre : Drama

Meine Kaufentscheidung Interessant aber .......
Spielzeit 137 Minuten / FSK 12

 

RUN ALL NIGHT

Den “Totengräber” nannte man Jimmy Conlon (Liam Neeson) einst, als er als Killer des Mafia-Paten Shawn Maguire (Ed Harris) Brooklyn unsicher machte. Doch dieses dunkle Kapitel seiner eigenen Geschichte hat Jimmy inzwischen hinter sich gelassen – dachte er zumindest. Denn nur weil der 55-Jährige sich das eigene Vergessen mit Whiskey erkauft, heißt das noch lange nicht, dass andere seine Taten ebenfalls vergessen haben. Die Vergangenheit klopft in Gestalt von Detective Harding (Vincent D’Onofrio) an Jimmys Tür. Dieser hat es sich seit 30 Jahren zur Aufgabe gemacht, gegen Jimmy zu ermitteln, doch bisher waren die Anhaltspunkte, die auf eine nachweisliche kriminelle Laufbahn deuteten, eher dünn gesät.  Dass Jimmy erneut ins Visier der Polizei gerät, bringt ihn in eine Zwangslage, denn dadurch wird er dazu gezwungen, sich für eine seiner “Familien” zu entscheiden: Soll er zu seinem Gangster-Clan stehen oder seine wahre Familie beschützen, zu der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat? Und kann er seinen entfremdeten Sohn Mike (Joel Kinnaman) überhaupt innerhalb einer einzigen Nacht davon überzeugen, dass er nur das Beste für ihn will? Er wird alles daran setzen müssen, um seinen Sohn vor der Kugel zu bewahren, die eigentlich für ihn bestimmt ist.

Ich glaube Liam Neeson sollte sich auch mal wieder anderen Rollen widmen, als nur den "einsamen" Killer. Den Titel hat Clint Eastwood schon für sich gebucht. Hier sah mir das Ganze mehr nach einem ungedrehten "Taken" aus. Diesmal eben nicht der ehemalige Mann des Gesetzes und statt Tochter nun mit Sohn unterwegs. Ansonsten jedoch klassisch mit viel Ballerei. Auch hat mich keiner der Charaktere wirklich mitgenommen. Insgesamt ein durchschnitts Actionfilm mit einem coolen Liam Neeson als betrunkenen Weihnachtsmann, das war wiederum auch das Beste gewesen. Run All Night fühlt sich wirklich an wie eine lange Nacht – nur leider nicht im positivem Sinne.

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0515 / 27

Genre : Action, Krimi

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 114 Minuten / FSK 16

 

RUHET IN FRIEDEN - A Walk Among The Tombstones

Ruhet in Frieden – A Walk Among The Tombstones ist die Geschichte des ehemaligen NYPD-Polizisten und Ex-Alkoholikers Matthew Scudder (Liam Neeson). Mittlerweile hält er sich als Privatdetektiv über Wasser und nimmt in seinem neuen Job das Gesetz nicht allzu genau. Trotz seiner lockeren Moralvorstellungen zögert er zunächst, bevor er auch einem Heroin-Schmuggler (Dan Stevens) seine Dienste zusagt. Für ihn soll er die Männer finden, die seine Frau entführt und schließlich brutal ermordeten. Bei seinen Ermittlungen stellt er jedoch fest, dass die Täter schon mehrmals derart brutale Morde verübt hatten – und dies auch weiterhin vorhaben. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht mehr zu erkennen sind, bleibt Scudder nur eines zu tun: Gemeinsam mit dem Schmuggler und seinem Sohn muss er die Mörder in den Straßen New Yorks aufspüren, bevor sie ihr nächstes Opfer finden.

Im großen und ganzen war das kein so schlechter Liam Neeson Film . Spannung war aber leider nur wenig vorhanden. Es begann spektakulär aber leider wurde der Verlauf des Filmes nicht interessanter. Ein teilweise sehr ruhiger Krimi/Thriller. Nur selten tobt der übliche Liam Neeson Actionwahnsinn auf. Hier besticht mehr die erzählerische Note um den Privatdetektiv. Deutlich düsterer angelegt als seine sonstigen Filme, erweckt “Ruhet in Frieden” den Eindruck einer mehr als gründlich sauberen Thriller/Krimi-Erzählung. Leider erweißt sich dabei die dramaturgische Note als etwas zäh und langwierig. So besteht der Film aus vielen ruhigen Passagen. Nicht das es mehr Knalleffekte gebraucht hätte, aber die Erzählung bleibt insgesamt zu langwierig. Was der Film sonst bietet ist altbekanntes Material aus unzähligen anderen (Action-)Thrillern. In manchen Momenten würde der Film wahrscheinlich auch mehr fesseln, wenn man den Trailer nicht gesehen hätte. Zumindest in der Mitte gab es dann einige spannende Momente, aber das Ende war wiederum zu lang.

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0515 / 26

Genre : Action, Drama, Thriller

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 115 Minuten / FSK 16

 

MAD MAX : FURY ROAD   3D

Das Reboot Mad Max: Fury Road ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie um den postapokalyptischen Outlaw, der diesmal von Tom Hardy gespielt wird. Max Rockatansky, besser bekannt als Mad Max (Tom Hardy) ist nach den Ereignissen aus Mad Max III – Jenseits der Donnerkuppel auf der Flucht. Gemeinsam mit einer Gruppe Überlebender donnert er in einem zum Panzer umgebauten Sattelschlepper durch die Wüste, der von Imperator Furiosa (Charlize Theron) gefahren wird. Sie werden verfolgt von degenerierten Gesetzlosen in schwer bewaffneten Wüsten-Autos. Ein erbitterter Krieg auf der Straße entbrennt. Mit an Bord ist eine Gruppe von Frauen, die sich “The Five Wifes” nennt. In der Postapokalyptischen Welt von Mad Max werden schöne Frauen wie wertvolle Güter behandelt. Besonders attraktive Exemplare werden in einem Käfig gehalten und sind für die Straßenbanditen ebenso wertvoll, wie Benzin.

Das minimale Handlungskonstrukt mag bei den Original Mad Max Filmen funktioniert haben, die gehen aber auch nur 90 Minuten. Damit mich ein Film 2 Stunden fesselt, sollte er schon ein Mindestmaß an Story besitzen, "Fury Road" besteht allerdings nur aus einer einzigen langen Actionszene. Fand ich schade aber muss jeder selbst herausfinden, ob er das mag. Das 3D war gut gemacht, aber auch total unnötig. Tom Hardy hat diesmal echt Glück gehabt, denn eine tragende Sprechrolle war das hier nicht, viel Text hatte er nicht zu lernen. Mir fehlte hier die OneManShow die Mad Max immer ausgemacht hat, hier gibt es eigentlich nur Nebendarsteller oder ,wenn man so will, nur Hauptdarsteller. Der dreckige Look, die sehenswerte Action, die Effekte, das Aussehen der ganzen Freakdarsteller und die ganzen selbstgebauten Autos machen den Film allerdings doch irgendwie cool. Tom Hardy als Max kann allerdings nur selten sein Talent als Darsteller zeigen, die wenigen emotionalen Momente gehören fast alle Charlize Theron als Furiosa. Leider nicht der ganz große Wurf wie von mir erhofft, dafür gibt die Story welche so wohl auch eine einzige Seite gepasst hat wirklich nicht genug her. Da sollte ein weiterer Mad Max Film sich unbedingt etwas mehr einfallen lassen.

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0515 / 25

Genre : Action, Road Movie

Meine Kaufentscheidung Hmmm......
Spielzeit 121 Minuten / FSK 16

 

THE GUNMAN

Jim Terrier (Sean Penn) ist eine Legende im geheimnisumwobenen Geschäft der Profikiller. Seine Reflexe und seine Genauigkeit haben ihn reich gemacht. Sein Plan war einfach: Zehn Jahre lang wollte er für Geld töten, um danach als gemachter Mann in seine Heimat zurückzukehren und seine Jugendliebe zu heiraten, für die er einst zu arm war. Nach seinem letzten Job kommt er nach London, um sich hier aus dem Geschäft endgültig zu verabschieden. Doch die Organisation, für die er arbeitet, kann auf seine Dienste nicht verzichten. Als eine millionenschwere Zielperson ebenfalls in Paris eintrifft, ist Terrier der einzige, der den Job erledigen könnte. Doch dieser befindet sich bereits auf dem Weg Richtung Heimat und denkt gar nicht daran, den Job zu übernehmen. Als auch eine stattliche Prämienzahlung Jims Meinung nicht ändern kann, greift seine Organisation zu anderen Mitteln, um ihn zum Umdenken zu bewegen. Aus der Reise in den Ruhestand wird ein blutiger Weg – immer an der Schwelle zum Tod.

Ich kann mich nicht beschweren, mir hat Sean Penn als Scharfschütze und Brunnenbuddeler gut gefallen. Ich habe Gunman ohne Erwartungen geschaut und fand ihn recht unterhaltsam. Über die Actionthriller typischen Logiklöcher kann ich hinwegsehen. Die Story ist nicht komplett von der Stange, wobei mich die Liebesgeschichte in Teilen doch eher irritiert als dass ich sie als nettes Beiwerk akzeptieren kann. Passt letztendlich aber auch alles zusammen. Guter Film für zwischendurch mit einem Sean Penn, der sich zwar etwas zu sehr gefällt, aber ein Stück weit auch zu Recht.  Der Showdown in der Stierkampfarena war in meinen Augen gut gelungen.

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0515 / 24

Genre : Action, Drama

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 115 Minuten / FSK 16

 

THE AVENGERS 2 - AGE OF ULTRON   3D

Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) will eine künstliche Intelligenz erschaffen, deren Zweck der globale Frieden ist. Doch bei der Erschaffung geht etwas gehörig schief. Statt einer KI die das Wohl der Menschen im Sinn hat, erschafft Tony Ultron, der genau das Gegenteil im Sinn hat – Ausrottung der Menschheit. Nun ist es an den Avengers, sich Ultron in den Weg zu stellen. Zusammen mit Iron Man vereinen auch Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo), Black Widow (Scarlett Johansson) und Hawkeye (Jeremy Renner) ihr Kräfte um dem Fiesling in Robotergestalt Herr zu werden.
Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass sich Ulton mächtige Verbündete gesucht hat, nämlich die mit besonderen Fähigkeiten ausgestatteten Zwillinge Wanda (Elizabeth Olsen) und Pietro Maximoff (Aaron Taylor-Johnson), auch bekannt als Scarlet Witch und Quicksilver. Nun ist es an den Avengers, erneut die Welt zu retten…

War ganz nett aber an Teil 1 kommt er nicht ran.  Avengers 2 war nicht der Blockbuster des bisherigen Jahres für mich. Es hat sich gelohnt ihn zu schauen, keine Frage. Er hat fette Action, Humor, eine naja, weitgehend interessante Story aber der Film schafft es leider nicht die Düstere und spannende Stimmung des Trailers mitzunehmen. Jedenfalls gibt es in diesem Film kaum wirkliche Dialoge, noch am ehesten von Hawkeye, der mir hier besonders gut gefallen hat. Seiner Figur wurde ein wenig Tiefe hinzugefügt. Ansonsten ist das toll inszeniertes Krawallkino. Hier fliegen Autos, Häuser, Menschen, Roboter das es nur so eine Freude ist. Wird halt auf die Dauer ein wenig langweilig und so ist der Film mindestens 20 Minuten zu lang. Und die Masse an Robotergegenspielern war deutlich zu viel des Guten. Update : Nach erneuter Überlegung gebe ich dem Film doch nur 3 Sterne statt zuvor 3,5 . Ich glaube ich würde ihn nicht so schnell noch einmal sehen wollen.

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0515 / 23

Genre : Action, Komödie, Animation

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 150 Minuten / FSK 12

ZOMBIBER

In der Horrorkomödie Zombiber geht die Gefahr von mutierten Bibern aus, die jeden anfallen, der ihnen im Weg steht, und die so den Zombeaver-Virus auch auf Menschen übertragen. Die Zombie-Biber haben es im Film auf die College-Studenten abgesehen, die ihre freien Tage in einer Hütte am Fluss verbringen wollen. Doch was als lustiger Urlaubstrip geplant wird, entwickelt sich für die Studenten zu einem wahren Albtraum. Unzählige bissige Zombie Biber treiben im Fluss ihr Unwesen und sie haben es auf die Studenten abgesehen.

Eine etwas zu billig geratene Trash-Granate, die auf tiefem Niveau aber ganz gut unterhält. So ab dem Moment wo den Menschen Nagezähne aus dem Maul wachsen und ein Grizzly mit fettem Biberschwanz herumwackelt, hat man begriffen, dass es sich hier im Ansatz um eine Horrorkomödie handeln soll. Der Film bietet eine rundum platte Story, überwiegend flache Gags, genretypische Amateur Darsteller bei denen man hofft, dass sie schnellstmöglich das zeitliche segnen und Effekte, die eher minderwertig sind !
Was die mutierten Nager an sich betrifft : Sie wirken weniger bedrohlich, als vielmehr lächerlich ! Ob einen diese buchstäblich hölzerne Affäre nun aus den Socken haut oder nicht, enttäuscht sein dürfte theoretisch niemand, denn hier weiß man von vornherein auf was man sich einlässt !

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0415 / 22

Genre : Horrorkomödie

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 85 Minuten / FSK 16

DER RICHTER - Recht oder Ehre

Als der Großstadtanwalt Hank Palmer (Robert Downey Jr.) vom Tod seiner Mutter erfährt, ist er schockiert und reist sofort in seine Heimat. In der bürgerlichen Kleinstadt muss er feststellen, dass sich seit seinem Abschied vor 20 Jahren einiges verändert hat. Sein Vater (Robert Duvall), zu dem Hank kein besonders gutes Verhältnis hat und der einst selbst Richter war, leidet inzwischen unter Alzheimer und ist der Hauptverdächtige eines Tötungsdeliktes. Sein Sohn kann diese Anschuldigungen nicht akzeptieren und übernimmt die Verteidigung seines Vaters vor Gericht. Dabei findet er weitaus mehr heraus, als ihm lieb ist.

Robert Downey Jr. zeigt, dass er mehr kann las nur Iron Man. Allerdings muss man sagen, dass Duvall hier die erwähnenswertere Leistung abliefert. Die Geschichte hat zwar die ein oder andere Länge, ist jedoch überwiegend spannend und interessant. ich habe mich jedenfalls nicht gelangweilt. Der eigentliche Inhalt des Films ist aber eine verkorkste Vater Sohn Beziehung. Dabei gibt es gute Szenen im Sinne von kitschloser Authentizität und schlechte Szenen die an Künstlichkeit im Sinne von Realitätsferne kaum zu übertreffen sind. Die belanglosen Nebengeschichten und die Realitätsferne wird zum größten Teil von den durchweg guten Darstellern ausgebügelt. Robert Duvall spielt hier sehr gut und würdevoll eine Rolle, die seinem Status als Weltklasseschauspieler und seinem Alter entspricht.

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0415 / 21

Genre : Drama

Meine Kaufentscheidung Hmmm........
Spielzeit 141 Minuten / FSK 6

KNIDNAPPED - Die Entführung des Reagan Pearce

Das Regiedebüt Kidnapped – Die Entführung des Reagan Pearce von Ryan Phillippe ist ein Folter-Thriller. Ein abgehalfterter Filmstar (Ryan Phillippe) wird während der Dreharbeiten seines aktuellen Projektes in Shrevenport, einer Stadt in Louisiana, entführt. Seine Kidnapper halten ihn in einer kleinen Hütte inmitten der Sümpfe gefangen. Sie foltern ihn auf brutale Weise und erpressen ihn. Dazu bemächtigen sie sich auch seines Twitter-Accounts und senden grausame Botschaften in seinem Namen in die Welt.

Geht zuerst in die richtige Richtung, stolpert dann allerdings und schwankt benommen bis zum fälligen Ende um erinnerungslos zu Boden zu sinken. Ryan Phillipe spielt wohl irgendwie auf eine schräge Art sich selbst und zeigt, dass es nicht immer die beste Idee ist, auch Regisseur, Drehbuchautor und Produzent sein zu wollen. Viel gewollt und nix geworden.  Mehr gibts nicht zu sagen.

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0415 / 20

Genre : Thriller, Drama

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 98 Minuten / FSK 16

FALCON RISING

Einst erledigte er für die U.S. Marines brisante Missionen in der ganzen Welt, doch seinen tödlichsten Auftrag hat Nahkampfspezialist John Falcon Chapman noch vor sich. Denn nachdem seine Schwester einem brutalen Verbrechen zum Opfer fällt, taucht Falcon in die zwielichtige Welt des gefährlichsten Slums der Welt ab: Im Favela von Rio De Janeiro, zwischen gewalttätigen Drogenbossen, korrupten Polizisten und skrupellosen Killern wird Falcon zum unaufhaltsamen Rächer, dem sich weder lokale Gangster noch japanische Yakuza in den Weg stellen können.

Michael Jai White, seine Kampfkunst, seine physische Präsenz und seinen grimmigen Charme muss man einfach mögen und falls das vorher noch nicht der Fall war, dann hilft bestimmt eine Szene am Anfang des Filmes, in der er einen etwas irritierten Ladendieb dazu auffordert, ihn mit seiner Waffe zu erschiessen und dabei auch noch Tips gibt, wo die effektivste Stelle für einen tödlichen Schuss wäre. Schön irre diese Sequenz. Neal McDonough (“Street Fighter: The Legend of Chun Li“) als sein Kumpel Manny hat zwar nicht wirklich viel zu tun, ist aber schön ihn wieder mal nicht als Bösen zu sehen.

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0415 / 19

Genre : Action, Abenteuer

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 103 Minuten / FSK 18

CHAPPIE

Chappie (im Original gesprochen von Sharlto Copley) kommt mit übernatürlichen Begabungen auf die Welt, auch wenn er nur ein Roboter ist. Doch schon bei seiner “Geburt” wird er von den zwei asozialen südafrikanischen Gangstern Ninja (Watkin Tudor “Ninja” Jones Jr.) und Yo-landi Vi$$er (Yolandi Visser) entführt, die ihn in ihre dysfunktionale Hinterwäldler Familie hinein adoptieren und für illegale Zwecke missbrauchen wollen.

Schade!! District 9 war so genial. ......... Das ist jetzt der schlechteste von dem Regisseur,den ich eigentlich innovativ und gut finde. Ein schlechterer "Nummer 5 lebt" der härter sein möchte aber an vielen Stellen eher lächerlich wirkt. Schade bei so einer guten Besetzung. Letztendlich doch ein schnell vergessbarer Film mit einem sehr einfachen Ablauf. Es war aber nicht alles schlecht. Chappie der Roboter wirkte sehr realistisch und war ganz sympathisch. Der Teil, wo er Gangster war und die Autos geklaut hat, war recht lustig. Der typische Blomkamp Look hat mir auch gefallen. Irgendwie habe ich das Gefühl, Blomkamps Filme werden immer schlechter ... District 9 war genial. Elysium schwächer als erwartet. Und Chappie ....... naja, schlechter als gehofft.

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0415 / 18

Genre : Action, Komödie, Thriller

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 120 Minuten / FSK 12

 

Baymax - Riesiges Robowabohu

Baymax – Riesiges Robowabohu (OT: Big Hero 6) ist ein Animationsfilm aus dem Hause Disney/Marvel. Sechs Superhelden werden von der japanischen Regierung rekrutiert, um die Nation zu beschützen. Die Handlung findet in der fiktiven Stadt San Fransokyo statt. Baymax ist ein überdimensional großer, aufblasbarer Roboter, der sich rührend um seinen jugendlichen Schützling Hiro Hamada (Ryan Potter) kümmert, der ihn wiederum technisch und ästhetisch pimpt. Schon bald schließen sich der talentierte Tüftler Hiro und sein Pflege-Roboter mit Freunden zum High-Tech-Team Big Hero 6 zusammen. Denn in San Fransokyo gehen mysteriöse Dinge vor sich und die Big-Hero-6-Clique ist gefragt, um die Stadt vor der seltsamen Bedrohung zu retten.

Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen, schade dass man so sehr auf Power-Rangers tun musste. Der Roboter Baymax ist jedenfalls super sympathisch. Baymax  ist wie erwartet ein überaus sehenswerter Animationsfilm geworden, auch wenn ich ehrlich gesagt noch etwas mehr erwartet hätte! Die Animationen sind wieder absolut fantastisch und detailverliebt in jeder Szene und auch der leichte Anime-Touch ist durchaus gelungen. Anfangs braucht der Film etwas, um in die Gänge zu kommen, überzeugt aber dann mit einem besonders starken Mittelteil, in dem es auch viele Szenen gibt, bei denen man schmunzeln kann. Die Charaktere sind ebenfalls sehr liebevoll ausgearbeitet und es ist insgesamt auch wieder ein sehr gelungener Familienfilm herausgekommen. Ich muss aber auch sagen, dass der Film jetzt in meinen Augen auch nicht wirklich überragend in seinem Genre ist, sondern er gehört, meiner Meinung nach, eher zu den durchschnittlichen Animationsfilmen, die einen gut unterhalten haben, mehr aber auch nicht.

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0415 / 17

Genre : Action, Komödie, Animation

Meine Kaufentscheidung JA, Niceprice
Spielzeit 102 Minuten / FSK 6

 

The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist The Guard, ein in die Jahre gekommener, einsamer Kleinstadtbulle, der seinen Job nicht ganz so ernst nimmt. Als man in einem Wohngebiet jedoch eine Männerleiche findet, die regelrecht hingerichtet wurde, stellt man ihm den FBI-Agenten Wendell Everett (Don Cheadle) zur Seite. Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um gemeinsam gegen brutale Drogenschmuggler vorzugehen. Regisseur John Michael McDonagh hat mit seiner Besetzung in The Guard alles richtig gemacht. Der irische Schauspieler Brendan Gleeson startete seine Karriere erst im Alter von 34 Jahren. 2009 wurde er für die Hauptrolle in Brügge sehen… und sterben? gemeinsam mit seinem Co-Darsteller Colin Farrell für einen Golden Globe nominiert. In einer weiteren Hauptrolle in The Guard ist Don Cheadle zu sehen. Der Ausnahmeschauspieler wurde für seine Rolle in Hotel Ruanda 2005 für den Oscar als Hauptdarsteller nominiert.

Ein Fest des schwarzen Humors. Auch wenn nicht jeder Spruch sitzt und der Streifen zeitweise schleppend wirkt, das Debüt von Regisseur und Autor John Michael McDonagh ist ein angenehm unkonventionelles Buddy-Movie. Ich finde es klasse Rassismus mit Rassismus zu bekämpfen, klingt erstmal unlogisch, klappt in diesem Film aber herrlich unkompliziert. Der Zuschauer wundert sich und genießt die pfiffigen Dialoge, die Gleeson erst mit dem jungen Kollegen aus Dublin führt und dann mit dem FBI-Mann Don Cheadle. Die hauen sich Vorurteile und Klischees um die Ohren, dass es nur so knallt. Es herrscht überhaupt ein lockerer Umgangston zwischen den Gangstern und der Polizei. Man kennt sich, wie in einer großen Familie. Man darf das alles nicht so eng sehen. Bevor ein Gangster im finalen Showdown getroffen umkippt sagt er noch ‘Good shot.‘ Diese leichte ironische Distanz tut gut, auch wenn am Schluss die übliche Abrechnung kommt.

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0415 / 16

Genre : Komödie, Krimi

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 96 Minuten / FSK 16

 

Nachts im Museum 3 - Das geheimnisvolle Grabmahl

Nachts im Museum 3 – Das geheimnisvolle Grabmal handelt wieder vom Nachtwächter Larry Daley, gespielt von Ben Stiller, der sich mit einigen Komplikationen herumschlagen muss. Diesmal ist es das British Museum, das von dem Spuk heimgesucht wird. In Begleitung einiger alter Freunde wie Teddy Roosevelt (Robin Williams), Miniatur-Kämpfer Jedediah (Owen Wilson), Attila dem Hunnen (Patrick Gallagher), Sacajawea (Mizuo Peck) oder Ahkmenrah (Rami Malek), dessen magische Tafel für die Erweckung der Ausstellungsstücke überhaupt erst verantwortlich ist, trifft der Museumswärter in London auf britische Ikonen wie Sir Lancelot (Dan Stevens aus Downton Abbey), aber auch auf einen ägyptischen Pharao (Ben Kingsley). Neben all den neuen Bekanntschaften haben Larry und seine Freunde jedoch auch eine wichtige Mission, denn die Museumsstücke beginnen, ihre Lebendigkeit zu verlieren.

Das Beste an diesem Film ist der vollkommen unerwartete Cameoauftritt von Hugh Jackman, der Rest ist fast schon Zeitverschwendung. Natürlich optisch perfekt in Szene gesetzt aber der Unterschied  zu den Vorgängern ist nicht wirklich groß. Die Location in London ist aber schön gewählt worden und der Gastauftritt mit Hugh Jackman war schon sehr amüsant, vor allem der Seitenhieb zu Wolverine. Hoffentlich kann man hier von einem Abschluss der Reihe sprechen - hoffentlich :-)  Eine einfallslose Geschichte ohne viel Liebe herunter gekurbelt. Lediglich die visuellen Effekte können überzeugen. Schade das zwei Leinwandgrößen wie Robin Williams und Mickey Rooney sich mit so einem schlechten Film verabschieden.

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0415 / 15

Genre : Komödie

Meine Kaufentscheidung NEIN
Spielzeit 99 Minuten / FSK 6

 

BLACKHAT

Einst war Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) ein berühmter Hacker, doch schon seit mehreren Jahren sitzt er im Gefängnis. Umso größer ist der Schock, als bei einem Cyber-Angriff auf die Börse von Chicago, welche die Weltwirtschaft an den Rand des Chaos’ führt, sein alter Code benutzt wird. Auf der Suche nach dem Drahtzieher des Angriffs macht ihm das FBI ein Angebot: Er kommt auf freien Fuß, wenn er die Ermittler bei der Suche nach dem Cyber-Terroristen unterstützt. Gemeinsam mit einer Spezialeinheit aus FBI und chinesischen Spezialisten macht er sich auf eine Katz- und Maus-Jagd, die ihn von Chicago über Kuala Lumpur und Hong Kong bis nach Jakarta führt. Dabei droht ihnen die Zeit davon zu laufen, denn der Terrorist plant bereits einen Angriff, bei dem es um mehr als nur Geld geht.

Die Handlung ist recht interessant doch gegen Mitte des Films geht der Faden etwas verloren und es geht mehr um Action & Schießereien als um die eigentliche Thematik nämlich das Hacken. Nichtsdestotrotz sind die Actionszenen mehr als gelungen, im typischen Michael Mann Stil. Bild und Sound ist super, nur die Story hätte man etwas besser machen können. Blackhat hat zweifellos seine Schwächen. Etwas zu lang, etwas zu zäh und den Endkampf hätte man definitiv besser machen können. Das Ende ist technisch alles andere als schlecht gemacht, interessiert aber niemanden mehr, nachdem man zuvor mit mindestens 45 Min. Leerlauf gestraft wird und den Film gedanklich immer weiter abwertet. Am Ende bleibt ein eher unterdurchschnittlicher Film, der durchaus Michael Mann Charakter hat, aber, zu seinen schlechteren Werken zählt. Schade

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0415 / 14

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 133 Minuten / FSK 16

 

The Interview

Ein Journalist (James Franco) und sein Produzent (Seth Rogen) können ihren Ohren kaum Glauben: Kim Jong-un, der Diktator des hermetisch abgeriegelten Staates Nordkorea, ist ein Fan ihrer Entertainment-Show. Mehr als das, er lädt die beiden zu sich in sein Land ein, um mit ihnen ein Interview zu führen! Als die CIA davon erfährt, sieht der Geheimdienst eine einmalige Chance gekommen, um das unterdrückte Land von seinem Tyrannen zu befreien. Die Journalisten sollen selbst wärend des Interviews ein Attentat auf ihren Gastgeber verüben. Mit dem Gewicht einer einmaligen historischen Chance stimmen sie zu, doch so einfach wie geplant, lässt sich ein Staatschef nicht ermorden.

Der Hype um “The Interview” war ja schon fast unerträglich. Wenn man sieht was am Ende bei rum gekommen ist, muss man schon die Frage stellen, worüber sich hier überhaupt aufgeregt wurde. Seth Rogen und James Franco hätten mit ihrem Beitrag wirklich eine zum brüllen komische Satire auf die politische Weltlage abliefern können. Leider standen sie sich dabei selbst im Weg.
 The Interview  ist auf seine fast zwei Stunden Lauflänge teils zu zäh und eine wirklich witzlos erzählte Geschichte über Amerikas Fernsehmacht und Nordkoreanische Machtsinhaber. Es blitzt eben nur selten großes Komödienkino, wie z.B. in der Eingangssequenz auf. Ansonsten bleiben die Macher einiges schuldig um solch einen Hype zu rechtfertigen.  The Interview  ist zusammengefasst leider nur standardisierte Komödienware, die wohl mehr vom Presserummel, als von eigentlichen Film lebt.

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0415 / 13

Genre : Komödie

Meine Kaufentscheidung NEIN
Spielzeit 112 Minuten / FSK 12

 

FOCUS

Der erfahrene Trickbetrüger Nicky Spurgeon (Will Smith) trifft eines Tages durch Zufall auf die attraktive junge Jess Barrett (Margot Robbie). Er beschließt, sie unter seine Fittiche zu nehmen und sie in der Kunst der Täuschung und Blendung auszubilden. Jess lernt ihr Handwerk außerordentlich schnell und sie geben ein gutes und erfolgreiches Gespann ab. Als sie jedoch beginnen, romantische Gefühle füreinander zu entwickeln, können sie ihre auf Lüge und Betrug basierende Beziehung nicht fortführen. Als sie sich einige Zeit später wiedertreffen, plant Nicky gerade das Ding seines Lebens. Trotzdem kann er nicht verhindern, dass die alten Gefühle zwischen ihnen wieder alles durcheinanderbringen. Als ob dies nicht kompliziert genug wäre, drohen Nicky auch noch Jess’ neuer Verehrer sowie seine eigene ehemalige Flamme einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Focus kommt mit einem überraschend einfallsreichen Drehbuch daher, und wo uns der Trailer glauben lassen will, wir würden schon den ganzen Film kennen, werden noch so einige Wendungen aufgetischt. Dies kommt klasse ohne Klischees aus und punktet sogar mit einigen richtig starken und innovativen Szenen, die im Grunde perfekt funktionieren und für sehr viel kurzweiliges Vergnügen sorgen. Schließlich kommt der Film rasant zu einem Ende, das die Geschichte rund abschließt. Außerdem begeistert Focus durch eine gut geführte Kamera und einen Soundtrack, der perfekt zusammengestellt ist, cool wirkt und in einigen Szenen sogar von sehr wichtiger Bedeutung ist und gut in den Plot eingebaut wurde. Von all diesen Punkten mal abgesehen, besitzt Focus einfach einen grandiosen und sehr angenehmen Humor und einen Will Smith der sich hin und wieder mit selbstironischen Sprüchen gibt.

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0415 / 12

Genre : Komödie,Drama

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 105 Minuten / FSK 12

 

Fast & Furious 7 - Zeit für Vergeltung

Seit dem letzten Teil ist etwa ein Jahr vergangen und die Familie rund um Dom (Diesel) lebt wieder in den USA. Letty (Rodriguez) leidet unter Gedächtnisverlust und ihr Freund Dom tut alles, damit ihre Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit zurückkehren. Brian (Walker) ist inzwischen Vater und lebt mit Mia (Jordana Brewster) zusammen. Er vermisst das aufregende Leben und wünscht sich lieber Schusswechsel als Minivanfahrten und langweiliges Familienleben. Tej (Chris Bridges) und Roman (Gibson) genießen derweil ihre Freiheiten. Dann wird die Harmonie durchbrochen. Han (Sung Kang) wird von dem mysteriösen Deckard Shaw (Jason Statham) umgebracht, Hobbs (Dwayne Johnson) von ihm attackiert und ins Krankenhaus verfrachtet, als dieser seine Kollegin vor einer Explosion retten will. Obendrein raubt Shaw, der Bruder vom Widersacher aus dem sechsten Teil, wichtige Informationen, die ihm auf die Spur von Dom und seinen Freunden bringen. Denn er schwört Rache für seinen im Koma liegenden Bruder Owen (Luke Evans) und fängt dort an, wo das Team am verwundbarsten ist: in ihrem Eigenheim.

Fast & Furious 7 wäre ein rasanter und actionreicher Abschluss der Reihe geworden, mit einem sehr emotionalen Ende aber  irgendwie glaube ich nicht das der 7. auch der letzte Teil sein wird, dafür klingelt die Kasse einfach zu sehr.  Der Cast zeigt sehr viel Spielfreude und besonders Jason Statham macht seiner ehemaligen Crank Rolle ordentlich Konkurrenz. Mir hat die erste Hälfte des Films, deutlich besser gefallen als die zweite denn der größte Kritikpunkt am siebten Teil ist meiner Meinung nach das ausufernde Finale in Los Angeles. Dieses ist zu breit angelegt und kann nicht mit der Flucht durch Rio oder der Jagd auf der Landebahn aus Teil 5 bzw. Teil 6 mithalten. Hier hätte man das Szenario ruhig etwas kompakter machen können. Die Kinozuschauer haben beim Tribute von Paul Walker am Ende applaudiert.  Ein emotionaler und würdiger Abschied von Paul Walker!  - R.I.P. -

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0415 / 11

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 137 Minuten / FSK 12

 

Kingsman - The Secret Service

Der smarte und elegante britische Geheimagent Harry Hart (Colin Firth) rekrutiert ausgerechnet seinen großmäuligen und rüpelhaften Sohn eines verstorbenen Kollegen (Taron Egerton) für die Arbeit beim Secret Service. Dort muss “Eggsy” zunächst die Ausbildung eines Superspions durchlaufen und versuchen, sich gegen andere Kandidaten durchzusetzen. Er erhält nicht nur ein Kampftraining, sondern wird wie James Bond auch zum Gentleman ausgebildet. Schon bald muss er sich in seinem ersten Fall behaupten: Eine mysteriöse Gruppe entführt mächtige und berühmte Leute auf der ganzen Welt. Die zwei Agenten nehmen ihre Ermittlungen auf und arbeiten daran, die Identität der geekigen Entführer aufzudecken. Während ihrer Recherchen wird klar, dass der selbsterklärte Menschenfreund Valentine (Samuel L. Jackson) und seine Assistentin Gazelle (Sofia Boutella) in die Sache verwickelt sind und dass die Menschheit in größerer Gefahr ist, als irgendjemand zu vermuten wagt.

Für mich ein (fast) perfekter Popcorn Film mit der richtigen Mischung aus Action, Humor und Gewalt, wenn auch selbige mit etwas mehr Blut an der FSK18 Grenze kratzen würde. Es ist schon erstaunlich wie man aus einem guten Drehbuch und aus einer seichten Story so viel rausholen kann, dazu dann der geniale Cast!  Manche Szenen mögen zart besaiteten wohl etwas sauer aufstoßen, ich fand es aber sehr passend, und vor allem die Kirchenszene war nicht ohne. Obwohl 'Kingsman' grundsätzlich leichte Filmkost ist, muss man die spezielle Mischung aus Spionage, Gewalt, Action und Humor irgendwie erst einmal sacken lassen und entsprechend einordnen. Und mittendrin Gentleman Colin Firth als Top-Spion Harry Hart, der hier in recht ungewohnter Rolle absolut überzeugt.

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0315 / 10

Genre : Drama, Kriegsfilm

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 129 Minuten / FSK 16

 

AMERICAN SNIPER

Man sagt, er habe 160 Abschüsse auf seinem Konto. Man sagt, das macht ihn zum Helden. Chris Kyle (Bradley Cooper) gilt als bester Scharfschütze der US-Armee. Als Mitglied der Navy SEAL´s ist es seine Aufgabe, den Gegner zu töten, bevor er auch nur in die Nähe seiner Kameraden kommt. Der Dienst ist hart und insgesamt vier Mal ist er im Kriegseinsatz im Irak. Sein Ruf dringt sogar zu seinen Feinden durch, und schon bald ist ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. All dies belastet auch sein Leben zu Hause in den USA. Es ist nicht leicht, seine Ehe mit Taya Renae Kyle (Sienna Miller) aufrecht zu erhalten. Doch der wahre Absturz kommt erst nach dem Einsatz. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wird er gefeiert, sie nennen ihn eine Legende. Doch er wird die Erlebnisse des Krieges nicht los und seine Ehe leidet mehr und mehr unter dem Krieg, der in Chris’ Kopf noch immer jede Nacht wieder kommt.

Man bekommt die Einstellung geliefert, die man von den Amerikanern kennt. Ob man die gut findet oder nicht, muss jeder für sich selbst herausfinden. Clint Eastwood schafft es mit all seiner Routine, Chris Kyle als Helden und Patrioten darzustellen, der im Krieg sein Leben riskierte und auch sein familiäres Glück fast geopfert hätte. Bradley Cooper spielt ihn recht gut aber ich finde das man für diese Rolle lieber einen jungen frischen Schauspieler hätte nehmen sollen, denn ein hohes Niveau hat B.Cooper nicht gezeigt. Es ist das, was dabei herauskommt, wenn jemand mit viel Talent und sehr langer Erfahrung einen Film über einen zweifelhaften Kriegshelden macht. Man sieht erwartungsgemäß erstmal den Krieg, und dann das, was der Krieg aus dem Privatleben des Protagonisten macht. Nichts davon ist besonders originell, aber ein Clint Eastwood weiß nun mal, wie man so was inszeniert und in einen brauchbaren Erzählrhythmus steckt und das allein reicht locker für ein sehenswertes Endprodukt. Für mich ist der Film in erster Linie ein Biopic eines Mannes, der für sein Land in den Krieg zieht und dort einige Erfolge zu verzeichnen hat. Klar ist das Ganze sehr amerikanisch und patriotisch dargestellt, aber es ist nun mal ein amerikanischer Film von einem amerikanischen Regisseur.

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0315 / 09

Genre : Drama, Kriegsfilm

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 132 Minuten / FSK 16

 

JUPITER ASCENDING  3D

Im intergalaktischen Vergleich liegt die Menschheit auf dem Planeten Erde noch im Dreck der Evolution und wird als solcher auch nur abfällig betrachtet. Das ändert sich schlagartig, als klar wird, dass ausgerechnet die Immigrantin Jupiter Jones (Mila Kunis), die sich in den USA als Putzfrau verdingen muss, einen besonderen genetischen Code besitzt. Sie ist nämlich die Reinkarnation der verstorbenen Königin des Universums. Jupiters Existenz bringt plötzlich das Machtgefüge durcheinander, das zwischen Balon (Eddie Redmayne), Kalique (Tuppence Middleton) und Titus (Douglas Booth) herrscht, die als Kinder der getöteten Herrscherin zum galaktischen Adel gehören. Wenn Jupiter nämlich ihre Wiedergeburt anerkennen ließe, könnte sie den unbedeutenden Planeten Erde für sich beanspruchen.Deshalb werden Kopfgeldjäger auf die Erde ausgesendet, unter ihnen auch der frühere Elite-Soldat und genetisch gepimpte Legionär Caine (Channing Tatum). Sie sollen die Bedrohung im Keim zu ersticken. Doch weil jeder der herrschenden Geschwister einem anderen Ränkespiel nachgeht, findet sich Jupiter bald äußerst lebendig im Weltall wieder, während Caine gegen seinen Willen Gefühle für ‘Ihre Majestät’ entwickelt und zu ihrem Beschützer mutiert.

Bei aller Sympathie für die Wachowski Geschwister, aber viel zu holen ist bei „Jupiter Ascending“ selbst mit viel gutem Willen nicht. Auf der Plus-Seite stehen gute Effekte, tolle Kostüme, rasante und gut gemachte Actionsequenzen. Auch das 3D ist schön gemacht und verleiht dem Bild mehr Tiefe aber es wirkte auf mich zu künstlich. Irgendwo im Mittelfeld befindet sich ein gelungener Cast, der aber stellenweise auch mehr hätte zeigen dürfen und ein eher durchschnittlicher Soundtrack, der nicht lang im Kopf bleibt.
Auf der Minus Seite steht ein irgendwie durchwachsenes Skript, das von den Ansätzen über den Humor bis zur Lovestory irgendwie nicht wirklich überzeugen kann und zu viele Dinge anschneidet, aber nicht zu Ende bringt. Alles in allem ein stellenweise unterhaltsamer Sci-Fi-Film, den man sich einmal ansehen kann (aber nicht muss) - dann aber am besten im Kino, wo er seine audiovisuellen Stärken am besten ausspielen kann.  Noch was zu Eddie Redmayne - seiner schauspielerischen Leistung konnte ich so rein gar nichts abgewinnen, der passte nicht einmal optisch in den Film und seine Darbietung war, aus meiner Sicht, unterirdisch.

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0215 / 08

Genre : Sci-Fi, Action

Meine Kaufentscheidung Nein
Spielzeit 127 Minuten / FSK 16

JOHN WICK

Der Hund war das einzige, was dem inzwischen zurückgezogen lebenden John Wick (Keanu Reeves) nach dem Tod seiner Frau (Bridget Moynahan) noch geblieben ist. Doch der Vierbeiner segnet als eine Art Kollateralschaden das Zeitliche, als ein alter Freund John Wick im Auftrag eines Gangsterbosses töten soll. Doch die weiteren beauftragten Gangster haben nicht mit den schier unstillbaren Rachegelüsten des ehemaligen Auftragskillers John Wick gerechnet. Für diesen Rachefeldzug kehrt der unverwüstbare John Wick nun schließlich aus seinem Ruhestand zurück, denn mit den Gangstern und ihrem Auftraggeber hat er noch eine Rechnung offen, nahmen sie im doch alles, was ihm jemals am Herzen lag. John Wick ist also zurück und er kennt keine Gnade.

Kenau Reeves is back ! John Wick ist nicht der Schwarze Mann . Er ist Derjenige, den man schickt, um den Schwarzen Mann zu töten. Was zum Teufel war das bitte schön für eine grandiose Actiongranate? Dagegen wirken aktuelle Filme wie 96 Hours oder Equalizer, wie ein lahmer Kindergeburtstag. John Wick ist wahrhaft ein Comeback für Keanu Reeves, denn seit dem Klassiker Speed oder die Matrix Trilogie, habe ich ihn nicht mehr so gut in Form gesehen wie hier. Die Action und Martial Arts Szenen sind knallhart und grandios in Szene gesetzt. Die Optik sticht sofort ins Auge und lässt einen so schnell nicht mehr los. Die Geschichte ist zwar einfach, doch die rasante Inszenierung und die Schauspieler holen alles raus. Unbedingt anschauen und genießen ! Der Soundtrack ist TOP und passt in allen Szenen super zum Film - sehr gut.
(
Soundtrack auf YouTube)

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0115 / 07

Genre : Thriller, Action

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 95 Minuten / FSK 16

MORTDECAI

Charlie Mortdecai (Johnny Depp) ist ein versnobter Kunsthändler und degenerierter Aristokrat, der seine Ware mitunter selbst stiehlt. Seine Moral ist niedrig, aber seine Standards sind hoch. Dieses Mal hat er es auf ein Gemälde abgesehen, das den Code für ein Bankschließfach enthalten soll. Darin befindet sich angeblich gestohlenes Nazi-Gold.
Doch um zu dem Bild zu gelangen, müssen Mortdecai und sein Gehilfe Jock (Paul Bettany) zunächst eine abenteuerliche Reise um die Welt antreten. Verfolgt von seiner Frau, Inspector Martland (Ewan McGregor), wütenden Russen und internationalen Terroristen, kann sich Mortdecai nur auf sein gutes Aussehen, seinen Charme, seine Kontakte zur Unterwelt und Oberschicht sowie Jocks Muskeln verlassen.

Was habe ich mich auf Mortdecai gefreut und dann nach den ersten Kritiken wandelte sich meine Freude auf einmal ein die schlimmsten Befürchtungen um. Kurz vor der Kinozeit war ich sogar skeptisch, ob ich mir den Streifen überhaupt ansehen sollte, doch dann gingen bereits in den ersten fünf Minuten meine kompletten Befürchtungen verloren, denn Mortdecai hat mir viel Spaß gemacht. Johnny Depp spielt brillant und schafft es manchmal mit seiner ganz trockenen Art und Weise alleine schon für den einen oder anderen gelungenen Gag zu sorgen. Von der Story her ist der Streifen recht schlicht gehalten und das ist auch OK, denn so kann man sich komplett dem Klamauk zwischen Mortdecai und seinem Diener hingeben. 

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0115 / 06

Genre : Komödie, Krimi

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 106 Minuten / FSK 6

Open Windows

Der an 70er Jahre Paranoia-Thriller angelehnte Open Windows wird in Echtzeit und komplett über den Bildschirm eines Laptops erzählt. Elijah Wood spielt Nick, einen Fan der Schauspielerin Jill (Sasha Grey), der über das Internet direkten Kontakt zu ihrem Rechner erhält. Als Jills Leben durch einen mysteriösen Fremden in Gefahr gerät, erlebt Nick am Bildschirm alles mit und versucht sie zu retten.

Prinzipiell ist das Konzept ja gar nicht schlecht, es sorgt zumindest für reichlich Tempo. Wenn es nur nicht so dämlich dargestellt worden wäre. Nichts, aber auch gar nichts an dem geschilderten Technikblödsinn ist auch nur ansatzweise glaubwürdig. Ich weiß gar nicht, was mein persönliches Highlight ist. Vielleicht die "Hyperserver", die modifizierten Getränkeautomaten nicht unähnlich sind. Oder die Kameras, die aus dem Nichts 3D-Bilder erzeugen, ohne dass sie etwas Filmen können. Das ist unfreiwillige Komik der härtesten Sorte, die dem Streifen aber auch ein Stück weit den Hals rettet. Leider ist die Geschichte nicht ganz rund erzählt, im Laufe des Films wird es immer absurder, und bleibt so deutlich hinter den Möglichkeiten.

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0115 / 05

Genre : Thriller, Action

Meine Kaufentscheidung NEIN
Spielzeit 105 Minuten / FSK 16

Gone Girl - Das perfekte Opfer

Amy Dunne (Rosamund Pike) verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag spurlos. Alle Indizien rücken den Ehemann Nick Dunne (Ben Affleck) in das Zentrum der mutmaßlichen Straftat, sein eigenartiges Verhalten trägt zum Verdacht seiner Umgebung nicht unwesentlich bei. Eigentlich galt er in ihrer Heimatstadt als perfekter Ehemann, doch mit dem Fortgang der Ermittlungen wird klar, dass dieses Bild zwar trügt, doch auch Amy nicht die sanfte Person war, die ihre Umgebung kannte. Mit dem Fund von Amys Tagebuch und einer mysteriösen, silbernen Geschenkbox, die sich gut versteckt in ihrem Schlafzimmer befand und offensichtlich geleert wurde, geraten die Ermittler in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen. Doch während die ganze Stadt an der zerstörten Illusion einer perfekten Ehe zu verzweifeln droht, beteuert Nick weiterhin seine Unschuld.

Obwohl ich kein großer Fan von Ben Affleck bin, reiht sich Gone Girl neben Dogma und Good Will Hunting in die kurze Reihe von Filmen ein, die er nicht komplett ruiniert hat. Was diesen Film so gut macht, ist aber auch nicht seine schauspielerische Leistung, sondern vor allem die Story des Films die sich nach gut 110 Minuten so dramatisch dreht. Endlich wieder mal ein Film mit ein paar Wendungen und Hintertürchen Ob man mit dem Ende glücklich sein kann muss wohl jeder selbst entscheiden, mir war das ein wenig zu viel Drama.

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0115 / 04

Genre : Drama, Thriller

Meine Kaufentscheidung Hmm......
Spielzeit 150 Minuten / FSK 16

The Equalizer

McCall (Denzel Washington) hat seiner Vergangenheit eigentlich den Rücken gekehrt. Um seinem Leben als Undercover-Agent in einem Spezialkommando zu entkommen, musste er sogar seinen eigenen Tod vortäuschen. Jetzt lebt er zurückgezogen in Boston, doch aus seinem geplanten Ruhestand wird nichts. Als gewalttätige russische Gangster das Leben der jungen Prostituierte Teri (Chloë Grace Moretz) bedrohen, ist für den gläubigen Christen der Drang zur Gerechtigkeit stärker als die Angst. Er beschließt, sich an jenen zu rächen, die sich die Hilflosen der Gesellschaft als Opfer suchen. Als Equalizer will der das Gleichgewicht für jene wiederherstellen, die sich allein nicht wehren können.

Mann unter Feuer die Zweite!
Washington macht auf Back to the Roots und lässt wieder einmal die coole Sau raushängen. Und das macht er sehr gut !
Mir hat der Film sehr gefallen da er langsam Spannung aufbaut aber zugleich anders daherkommt als die anderen Filme aus dem selben Genre. Ist meiner Meinung nach nur ein wenig zu lang geraten, aber ansonsten echt gut ! Coole Action, coole Sprüche, ein guter Denzel Washington Film.

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0115 / 03

Genre : Action, Thriller

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 132 Minuten / FSK 16

Herz aus Stahl

Der Zweite Weltkrieg ist im April 1945 fast vorbei, doch gerade die letzen Kilometer ins Herz des Deutschen Reiches sind besonders hart umkämpft. An vorderster Front kämpft auch Sergeant Wardaddy (Brad Pitt), der seinen Sherman-Panzer ‘Fury’ mit fünf Soldaten Besatzung (Shia LaBeouf, Logan Lerman, Michael Peña und Jon Bernthal) befehligt. Kurz bevor die Kapitulation unterzeichnet wird, bekommt er einen letzten Auftrag: Mit seinem Panzer soll er weit hinter die feindlichen Linien vorstoßen und sich auf eine schier unmögliche Mission begeben, um das Nazi-Regime endgültig in die Knie zu zwingen.

Die ersten 40 Minuten Anti-Kriegsfilm waren spitze! Die bedrückte Stimmung der Soldaten, die in ein zerstörtes Land einmarschieren, indem die es keine Regeln mehr gibt aber eine Regierung die eigene Bevölkerung massakriert. Dazu endlose matschige Straßen, mit Flüchtlingen die mitleidlos zerquetscht unter der Wucht des Krieges zurückbleiben, und Grau als überall vorherrschende Farbe. Durch die Bilder und Filmmusik schafft Fury bis zu diesem Punkt eine schauerlich beeindruckende Atmosphäre. Ob es sonderlich realistisch ist, dass man zu fünft aus einem liegengebliebenen Panzer heraus nahezu eine gesamte Waffen-SS Kompanie aufmischen kann, sei auch mal dahingestellt. Die Deutschen rennen gegen den Panzer an, wie die Schafe zur Schlachtbank. Brad Pitt TOP - ShiaLaBeouf FLOP

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0115 / 02

Genre : Drama, Kriegsfilm

Meine Kaufentscheidung Bestimmt, irgendwann
Spielzeit 134 Minuten / FSK 16

96 HOURS - TAK3N

Der Ex-CIA-Agent Bryan Mills (Liam Neeson) hat eine Tortur hinter sich: Nachdem seine Tochter von Menschenhändlern entführt wurde (96 Hours) und er seine Familie aus den Fängen von rachsüchtigen Albanern befreien musste (96 Hours – Taken 2), wird er diesmal selbst verfolgt. Seine Frau wird von Unbekannten ermordet, denen es gelingt, ihn als den Hauptverdächtigen erscheinen zu lassen. Er schafft es, seiner Verhaftung zuvor zu kommen, doch der gerissene Inspector Franck Dotzler (Forest Whitaker) heftet sich an seine Fersen. Mills muss es gelingen, die Drahtzieher des Mordes zu finden, bevor Dotzler die Schlinge um ihn zuzieht und bevor die Mörder seiner Frau auch seine Tochter gefährden können. So wird er zum Jäger und Gejagten zugleich und alles, was er vorweisen kann, sind seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und Talente.

In der Hauptrolle ist wieder Liam Neeson zu sehen, der sich wie gewohnt gut im Actiongenre macht und für Spannung sorgt. Auch Forest Whitaker kann überzeugen, insgesamt sind die Nebenrollen gut besetzt. Sehr gut umgesetzte Story, die mit Action und Spannung überzeugen kann, die fast zwei Stunden Laufzeit sind keinesfalls langweilig aber der Film hat kleinere Längen. Hier hat es Neeson mit der russischen Mafia zu tun, die skrupellos und gefährlich ist, das macht den Film noch interessanter. Für Fans von Liam Neeson und guten Actionfilmen auf jeden Fall sehenswert.

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0115 / 01

Genre : Action,Thriller

Meine Kaufentscheidung JA
Spielzeit 109 Minuten / FSK 16