Grottenschlecht
Reine Zeitverschwendung
Langweilig
Durchschnittlich + / -
Sehr zufriedenstellend
Genialer Streifen !!
BD/DVD Kaufempfehlung
Gesamtübersicht aller bewerteten Filme Kinovorschau 2017 Referenz Blu Ray´s Special Interessed in HD

                                                        

 

Januar THE GREAT WALL Februar JOHN WICK : KAPITEL 2 März LIFE
April FAST & FURIOUS 8 Mai KING ARTHUR Juni HACKSAW RIDGE
Juli VALERIAN August DER DUNKLE TURM September LOGAN LUCKY
Oktober ES November THOR 3 Dezember STAR WARS 8

 

 

 

STAR WARS : EPISODE VIII - DIE LETZTEN JEDI     (3D)

INHALT :
Die Geschichte von Star Wars: Episode VIII - Die letzten Jedi setzt unmittelbar nach den Geschehnissen von Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht ein. Nachdem Rey (Daisy Ridley), Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac) und der Rest des Widerstands die Starkiller-Basis der Ersten Ordnung zerstört haben, finden die Protagonisten des Weltraummärchens endlich Zeit, um die verheerenden Verluste der letzten Schlacht zu verarbeiten. Abseits davon konnten BB-8 und R2-D2 die verschollenen Bestandteil der Karte, die zu Luke Skywalker (Mark Hamill) führt, kombinieren, woraufhin sich Rey auf den Weg zum Wasserplaneten Ahch-To macht.
Dort trifft sie auf den legendären Jedi-Ritter, der einst mit Han Solo (Harrison Ford) und Prinzessin Leia (Carrie Fisher) die finsteren Mächte des Imperiums besiegte. Mit Kylo Ren (Adam Driver), Supreme Leader Snoke (Andy Serkis), General Hux (Domhnall Gleeson) und Captain Phasma (Gwendoline Christie) sind jedoch unlängst neue Gegenspieler auf den Plan getreten, die das Gute in der Galaxie endgültig vernichten wollen. Wird jemals wieder Friede in den unendlichen Weiten des Weltraums herrschen?

SERIOUS-ONE KRITIK :
Endlich ..... die Macht war mit mir .......
Nach Episode VII war man vorgewarnt aber ich hatte trotzdem eine sehr hohe Erwartung an den Film und diesmal wurde ich absolut nicht enttäuscht !
Nach dem typischen anfänglichen Star Wars Monolog gab es direkt eine ordentliche Weltraumballerei, so muss das sein, so will ich das sehen. Es gibt einige Gags die sich nett in den Film einbetten ohne kitschig zu wirken. Es ist schwer, vielleicht die schwerste Aufgabe überhaupt, eine Star Wars Episode zu drehen die allen Fans gleich gut gefällt und das gleiche Gefühl vermittelt wie die alten Filme aus den 70er und 80er Jahren, nur das wird vermutlich keiner schaffen.  Mark Hamill spielt Luke Skywalker so wie früher, nur eben gealtert. Einer starken Carrie Fisher, nimmt man ihre Rolle als Leia auch noch ohne weiteres ab. Adam Driver sehe ich hingegen immer noch als Fehlbesetzung und das wird sich auch nicht ändern. Endlich tritt Snoke in originaler Gestalt in Erscheinung, und mischt Kylo erst mal richtig auf. Es folgt eine der epischsten Szenen des Films, Kylo und Rey kämpfen gemeinsam gegen die Wachen von Snoke, das hatte was ! Die Schlussszene auf Crait, ist teilweise eine Kopie zu Episode 5. Wieder mal AT-AT's und noch größere AT-AT's, bzw. AT-M6, sah böse aus aber vielleicht etwas einfallslos. Luke tritt in Erscheinung, und endlich kommt das lang ersehnte Laserschwertduell - sollte man meinen. Doch es wird tatsächlich noch epischer: Luke ist nur als Machtprojektion vor Ort, und nicht physisch. Wahnsinn, das kam unerwartet und man braucht ein paar Filmminuten um es zu verstehen.

Wenn es um Technik geht kann ich bei Star Wars 8 nichts kritisieren. Die Effekte sind auf dem Level wie man es von Star Wars erwartet. Die Lichtschwertkämpfe sehen besser aus als je zuvor und auch sämtliche Schlachten sind auf höchstem Niveau.
Die Musik ist ebenfalls, wie erwartet großartig. Beginnt der Film, kann sie schon Gänsehaut hervorrufen. Der laufende Text und die große Musik von John Williams machen direkt Lust auf den Film. Und auch während dem Films gibt es kaum Szenen ohne Musik. Episode 8 bringt nicht nur das Star-Wars-Feeling der Original-Trilogie zurück, sondern auch viel Neues auf die Leinwand. Diese Kombination ist nicht einfach und alleine deswegen gefällt mir Episode VIII schon viel besser als sein direkter Vorgänger. Ich wünsche jedem Kinogänger viel Spaß !

Es gab natürlich auch ein paar weniger gelungene Stellen im Film, wie z.B. das die tot geglaubte Leia - auch ohne Sauerstoff - wieder zurück in ihren Raumtransporter schwebt. Yoda sah auch aus als hätte er ein leichtes Lifting bekommen aber ich glaube hier hat man schlichtweg bei der Animation geschludert. Die Idee mit dem Casino-Planeten war auch nicht so mein Ding und die Droiden kamen auch etwas zu kurz, ich glaube unser Duo R2D2 und C3PO haben sich noch nicht mal gesehen.

5 Sterne, das ist Jahreshöchstwertung und ich gebe zu das ich diese Bewertung durch die Fan-Brille gegeben habe. Den perfekten Film gibt es nicht aber Episode VIII hat mir schon verdammt gut gefallen, vielleicht weil Spannung, Laune und Tagesform einfach passten. UND --->  3D war auf höchstem Niveau - hat sogar mir gefallen ,-)

 

TRAILER
 

1217 / 34

Genre : Sci-Fi,Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 152 Minuten / FSK 12

 

 

DADDY´S HOME 2 - MEHR VÄTER, MEHR PROBLEME

INHALT :
Das Buhlen um die Gunst der Kinder zwischen Dusty Mayron (Mark Wahlberg) und Brad Whitaker (Will Ferrell) ist ausgestanden. Megan (Scarlett Estevez) und Dylan (Owen Vaccaro) bekommen nun regelmäßig Papa Dusty und Stiefpapa Brad zu sehen und die beiden Männer teilen sich die Vaterrolle ganz hervorragend auf.
Weil alles so gut läuft, beschließt Sara (Linda Cardellini) also, an Weihnachten den nächsten Schritt zu wagen und die gesamte Familie zusammenzubringen. Dafür will sie über die Feiertage sowohl Brads Vater (John Lithgow) als auch Dustys Erzeuger (Mel Gibson) einladen. Doch schon am Flughafen wird klar, dass diese Elternteile nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf einmal wird offensichtlich, woher Brad seine rücksichtsvoll-weichliche Seite und woher Dusty sein Haudrauf-Gehabe hat. Außerdem ist auch Roger (John Cena), der Vater von Dustys neuer Frau Karen (Alessandra Ambrosio), mehr als einschüchternd. Können alle Besucher doch noch zu einem gemeinsamen friedvollen Fest zusammenfinden oder werden die Väter die mühsam erarbeitete Eintracht wieder auflösen?

SERIOUS-ONE KRITIK :
Keine schlechte Fortsetzung des ersten Teils (2016 - 2,5 Sterne) , auch wenn gewisse Dinge, genau wie beim Vorgänger einfach nicht zünden wollen. Aber je länger der Film lief umso besser wurde er.  Mel Gibson als Mark Wahlbergs Dad und John Lihtgow als Will Ferrells Dad haben mir am besten gefallen. Die beiden sorgen für ordentlich Chaos zu Weihnachten. Vor allem Gibson, wenn er mit fiesem Grinsen und dreckiger Lache den Obermacho gibt. Lithgow hat auch seine starken Momente, ich habe ihn leider lange nicht mehr gesehen. Ein wirklich neues Konzept darf man hier natürlich nicht erwarten aber es wird genau das geliefert, was man nach dem ersten Teil erwarten durfte. Leider benötigt der Streifen etwas zu lang, um endlich in Gang zu kommen und wer kein Freund von Kitsch und Chaos ist, muss neben einigen amüsanten auch einige eher unangenehme Momente im Kino durchstehen.

Netter 2. Teil der zur Jahreszeit passt - Ein 3. Teil würde mich nächstes Jahr nicht wundern ...do they know it's christmas ... ,-)

TRAILER
 

1217 / 33

Genre : Komödie

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 100 Minuten / FSK 6

 

 

JUSTICE LEAGUE     (3D)

INHALT :
Nach den verheerenden Ereignissen von Batman v Superman: Dawn of Justice befindet sich die Welt in Trauer. Superman ist tot. Im Kampf gegen das Monster Doomsday hat er sein Leben gelassen, um die Menschheit zu retten. Nun herrscht eine trübe Stimmung in Gotham und Metropolis. Während Batman (Ben Affleck) in der Nacht weiterhin für Recht und Ordnung sorgt, macht er die Bekanntschaft eines Parademons, der als Vorbote der Ankunft des finsteren Bösewichts Steppenwolf (Ciarán Hinds) fungiert. Dieser wollte bereits vor 5000 Jahren die Erde unterjochen. Nun kehrt er erneut zurück, um die drei Mutterboxen zu vereinen und somit den blauen Planeten nach seinen Vorstellungen zu transformieren. Um den Schurken aufzuhalten, schließt sich Batman mit Wonder Woman (Gald Gadot) zusammen und rekrutiert weitere Mitglieder für die erste Zusammenkunft der Justice League, zu der am Ende neben dem dunklen Ritter und der Amazonen Kriegerin die Superhelden Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Moma) und Cyborg (Ray Fisher) gehören.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Nach Batman vs Superman war ich gespannt auf Justice League, denn ich gehörte zu den wenigen, die Batman vs Superman ziemlich gut fanden, doch leider hat mich Justice League am Ende doch eher enttäuscht aus dem Kino gehen lassen. Schon die Animation vom Steppenwolf fand ich schmerzhaft schlecht und verbleibt als eine würdelose CGI-Witzfigur. Entsprechend schnell pustet Supermann und Co ihn weg. Der Film ist nicht misslungen, er hat bei der kurzen Laufzeit, nur leider eine mäßige Charaktereinführung. Die Charaktere harmonieren recht gut miteinander und bilden eine relativ sympathische Heldengemeinschaft. Der Spannungsbogen ist allerdings kaum gespannt, alles plätschert so vor sich hin. Erst ein kleiner Witz und dann rührselige Gespräche über die große Verantwortung. Dazwischen wird gekämpft, mit unfassbar teuren Spezialeffekten, die enttäuschend billig aussehen. Diesmal hat mir Ben Affleck als Batman auch nicht so gut gefallen und ach ja, der Streifen war ja in 3D ... was erschreckend schlecht war !! Vielleicht lag es ja am Kino aber mich hat da nichts umgehauen, teilweise hatten die Figuren ein seltsames optisches Echo gehabt.

Wenn ich diesen Film in nur einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es "belanglos".
Vor allem gegenüber der Konkurrenz, den Avengers !

TRAILER
 

1117 / 32

Genre : Sci-Fi, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 121 Minuten / FSK 12

 

 

THOR - TAG DER ENTSCHEIDUNG     (3D)

INHALT :
Das Ende ist nah! Doch (zunächst) ist nicht die Welt der Menschen dran, sondern (nur) die der Götter. Erst Agard, dann Midgard. Fenrir, die Midgardschlange, der Feuerriese Surtur – das ganze Ragnarök-Programm.
Die durch den Dunkelelf Malekith (Christopher Eccleston) verbreitete Düsternis ist noch nicht ganz vertrieben, da droht mit Ragnarök neue Unbill. Und wieder ist es an dem mächtigen Thor (Chris Hemsworth) und seinem nicht minder mächtigen Hammer Mjolnir, sich dem sicher geglaubten Untergang entgegen zu stemmen. Doch welche Rolle kommt dabei Thors verschlagenem und tot geglaubten Halbbruder Loki (Tom Hiddleston) zu? Und woher kommt Beta Ray Bill, der Pferde-gesichtige Hammer-Schwinger? Thor 3: Tag der Entscheidung, wird die Antworten liefern…
 

SERIOUS-ONE KRITIK :
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich durch die bunten Trailer etwas besorgt war, ob mir der 3. Teil auch gefallen würde. Aber dieser THOR ist überraschend gut. Er ist wirklich lustig und unterhaltsam, ohne lächerlich zu werden oder die ernste Lebensgeschichte unseres Gottkriegers zu vernachlässigen. Die sich wiederholende Loki-Plotline wird im Film von Thor selbst auf die Schippe genommen. Außerdem zeigt man was der Hulk getrieben hat denn die Figur Banner/Hulk entwickelt sich merklich weiter. Die Frage was mit Asgard passiert, ist jedenfalls vom Planeten her, beendet. Irgendwie ist das mehr so eine Thor/Hulk Verfilmung die durchaus ihr komischen Momente hat aber mit Fokus auf Thor!  Humor wird hier größer geschrieben als in den beiden ersten Teilen um den Donnerkönig und so sehr dies doch Geschmackssache ist, muss man zugestehen, dass er handwerklich sehr gut umgesetzt wurde.  Mir hat Hela - Thor´s Schwester - irgendwie nicht so toll gefallen, es lag wahrscheinlich an ihrem Geweih, sah schon komisch aus.

Der neuste Thor ist der beste Einzelfilm des Superhelden und das mit Abstand.

TRAILER
 

1117 / 31

Genre : Sci-Fi, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 130 Minuten / FSK 12

 

 

AMERICAN ASSASSIN

INHALT :
Dass er einst ein American Assassin - ein amerikanischer Auftragskiller - werden würde, hat Mitch Rapp (Dylan O'Brien) sich nicht vorstellen können, als er noch ein erfolgreicher College-Athlet war. Doch dann wird der junge Mann für eine vielversprechende Karriere bei der CIA angeworben und von Stan Hurley (Michael Keaton), einem erfahrenen Veteranen des Kalten Krieges, zum Super-Agenten ausgebildet.
Mitchs Spezialgebiet wird die Terrorismus-Bekämpfung, und die erste Bedrohung lässt nicht lange auf sich warten: Ein Agent will im Mittleren Osten eine Eskalation herbeiführen, die unweigerlich den Dritten Weltkrieg auslösen würde, und so begeben sich Rapp und Hurley auf eine gemeinsame Mission, um es nicht dazu kommen zu lassen.
 

SERIOUS-ONE KRITIK :
Bei American Assassin ist so ziemlich alles Standard. Die Action sowie auch die Geschichte die erzählt wird. Dabei fängt der Film durchaus vielversprechend an denn die ersten 15 bis 20 Minuten waren wirklich sehenswert. Die plötzliche Attacke der Terroristen am Strand war ziemlich gut und packend inszeniert und Mitch Rapps (Dylan O'Brien) nachvollziehbarer psychischer Verfall wurde daraufhin auch sehr gut dargestellt. Doch nach gut zwanzig Minuten lässt man das alles fallen und greift es letztendlich nie wieder auf. Dann kommt eine nur halbgezeigte Ausbildung zum Assassinen bei Michael Keaton im Wald, der auch jeglicher Reiz fehlte und die komplett überflüssig wirkte.

War nicht schlecht aber ein paar Dinge fehlten ..... vielleicht wird es im nächsten Teil besser, falls noch einer gedreht wird

TRAILER
 

1017 / 30

Genre : Thriller

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 118 Minuten / FSK 16

 

 

ES

INHALT :
Es ist in der Kleinstadt Derry in Maine, in der die Ereignisse von Es ihren Anfang nehmen. Hier verschwinden immer wieder Kinder. Alles, was von ihnen zurückbleibt, sind einzelne Körperteile. Unterdessen formt sich eine Gruppe aus sechs Jungen und einem Mädchen: Bill Denborough (Jaeden Lieberher), Mike Hanlon (Chosen Jacobs), Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor), Richie Tozier (Finn Wolfhard), Eddie Kaspbrak (Wyatt Oleff), Stan Uris (Jack Grazer) und Beverly Marsh (Sophia Lillis).
Die sieben nennen sich den “Loser Club” und versuchen zunächst mit ganz alltäglichen Problemen wie Mobbing fertig zu werden. Doch ihre Begegnung mit dem Monster Pennywise (Bill Skarsgård), das sich häufig als sadistischer Clown zeigt, vereint sie in einem schrecklichen Sommer....

SERIOUS-ONE KRITIK :
Ich hatte bei dem Film bis zum Ende das Gefühl gehabt, eine Zeitreise gemacht zu haben, es war wie ein Nostalgietrip, der mich an "STAND BY ME" oder "DIE GOONIES" erinnerte. Im Jahr 1989 spielt der Film natürlich auch, das passt schon aber auch die Dialoge unter den Kindern waren typische Dialoge aus den 80ern, das hat mir irgendwie gut gefallen. Jede Sekunde, die man mit dem „Loser Club“ verbringt, hat Spaß gemacht. Die Gruppendynamik, die zwischen all diesen unterschiedlichen Kindern entsteht, ist sehr stark und trägt zum großen Teil den Film.  Auch wenn in meinen Augen das Original von 1990 nicht sehr gruselig war, konnte Tim Curry als Killerclown eher einen zum schmunzeln bringen. Doch während man genau wusste, dass der alte Pennywise nichts anderes als ein geschminkter Schauspieler war, so hat man bei Bill Skarsgards Version immer das Gefühl, dass sich etwas Übernatürliches unter all der Schminke verbirgt. Nicht nur das Design ist gelungen, sondern auch die vielen Ideen, die z.B. in die Fortbewegung des Clowns gesteckt wurden, sind äußerst kreativ. Es ist aber leider nicht gerade von Vorteil, das durch die Zweiteilung der Geschichte der Film sich etwas „unvollständig“ anfühlt, jedoch funktioniert das besser als bei so vielen anderen Verfilmungen, die alles was zu erzählen ist in den Film reinquetschen oder noch schlimmer, wichtige Dinge raus lassen. Trotzdem ist die Entscheidung der Macher absolut verständlich. Stephen Kings Buch ist so lang, dass ein einziger Film niemals ausgereicht hätte, um alles zu erzählen.

Hat mir gefallen der Clown ..... warten wir eben auf Teil 2 .....

TRAILER
 

1017 / 30

Genre : Horror, Drama

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 135 Minuten / FSK 16

 

 

KINGSMAN 2 - THE GOLDEN CIRCLE

INHALT :
Eggsy (Taron Egerton) hat es mithilfe von Harry Hart (Colin Firth) zum Agenten der Kingsmen geschafft und die Welt vor dem Untergang bewahrt. Doch wer dachte, dass die wohlerzogenen britischen Geheimdienstler sich nach dieser guten Tat zur Ruhe setzen und eine Earl Grey schlürfen können, der irrt, denn hinter der nächsten Ecke wartet schon die nächste Bedrohung (Julianne Moore), die es abzuwenden gilt: die kriminelle Organisation The Golden Circle.
Um gegen die neue Gefahr anzukommen, muss die Geheimorganisation der Kingsmen rund um Eggsy, Roxy (Sophie Cookson) und Merlin (Mark Strong) sich nach der Zerstörung der britischer Secret-Service-Zentrale mit ihrer amerikanischen Schwester, den von Champ (Jeff Bridges) angeführten Statesman (darunter Halle Berry, Pedro Pascal und Channing Tatum), zusammenschließen, um den gemeinsamen Feind mit vereinten Spionage-Fähigkeiten zu besiegen.
 

SERIOUS-ONE KRITIK :
Die Fortsetzung von „Kingsman: The Secret Service“ katapultiert den Zuschauer von Beginn an direkt ins Geschehen. Zum Aufwärmen gibt es erst einmal eine schöne Verfolgungsjagd kreuz und quer durch London. In deren Verlauf gibt es jede Menge Blechschäden und tote Gegner. Als die Polizei naht, endet der wilde Trip in einem Teich, aber es kommt anders als man denkt. Bösewicht Poppy ist eine Klasse für sich, Julianne Moore spielt hier echt super ! Die Besetzung ist wieder gewohnt gut, wobei die Auftritte von Hally Berry, Channing Tatum und Jeff Bridges durchaus als Cameoauftritt gesehen werden können. Leider fehlt Kingsman 2 der Überraschungseffekt des Vorgängers aber dennoch weiß der Film sehr gut zu unterhalten, bietet lockere Sprüche und perfekt inszenierte Action am laufenden Band. Die Action ist wieder gnadenlos übertrieben und macht gerade deswegen so viel Spaß. Und dann war da noch der Gastauftritt von Sir Elton John ...... zuerst kam Elton bei mir gar nicht gut an aber dann kann man nur sagen TOP !!

John Denvers "Take me home, country roads" scheint gerade wieder "IN" zu sein, den Song gab es gerade erst bei LOGAN LUCKY

TRAILER
 

0917 / 29

Genre : Komödie, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 141 Minuten / FSK 16

 

 

LOGAN LUCKY

INHALT :
Die Geschichte der Heist-Komödie dreht sich rund um zwei Brüder, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Während der eine von Channing Tatum verkörpert wird, schlüpft Adam Driver in die Rolle des anderen. Trotz ihrer offensichtlichen Unterschiede ziehen beide Brüder aber am gleichen Strang, als es darum geht, ein Ding durchzuziehen. Konkret handelt es sich dabei um einen Heist, der während eines NASCAR-Rennens der Profiliga stattfinden soll. Kaum werden im Geheimen Pläne geschmiedet, kommt es jedoch schon zu den ersten Problemen - von der chaotischen Durchführung im Anschluss ganz zu schweigen.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Regisseur Steven Soderbergh ist wieder da ! Logan Lucky ist Ocean's Eleven in West Virginia mit Personen, die nicht gerade das amerikanische Traumleben führen. Raffiniert, durchdacht und gut ausgeführt, Logan Lucky ein Film mit einigen niveaulosen Figuren, die aber den einen oder anderen Gag auf ihrer Seite haben.  Daniel Craig ist in seiner Rolle sehr ungewohnt, aber definitiv das Highlight des Films. Überrascht war ich von Adam Driver, den ich bisher nur als Kylo Ren (Star Wars: The Force Awakens) kannte. Von ihm war ich damals nicht so sehr begeistert, unter anderem weil sein Charakter wie ein verwöhnter Trostpreis wirkt. Er spielt seine Rolle als einarmiger Barkeeper mit viel trockenem Humor und irgendwie funktioniert seine Chemie mit Tatum auch wirklich gut.

Logan Lucky macht Spaß !  Es ist keine hoch qualitative Unterhaltung aber man lässt sich mitziehen und hat Spaß..

TRAILER
 

0917 / 28

Genre : Komödie, Drama

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 119 Minuten / FSK 12

 

 

ICH EINFACH UNVERBESSERLICH 3

INHALT :
In Ich – Einfach unverbesserlich 3 muss Gru (im Original gesprochen von Steve Carell, im Deutschen von Oliver Rohrbeck) feststellen, dass ein Ex-Bösewicht, Ruhestand hin oder her, keinen Frieden bekommt. Und so stolpern der ehemalige Schurke, die drei Mädchen Agnes, Edith und Margo, Grus Frau Lucy (Kristen Wiig) und nicht zuletzt die gelben Minions Hals über Kopf in ein neues Abenteuer.
Ihr Gegner heißt diesmal Balthazar Bratt (Trey Parker). Der war in den 1980ern der Kinderstar der Serie Evil Bratt und schon damals ein Wunderkind mit jeder Menge krimineller Energie. Weil die Zeiten seins Ruhms allerdings vorüber sind, will er nun die Welt auf andere Weise erobern. Außerdem erfährt Gru von seinem Zwillingsbruder: Dru.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Man hat leider gemerkt, dass mittlerweile die Luft raus ist. Die Handlung ist nicht besonders spannend und richtig gewirkt haben die Witze auch nicht wirklich. Ich hatte den Eindruck, als ob die Macher versucht haben, einfach so viel Verrücktes wie möglich einzubringen, wodurch alles ein wenig zu viel war und der Film insgesamt nicht wirklich was auf die Beine bekommen hat.
Die Minions sind in der gesamten Reihe eher als Nebendarsteller gedacht aber mittlerweile möchte der Kinogänger sie mehr im Mittelpunkt sehen und genau das fehlt hier eindeutig. Insgesamt war das ein sehr lasche Vorstellung gewesen, auch wenn es ein dritter Teil ist muss man den ja nicht unbedingt so mit teils schlechten Witzen herstellen. Einige Gags beziehen sich eher auf die 80er Jahre, wie soll ein Kind das verstehen ?

Ich hoffe das war dann auch der letzte Teil der Serie, gegen einen neuen Minions Film hätte ich dagegen nichts.

TRAILER
 

0817 / 27

Genre : Animation

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 96 Minuten / FSK 0

 

 

DER DUNKLE TURM     3D

INHALT :
Roland Deschain (Idris Elba) ist ein Revolvermann. Früher gab es in dem Paralleluniversum, in dem er lebt, mehr Männer seiner Art, doch mittlerweile ist er der einzige, der zwischen dem Mann in Schwarz (Matthew McConaughey) und dem Dunklen Turm steht, den er beschützen muss.
Der Junge Jake (Tom Taylor) lebt in unserer Welt, hat aber Visionen von den Versuchen, den Dunklen Turm zu stürzen. Weil keiner ihm Glauben schenkt, dass die Erde und auch alle anderen Orte des Multiversums in Gefahr sind, begibt er sich allein auf die Suche nach dem Revolvermann.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Enttäuschend, wirr und viel zu kurz. Der dunkle Turm ist eine fette Enttäuschung geworden, was ich im Vorfeld so nicht erwartet habe, da ich ein Fan von King, Elba und McConaughey bin. Der Film ist total überladen und eilt viel zu überhastet die 3 Akte ab. Man hat überhaupt keine Möglichkeit, die Welt kennen zu lernen und es wird auch nicht erklärt, wie gewisse Dinge funktionieren. Würden McConaughey und Elba nicht so fantastisch aufspielen und wären manche Dialoge nicht so gut geschrieben, wäre dieser Film ein Kandidat für die Flop Liste.

Der dunkle Turm leidet an der gleichen Krankheit wie viele vergleichbare Fantasy-Verfilmungen: Schnelle, oberflächliche Einführung von Welten und Charakteren, dann schnell alle Stationen abklappern, die uns die Romanvorlage vorschreibt und abschließend das große Ende.

TRAILER
 

0817 / 26

Genre : Horror, Sci-Fi

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 95 Minuten / FSK 12

 

 

VALERIAN - DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN     3D

INHALT :
Viele Jahre in der Zukunft - genau genommen im 28. Jahrhundert - ist zumindest ein Teil des Universums zusammengewachsen. Auf der gigantischen Raumstation Alpha leben unzählige verschiedene Spezies und teilen ihre Erfahrungen. Dass dabei nicht bloß Harmonie auf der Tagesordnung steht, dürfte selbstverständlich sein.
So werden eines Tages Valérian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne), ihres Zeichens Spezialagenten der menschlichen Förderation, von Commander Arun Filitt (Clive Owen) mit einer geheimen Mission beauftragt, um den Frieden im Universum zu wahren. Dabei treffen sie unter anderem auf die Gestaltwandlerin Bubble (Rihanna), doch auch eine größere Verschwörung scheint im Gange zu sein, die Valérians und Laurelins Loyalität auf die Probe stellt.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Endlich - Luc Besson ist wieder da und meldet sich sehr eindrucksvoll zurück. Der Film fängt mit tollen Farben und einer Einführung an, die uns an Avatar erinnern könnte. Das farbenfrohe Bild wirkt zwar oft etwas zu bunt aber wenn das im 28. Jahrhundert so ist, dann ist es so ;-) Valerian ist beeindruckendes visuelles Kino mit vielen guten bis sehr guten und auch neuen  Ideen. Man entdeckt zwar hier und da ein paar parallelen zu anderen Sci-Fi Filmen aber die passten und machten Spaß. Ausdrücklich hervor heben möchte ich hier Cara Delevigne, die wirklich angenehm geschauspielert hat, hätte ich nicht gedacht. Rihanna (Bubble) war in einer Nebenrolle zu sehen, für meinen Geschmack etwas zu lang aber recht ordentlich. Valerian ist ein schönes, detailverliebtes Sci-Fi Abenteuer mit Herz und netter wenn auch dünner Handlung und sehr menschlichen Charakteren.
3D war gut gewesen und das sollte man auch erwarten können bei einem Sci-Fi Film.

Bunte Farben, verrückte Ideen, ausgefallene Kreaturen – „Valerian“ ist über weite Strecken ein Science-Fiction-Film, wie man ihn nur selten zu Gesicht bekommt.

TRAILER
 

0717 / 25

Genre : Action, Sci-Fi

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 137 Minuten / FSK 12

 

 

DUNKIRK

INHALT :
Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen: Als Hitlers Streitmacht im Mai 1940 seinen Feldzug nach Westen antritt und in die Benelux-Staaten einfällt, müssen die überraschten Soldaten Frankreichs und Großbritanniens den Rückzug antreten. Doch tausende alliierte Kämpfer - Briten, Franzosen, Belgier und Niederländer - werden nahe der nordfranzösischen Küsten-Ortschaft Dünkirchen (im Englischen: Dunkirk) eingeschlossen. Die Chancen, diese Soldaten noch zu retten, stufen die Befehlshaber als äußerst gering ein.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Dunkirk (Dünkirchen) wird in 3 Zeitebenen erzählt : Die Mole / Auf See / In der Luft.  Die Idee daran ist ganz nett aber das heißt auch das andauernd das gerade gesehene im Prinzip wiederholt wird, nur aus einer anderen Perspektive. Das kann spannend sein, das ein oder andere Mal war es das auch aber insgesamt völlig überzogen. Der Film will das Erlebnis des Krieges greifbar machen doch das funktioniert für mich einfach nicht. Es kommt kaum Spannung auf und das Grauen des Krieges wird nicht richtig sichtbar, das haben andere Filme deutlich besser gemacht. Problematisch gestaltete sich zusätzlich der Score von Hans Zimmer, der zumindest in ruhigen Momenten aufgrund eines bedrohlichen Tickens andeutet, wie die Lebenszeit der Soldaten im Sekundentakt in Ungewissheit davon tickt. Ansonsten legt sich der Rest der hauptsächlich laut dröhnenden Musik wie ein lärmendes Störgeräusch unter fast jede einzelne Szene des Films.
Auch bleibt der Gegner erstaunlich unsichtbar, man sieht keinen einzigen Nazi, die doch sonst so gerne dargestellt werden. Sehr interessant war auch wie lange ein Flugzeug ohne Treibstoff die Strände entlang segeln kann und dann auch noch direkt neben dem Feind landet. Es gab einfach keine Bezugsperson mit der man miteifern oder leiden kann, fast schon ein Dokumentationsfilm mit seichter Charakterbildung. Optisch und technisch konnte man natürlich nicht meckern, ob auf dem Wasser oder in der Luft gab es schöne Bilder.

In meinen Augen wird der Film schlichtweg überbewertet und am Ende ist Dunkirk vermutlich für mich die größte Kinoenttäuschung des Jahres . . .

TRAILER
 

0717 / 24

Genre : Action, Drama, Krieg

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 106 Minuten / FSK 12

 

 

SPIDER-MAN   HOMECOMING     3D

INHALT :
Nach den aufregenden Ereignissen in The First Avenger: Civil War macht sich der junge Peter Parker (Tom Holland) zurück nach New York City, wo er mit seiner Tante May (Marisa Tomei) im Stadtteil Queens lebt. Wenngleich er versucht, wie jeder andere Jugendliche in seinem Alter die Schulbank zu drücken, lässt er sich viel zu leicht von seinen Fähigkeiten sowie der Aussicht auf Abenteuer mit den Avengers ablenken. Sein Mentor, Tony Stark (Robert Downey Jr.), macht ihm dabei jedoch regelmäßig einen Strich durch die Rechnung und sorgt dafür, dass in Peters Leben alles routiniert nach Vorschrift läuft. Doch dann versetzt der fiese Vulture (Michael Keaton) die gesamte Metropole in Angst und Schrecken, sodass sich Peter auf eigene Faust losmacht, um als Spider-Man die Stadt zu retten.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Und wieder mal Spider-Man ... Im großen und ganzen hat mir "Homecoming" gefallen, und auch meine Befürchtung,  Iron-Man würde Spider-Man die Show stehlen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, ich hätte gerne etwas mehr Iron-Man gehabt. Michael Keaton fand ich ganz in Ordnung als Vulture, endlich mal wieder ein sympathischer Bösewicht, dessen Motive man gut nachvollziehen konnte. Trotzdem muss man sagen das dieser Spider-Man eine nicht wirklich notwendige, aber durchaus amüsante Neuauflage ist und nach Anerkennung im Marvel-Universum sucht. Die Avengers hätten sich aber mal ruhig zeigen können und zwar alle, nicht nur Captain America + Iron Man. Ein paar Längen hier und da, aber gelangweilt hat man sich nicht.

Was mir nicht gefallen hat, dass der Film irgendwie mitten drin beginnt. Man sieht nicht wie er zu Spider-Man wird - für mich eine Szene die aber ein absolutes Muss ist!

TRAILER
 

0717 / 23

Genre : Action, Fantasy

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 134 Minuten / FSK 12

 

 

DON´T HANG UP

INHALT :
Ein Schülerstreich nimmt schreckliche Ausmaße an, als ein Fremder den Spieß umdreht. Die beiden Teenager Brady (Garrett Clayton) und Sam (Gregg Sulkin) rufen betrunken Menschen an, um sie mit anonymen Anrufen zu erschrecken, und filmen die verängstigten Personen während der Gespräche. Im Internet werden diese Videos ein Hit und erreichen schnell Millionen von Zuschauern. Das motiviert Brady und Sam zu immer gewagteren Aktionen. Der Spaß nimmt ein jähes Ende, als sie selbst zum Opfer eines makaberen Streiches werden. Ein anonymer Anrufer hat Sams Eltern entführt und foltert sie, wenn Sam seinen perversen Forderungen nicht Folge leistet.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt in der Regel selbst hinein. Nach Filmen wie z.B.  UNKNOWN USER  wird der Zuschauer in DON’T HANG UP einmal mehr mit den unterschätzten Gefahren des Internets konfrontiert. Was hier zu sehen ist scheint zwar etwas sehr übertrieben, dürfte aber Zartbesaiteten einmal mehr zum bedachteren Umgang im Netz ermahnen. Was lustig beginnt, wird schnell zum bitteren Ernst. Es ist der Drang nach Annerkennung und die Sucht nach Selbstinszenierung, die immer häufiger in sozialen Netzwerken ausgelebt wird. Beides wird den Teenagern Sam (Gregg Sulkin) und Brady (Garrett Clayton) zum Verhängnis. Die haben nämlich einen Spaß daran ahnungslose Menschen mit Telefonstreichen hinters Licht zu führen. Als wäre diese Schandtat nicht schon makaber genug, laden sie die boshaften Scherze ins Internet und stellen damit ihre panischen Opfer öffentlich bloß. Was folgt ist ein bitterböses Katz- und Mausspiel, das kaum Luft zum Verschnaufen bietet. Für mich waren die beiden Hauptdarsteller zwar totale Luftpumpen aber vielleicht war das ja so gewollt.

Netter Thriller für Zwischendurch aber kein muss für das Génre.

TRAILER
 

0717 / 22

Genre : Horror, Thriller

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 80 Minuten / FSK 16

 

 

DIE MUMIE

INHALT :
Nick Morton (Tom Cruise) ist dabei, als im Nahen Osten aus der Wüste ein mysteriöser Sarkophag geborgen wird. Er beherbergt die Mumie der Prinzessin Ahmanet (Sofia Boutella), die vor Jahrhunderten unter den Sandmassen begraben wurde - ohne die Absicht, ihre Gruft je wieder zu öffnen.
Durch die Befreiung aus ihrem Grab entfesseln die Menschen jedoch eine Macht, der sie nicht gewachsen sind. Ahmanet erwacht zu neuem Leben und entfesselt ihre ganze Zerstörungswut, wobei ihre Bosheit und ihre Rachegedanken sie bis nach London führen. Dr. Henry Jekyll (Russell Crowe) prophezeit Nick und seinen Mitstreitern (u.a. Annabelle Wallis, Jake Johnson) daraufhin eine neue Welt der Götter und Monster.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Die ersten 15 Minuten des Films waren durchaus unterhaltsam und hatten Potential. Einzig Sofia Boutella haucht der seelenlosen Material- und (guten) Effektschlacht etwas Leben ein, füllt die Rolle der atemberaubend verführerischen und gleichzeitig extrem gefährlichen Prinzessin / Mumie gut aus. Ich kann nur mit dem Kopf darüber schütteln, was Universal als Auftakt zum Dark Universe ausgibt. Die Mumie  ist ein trostloses, zusammengebasteltes Reboot. Wenn dass, das Beste ist, was Universal Pictures im Blockbuster Kino hervorzubringen vermag, kann man für ihre zukünftigen Projekte in diesem Bereich, leider nur Schwarz sehen. Und warum überhaupt spielen da Dr. Jekyll / Mr. Hyde mit ?? Ich habe keine Ahnung was man damit bezwecken wollte aber das ging voll in die Hose !

Total unausgeglichener Film der nur teilweise zündet.

TRAILER
 

0617 / 21

Genre : Horror, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 107 Minuten / FSK 12

 

 

RESIDENT EVIL 6 : THE FINAL CHAPTER

INHALT :
Die Menschheit kurz vor dem endgültigen Niedergang: Alice (Milla Jovovich) ist die einzige Überlebende der Gruppe, die sich in Washington D.C. gegen die Untoten gestellt hat. Jetzt muss sie dorthin zurück, wo der Albtraum begann, nach Racoon City, um das T-Virus endgültig zu stoppen. Dort versammelt die Umbrella Corporation unter Führung von Albert Wesker (Shawn Roberts) und Dr. Isaacs (Iain Glen) ihre Truppen, um auch die letzten Überlebenden der Apokalypse zu töten. In einem Wettlauf gegen die Zeit geht Alice ein Bündnis mit einer alten Bekannten ein: Claire Redfield (Ali Larter). Claire hat sich einer Gruppe von Überlebenden rund um Doc (Eoin Macken) angeschlossen und nur mit deren Hilfe kann Alice gegen die Horden von Untoten und neuen Mutanten in den Krieg zu ziehen und die Menschheit vor der absoluten Vernichtung bewahren...

SERIOUS-ONE KRITIK :
Naja für ein finales Kapitel hätte ich mir da schon irgendwie einem großen Knall gewünscht (z.B. in Form von Alice's Tod) und nicht so einen 08/15 Abschluss. Machen wir uns nichts vor, so lange es Interesse am Franchise gibt, wird es auch wieder einen Resident Evil-Film geben. Unter dem Strich lässt sich sagen, wer ein Fan der Filme ist wird auch hier unterhalten werden, wer die Filme bisher sowieso nicht mochte wird auch dem (vermeintlich) finalen Kapitel nichts abgewinnen können. Die eigentlich guten Effekte gehen im katastrophalen Schnitt-Gewitter weitgehend unter. Nur gegen Ende sammelt der Film noch mal ein paar Sympathiepunkte, wenn sich im Hive der Kreis um die Reihe schließt und es ein Wiedersehen mit dem Laser gibt, der ja beinahe schon sowas wie Kultstatus hat. Alice darf noch etwas über ihre Vergangeheit erfahren und dann ist es auch gut. Alles ziemlich plump, alles wie immer. Milla Jovovich gibt noch mal alles, aber selbst sie hatte wohl keine richtige Lust mehr, wahrscheinlich weil das Drehbuch schon beim Lesen kein Hit war. Aber was macht man nicht alles für Geld.

Recht ordentliches Ende, mehr konnte man nicht erwarten.

TRAILER
 

0617 / 20

Genre : Sci-Fi,  Horror

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 106 Minuten / FSK 16

 

 

WONDER WOMAN     3D

INHALT :
Diana (Gal Gadot) stammt von Themyscira, der Insel der Amazonen, wo Frauen regieren und es keine Männer gibt. Doch auch auf dem paradiesisch wirkenden Eiland geht es um Macht und Kampf. Schon als Kind lernt Diana von ihrer Tante Antiope (Robin Wright) das Kämpfen. Als der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) auf der Insel strandet und von einem grauenvollen Krieg berichtet, der in der Welt der Menschen tobt, vermutet Diana dahinter das Wirken des vor langer Zeit verbannten Kriegsgottes Ares. So folgt sie Steve in unsere Welt und lässt ihr Zuhause mit ihrer Mutter, Königin Hippolyta (Connie Nielsen), hinter sich, um Ares dort zu suchen, wo das Schlachtgetümmel am dichtesten ist. Doch in den Wirren des Ersten Weltkriegs bekommt sie es zunächst mit dem deutschen Heerführer General Ludendorff (Danny Huston) und dessen getreuer Wissenschaftlerin Dr. Maru (Elena Anaya) zu tun, die den Krieg mit allen Mitteln für sich entscheiden wollen...

SERIOUS-ONE KRITIK :
Seitdem ich in Batman vs. Superman, Gal Gadot alias Wonder Woman gesehen habe, gefiel mir der Charakter. Nach all dem Lob und dem gigantischen Erfolg hab ich mich sehr auf den Film gefreut aber ich wurde leider enttäuscht. Eine unausgegorene und durchschnittliche Comicverfilmung, die im Grunde nicht viel besser war als seine Vorgänger. Ich mag Gal Gadot und sie spielt ihre Rolle auch nicht schlecht aber vielleicht lag es am Drehbuch oder daran, das mal wieder die Deutsche Kriegsmaschine als Story her halten musste. Ich wurde mit dem Wonder Woman Charakter nicht so richtig warm, denn nur weil sie ein Lasso hat und toll springen kann stellt das für mich keinen Superhelden dar. Steve Trevor wurde von Chris Pine gespielt, eigentlich war Scott Eastwood dafür vorgesehen, was vielleicht auch die bessere Wahl gewesen wäre aber es ist halt wie es ist. Vereinzelt waren am Anfang die Effekte unterirdisch, der Rest aber ist in gewohnter guter CGI Technik. 3D war OK aber nicht notwendig.

Kein schlechter Auftakt aber bitte kein Weltkriegsdrama mehr.

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0617 / 19

Genre : Abenteuer, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 140 Minuten / FSK 12

 

 

HACKSAW RIDGE

INHALT :
Der junge Desmond T. Doss (Andrew Garfield) wächst im US-Bundesstaat Virginia als ergebener Christ mit einem strengen Moralkodex auf. Als eines Tages sein Vater Tom (Hugo Weaving), Kriegsveteran und Trinker, im Streit seine Mutter Bertha (Rachel Griffiths) bedroht, greift Desmond zur Waffe und bringt ihn dazu, aufzuhören. Desmond schwört sich daraufhin, nie wieder eine Waffe auch nur anzurühren. Doch als sich sein Bruder Hal (Nathaniel Buzolic) nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor zum Kriegsdienst meldet, folgt ihm Desmond kurze Zeit später. Weil er aber weiterhin darauf beharrt, keine Waffe anzufassen, machen es ihm seine Vorgesetzten Captain Glover (Sam Worthington) und Sgt. Howell (Vince Vaughn), sowie seine Kameraden wie der harte Smitty (Luke Bracey) extrem schwer in der Ausbildung. An der Front gegen die Japaner wendet sich jedoch das Blatt: Während die Kugeln an ihnen vorbeischwirren und immer mehr Verluste zu vermelden sind, wächst Desmond über sich hinaus und rettet einem Verwundeten nach dem anderen das Leben – noch immer ohne eine Waffe zu tragen…

SERIOUS-ONE KRITIK :
Nach einer wahren Geschichte :
Mel Gibson hat es als Regisseur immer noch drauf ! Mit Hacksaw Ridge gelang ihm ein packendes Kriegsdrama, das zwar nicht ganz ohne den typischen US Patriotismus auskommt aber trotzdem super in Szene gesetzt wurde.
Die erste Hälfte sieht man wie sich Desmond Doss allen widersetzt und ohne Waffe in den Krieg zieht. In der zweiten Hälfte bekommt man dann das Kriegsspektakel zu sehen und das kann ist zum Teil nichts für schwache Nerven. Andrew Garfield spielt hier wirklich stark, das hätte ich ihm so nicht zugetraut. Seine Leistung als Soldat, der keine Waffe anrührt, war bemerkenswert. Daneben sieht man Vince Vaughn auch mal in einer ernsten Rolle, und das kann er auch, vielleicht sogar besser.

Im Abspann gibt es ein kleines Interview mit Hinterbliebenen, das klärt noch einiges auf.

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0617 / 18

Genre : Drama, Historie

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 140 Minuten / FSK 16

 

 

PIRATES OF THE CARIBBEAN 5: SALAZARS RACHE

INHALT :
In Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache bekommt es Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) mit einem alten Bekannten zu tun: Captain Salazar (Javier Bardem). Dieser ist zusammen mit seiner Crew, die sich aus einer Horde wilder Geisterpiraten zusammensetzt, den Untiefen des Bermudadreiecks entkommen. Nun hat es sich der teuflische Seemann zur Aufgabe gemacht, jedem Piraten, der in den sieben Weltmeeren sein Unwesen treibt, eigenhändig den Garaus zu machen - und Jack Sparrow steht aus persönlichen Gründen natürlich ganz oben auf seiner Liste.
Die Lage ist ernst und selbst ein erfahrener Pirat wie Hector Barbossa (Geoffrey Rush) bekommt es im Angesicht solcher Aussichten mit der Angst zu tun, wenngleich er selbiges niemals zugeben würde. Nur mit vereinten Kräften kann der Bösewicht aufgehalten werden. So schließt sich Jack Sparrow dieses Mal unter anderem mit Henry Turner (Brenton Thwaites), dem Sohn von Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley), sowie der geheimnisvolle Caryna Smith (Kaya Scodelario) zusammen, die sich auf der Flucht vor dem Gesetzt befindet, da sie aufgrund ihrer Bildung als Hexe verfolgt wird. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Dreizack des Poseidon, einem mächtigen Artefakt, das jeglichen Fluch der Karibik brechen kann.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Nach dem müden 4.Teil (Fremde Gezeiten) geht es in eine neue Runde für Jack Sparrow. Er säuft und torklelt sich durch den Film, also alles wie immer, könnte man meinen. Natürlich gibt es auch hier keine große Offenbarung, das wäre für einen 5. Teil auch ein Wunder aber es gibt einige Szenen die sich sehen lassen können. Javier Bardem in seiner Rolle als Salazar fand ich super und die Figur Salazar, deren Haare sich ständig so bewegten als wäre er unter Wasser, sah echt gut aus. Die Story ist genauso mittelmäßig wie in den letzten Teilen, diesmal muss der Dreizack gefunden werden.  Insgesamt war alles von den Details her schöner, die Crew von Salazar sah sehr beeindruckend aus und alles wirkte wieder ein wenig dreckiger. Ansonsten geht es mit vorhersehbarer Klasse durch den Film, irgendwie hat man alles schon mal gesehen und so hoffen wir alles das der 5. auch der letzte Teil der Serie ist.

Insgesamt gesehen eine durchaus brauchbare Fortsetzung der Piratenbrut, auch wenn die Luft eigentlich raus ist.

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0617 / 17

Genre : Abenteuer, Fantasy

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 129 Minuten / FSK 16

 

 

ALIEN : COVENANT

INHALT :
Der fremde Planet, den die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant erforscht, wirkt paradiesisch: Doch als die Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston) und ihre Kollegen, darunter der neue Captain Christopher (Billy Crudup), der Android Walter (Michael Fassbender) und der Pilot Tennessee (Danny McBride) durch die bergige, bewaldete Landschaft laufen, fällt ihnen vor allem die merkwürdige, beunruhigende Stille auf: Kein Vogel ist zu hören – und auch kein anderes Tier. Bald schon merken die Entdecker, dass sie auf einem Planeten gelandet sind, der lebensfeindlicher kaum sein könnte. Blitzschnelle, hochintelligente und Säure-spritzende Aliens überfallen die Covenant-Crew, töten ein Mitglied nach dem anderen. Und dem Rest der Gruppe wird klar: So weit weg von der Heimat sind sie komplett auf sich allein gestellt...

SERIOUS-ONE KRITIK :
Ich kam aus dem Kino und war enttäuscht. Nichts an Alien: Convenant aber rein gar nichts ist neu, spannend, überraschend oder gar wegweisend. Konnte in Prometheus noch die Kameraarbeit und der generelle Look punkten, bleibt selbst davon in Convenant nichts mehr übrig. Nur Michael Fassbender weiß einige Szenen mit seinem hervorragenden Schauspiel als der unvorhersehbare Android David/Walter zu retten, würde uns der Film nicht hin und wieder mit philosophischen Szenen stören. Ich habe nichts gegen ruhige Momente im Film um seine Charaktere interessanter zu gestalten. Doch wenn wir uns fast drei Minuten lang ansehen müssen, wie Michael Fassbender seinem anderen Ich beibringt, Flöte zu spielen ohne dass es irgendwelche Auswirkungen auf kommende Ereignisse hat, macht das keinen Spaß. Und als nicht ein, sondern gleich zwei Crewmitglieder, die in der denkbar ungünstigsten Situation in derselben Blutlache ausrutschen, kam es einen vor als wenn hier eine Komödie startet. .Mir war das zu wenig Alien und zuviel Quatscherei. Es gab zwar 2 Szenen die einen leichten Grusel hatten aber das kann es ja nicht sein wenn ein Ridley Scott seine Hausmarke vorführt.

Insgesamt ein weiterer Teil der Alien Saga den man nicht braucht. Wenn ich mich da an den zweiten Teil erinnere, hab ich da glatt wieder mal Lust drauf, für mich der beste Alien Teil.

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0517 / 16

Genre : Sci-Fi, Horror

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 122 Minuten / FSK 16

 

 

KING ARTHUR - LEGEND OF THE SWORD     3D

INHALT :
Nach dem Tod seines Vaters Uther Pendragon (Eric Bana) treibt sich der junge Arthur (Charlie Hunnam) mit seiner Bande von Straßenjungen in den Gassen Londons herum. Er hat keine Ahnung, welches königliche Leben ihm eigentlich zustehen würde , bis zu dem Moment, da er das sagenumwobene Schwert Excalibur aus dem Stein zieht. Mit dessen Macht ausgestattet, muss er sich seinen eigenen Dämonen stellen und für sein Volk gegen den tyrannischen Herrscher Vortigern (Jude Law) antreten, der seine Eltern getötet und ihm die Krone gestohlen hat. King Arthur verbündet sich mit dem Widerstand, zu dem auch die geheimnisvolle Mage (Astrid Bergès-Frisbey) gehört, und macht sich daran, seinen Thron zurückzuerobern.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Zu Beginn geht es gleich bombastisch los. Die Legende wird dieses Mal in ein Fantasyspektakel gehüllt, denn über die Leinwand wüten dutzende Meter große Elefanten, Magier, Fabelwesen und natürlich das berühmte Schwert Excalibur.
„King Arthur: Legend of the Sword“ ist genialer Spaß. Die Musik treibt, die Kamera fliegt, die Schnitte sind perfektioniert und Slow Motions sind natürlich auch dabei. Guy Ritchie bleibt sich treu und liefert mit „King Arthur“ ein Highlight aus all seinen typischen Stilmitteln ab. Vor allem gefällt der Hauptdarsteller Charlie Hunnam. Er ist immer sympathisch, transportiert Witz und ist physisch in einer starken Verfassung. Ich mochte ihn schon aus den guten alten "Sons of Anarchy" Zeiten, da hat er auch schon sehr stark seine Rolle verkörpert aber was er hier abliefert, ist echt ein Brett !! Parallelen zu der "Herr der Ringe" Trilogie kommen schnell auf, es ist eben Fantasy, aber das ist eigentlich nur ein Pluspunkt. Jude Law als Gegenspieler liefert wie gewohnt mal wieder ein starkes Schauspiel ab und funktioniert als Gegner gut, obwohl ich da Bedenken hatte. Besonders hervorzuheben ist auch der Soundtrack, welcher mit treibenden und gewaltigen Stücken die Sequenzen perfekt unterstützt. Hinzu kommen visuell absolut kunstvolle Szenen, die CGI ist hier Spitzenklasse. Guy Ritchie fängt beeindruckende Bilder ein und schafft es ohne Worte die Geschichte und den Charakter Arthur zu gestalten. 3D kam auch rüber - ein Gesamtkunstwerk also :-)

Der Film ist für mich echt beeindruckend gewesen. Die Interpretation des King Arthur ist aussergewöhnlich gut und macht Lust auf mehr. Ich hoffe der Film kommt an der Kinokasse an !

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0517 / 15

Genre : Abenteuer, Fantasy

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 126 Minuten / FSK 12

 

 

GUARDIANS OF THE GALAXY Vol.2     3D

INHALT :
Gerade erst sind in Guardians of the Galaxy aus Feinden Freunde geworden und schon machen die fünf Verbündeten gemeinsam das All unsicher. Peter Quill (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Rocket Raccoon (im Englischen gesprochen von Bradley Cooper), Groot (im Original mit der Stimme von Vin Diesel) und Drax the Destroyer (Dave Bautista) bereisen als Weltraum-Abenteurer nicht nur bekannte Orte, sondern stoßen auch in neue Winkel der Galaxie vor.
Nachdem die vergangenen Erlebnisse ihnen einige Rätsel aufgegeben haben, machen sie sich nun daran, diese zu lösen. ‘Star-Lord’ Peter Quill hat beispielsweise gerade entdeckt, dass er nicht rein menschlicher Herkunft ist, und auch wenn er es noch nicht weiß, rückt ein Zusammentreffen mit seinem Vater nun in greifbare Nähe. An Rivalen mangelt es den Fünfen nicht, nachdem sie zuvor Yondu (Michael Rooker) und Nebula (Karen Gillan) in ihre Schranken gewiesen haben. Doch als sie es sich bei ihrem neusten Auftrag mit Ayesha (Elizabeth Debicki) und ihresgleichen verscherzen, kommen weitere Weltraumbewohner hinzu, die ihnen an den Kragen wollen.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Guardians of the Galaxy Vol. 2 lässt seine Figuren weiter reifen und konzentriert sich darauf, diese dem Zuschauer noch näher zu bringen. Zusammen mit unseren Helden und dem Humor ergibt sich ein höchst unterhaltsamer Film, der wegen eines fehlenden roten Fadens jedoch nicht die nötige Spannung aufkommen lässt, die es gebraucht hätte. Wer jedoch witzige Figuren und unterhaltsame Action mit einem tollen Soundtrack sehen will, hat hier seinen Film gefunden. Mir hat der CGI OVERKILL diesmal etwas zugesetzt, ich fand das einfach zuviel des Guten. Es bleibt ein Marvel Film und die Story ist nur Mittel zum Zweck, das ist jedem klar, aber Baby Groot hat hier wirklich ein paar klasse Momente, die eben auch zum Erfolg beigetragen haben. "Ich bin Groot" kann man je nach Stimmlage natürlich auch anders interpretieren :-)  Was mir absolut nicht gefallen hat ware die Anspielungen auf David Hasselhoff, das war nicht gerade mein Traum. Gut hingegen bzw. gut gemacht waren die jungen Jahre von Kurt Russel - einfach spitze. Dave Bautista alias "Drax" hatte auch wieder seinen starken Momente, ein echter Hauptcharakter des Films. Am Ende wird natürlich noch Teil 3 angekündigt und bei den Zuschauerzahlen wird der auch kommen.  Ach ja, 3D gab es ja auch noch.... was soll ich sagen, war gut aber kein muss !

Der Film hält, was das Plakat verspricht: Er ist BUNT, sehr BUNT.

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0517 / 14

Genre : Action, Sci-Fi

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 136 Minuten / FSK 12

 

 

ABGANG MIT STIL

INHALT :
Abgang mit Stil, also stilvoll aus dem Leben abzutreten, davon können die Senioren Joe (Michael Caine), Willie (Morgan Freeman) und Albert (Alan Arkin) nur träumen. Auf ihre alten Tage können sie sich mit ihrer knapp bemessenen Rente in Form eines Sozialversicherungsschecks nämlich gerade mal das Nötigste zum Leben leisten und müssen trotzdem ab und zu noch Hundefutter essen, um über die Runden zu kommen.
Irgendwann haben die drei gestandenen Herren endgültig genug. So kann es nicht weitergehen! Und Joe hat auch schon die rettende Idee: Ein Bankraub würde all ihre Probleme lösen. Mit dem erbeuteten Geld würden sie bis zu ihrem nicht mehr allzu fernen Lebensabend ausgesorgt haben. Doch leider wissen die Rentner noch nicht einmal, wie man mit einer Schusswaffe umgeht.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Vor dem ernsten Hintergrund, seine hart erarbeitete Rente zu verlieren, schmieden unsere 3 Hauptdarsteller einen Plan. Was könnte näher liegen als eine Bank auszurauben, vor allem dann wenn man kurz zuvor gesehen hat wie es geht. Das die Senioren, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben und ehrlich waren plötzlich keine Rente mehr bekommen sollen, von Banken über den Tisch gezogen und aus ihren Häusern geworfen werden, sollte eigentlich nicht möglich sein, ist es aber anscheinend doch. Die Story ist etwas träge und vorhersehbar, genau wie die Bachelor Folge die sich die 3 im Film angucken und die Inszenierung kommt einfach nicht über ein annehmbares Mittelmaß hinaus. Trotzdem war der Film für einen Kinoabend OK , mehr aber auch nicht.

Sehr kurzweilige aber hochkarätig besetzte Komödie.

TRAILER
 

0417 / 13

Genre : Drama, Komödie

Kaufempfehlung :
JA /
NEIN
Spielzeit 96 Minuten / FSK 6

 

 

FAST & FURIOUS 8

INHALT :
Können Dom (Vin Diesel) und seine Freunde, die er Familie nennt, endlich ein normales Leben führen? Nach dem Rückzug von Brian und Mia hat er sich mit Letty (Michelle Rodriguez) in die Flitterwochen verabschiedet und die restliche Crew ist von allen Vergehen aus der Vergangenheit freigesprochen worden. Doch dann taucht die mysteriöse Cyber-Terroristin Cipher (Charlize Theron) auf, verführt Dom und macht ihn zu ihrem Partner bei einer Reihe von Verbrechen. Mr. Nobody (Kurt Russell) bittet die Gang um Letty, Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris) und Co., zu helfen. Gemeinsam mit Hobbs (Dwayne Johnson), der wegen Doms Verrat im Knast sitzt, und Todfeind Deckard Shaw (Jason Statham) müssen sie bei einer Jagd rund um den Globus eine Anarchistin stoppen, die Chaos in die Welt bringen will. Und wichtiger: Sie müssen den Mann nach Hause holen, der sie zu einer Familie machte…

SERIOUS-ONE KRITIK :
Bereits in der Eröffnungssequenz, in der Dom eine schrottreife Karre mit Hilfe eines Dosenverschlusses ala MacGyver zu einem schnellen Flitzer umrüstet und sich damit ein buchstäblich feuriges Rennen durch die Straßen von Havanna liefert, wird man daran erinnert, dass diese Filme nicht in unserer Realität spielen. Fast&Furious8 ist weiterhin ein Streifen in dem, übertreiben bis zum geht nicht mehr, der Leitfaden ist. Allerdings wirkt die Story geringfügig ausgearbeiteter und es werden Zusammenhänge zu den vorherigen Teilen geschlossen was positiv zu bewerten ist. Die Einführung neuer Schauspieler ist gut gelungen und macht Spaß. Es gibt einige gute Lacher in dem Film und die Schauplätze sind sehenswert. Logik kann man getrost vergessen, das sollte aber jeden von vorne hinein klar sein, auch wenn die Logiklöcher wieder mal seeehr groß sind. Der heimliche Star des Films ist für mich, der Nachwuchs von Dom Toretto, auch wenn der (noch) keine Sprechrolle hatte. Dwayne Johnson und Jason Statham hatten ein paar witzige Momente und auch Charlize Theron (Cypher) als Gegnerin war gut besetzt.

Wer ins Kino gehen will sollte sein Hirn solange an der Kasse lassen und die logikfreie Action einfach hinnehmen.

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0417 / 12

Genre : Thriller, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 136 Minuten / FSK 12

 

Die Schlümpfe 3 - Das verlorene Dorf

INHALT :
Tief im Verbotenen Wald gelegen gibt ein Dorf, das von quirligen kleinen Wesen bewohnt wird, die mit Kobolden, Gnomen oder Wichten nur höchst unzureichend beschrieben wären - oder schlicht falsch. Denn man kann nur das beschreiben, was man gesehen hat. Und noch gilt es das blaue Wunder zu entdecken, das die Schlümpfe sind.
Doch die Zeichen stehen nicht schlecht auf eine außergewöhnliche Entdeckung, als Schlumpfine (im Original geschlumpft von Demi Lovato) eine geheimnisvolle Karte schlumpft. Zusammen mit ihren Mitschlümpfen Schlaubi (Danny Pudi), Clumsy (Jack McBrayer) und Hefty, dem Muskelschlumpf (Joe Manganiello), begibt sie sich auf ein schlumpfiges Abenteuer, was Papa Schlumpf (Mandy Patinkin) allerdings zu verhindern sucht, weiß er doch um die Gefahren, die der Wald bereit hält. Vor allem, wenn sich dort der böse Zauberer Gargamel (Rainn Wilson) aufhält.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Ein Film für die Kleinen. So und nicht anders sollte man über "Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf" urteilen! Für Erwachsene ist der Film nicht gemacht aber um unterhalten zu werden hat es dann doch gereicht !  Man muss vielleicht einfach mal etwas zurückstecken, damit die Kleinen ihren Spaß haben. Meine Tochter hatte ihren Spaß auf jeden Fall und darauf kam es an  :-) Schlumpfine ist ,aus Kindersicht, eine Figur mit der man mitfühlen kann. Ihre Herkunft prägt den Film und sie ist die eigentliche Heldin. Gargamel und Azrael sind wie üblich der Gegenpart der Schlümpfe, besonders Azrael die Katze hat einige starke Momente.

 Sehr bunt, schön animiert und auch die Stimmauswahl fügen sich gut ins Ganze ein. Kinderbewertung = 4 Sterne

TRAILER
 

0417 / 11

Genre : Sci-Fi, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 89 Minuten / FSK 0

 

 

GHOST IN THE SHELL     3D

INHALT :
Die Realverfilmung von Ghost in the Shell spielt, wie schon die animierte Vorlage, in einer dystopischen Zukunft. Der weibliche Cyborg Motoko Kusanagi (Scarlett Johansson) macht sich darin auf die Suche nach dem Puppet Master, einem Hacker, der die Stadt in Atem hält.

Mit Ghost in the Shell wird der gleichnamige Kult-Anime Ghost in the Shell von Regisseur Mamoru Oshii aus dem Jahre 1995 von Hollywood für die große Leinwand adaptiert. Der ursprüngliche Animationsfilm beeinflusste seinerzeit bereits bedeutende Filmemacher, so zum Beispiel Lana Wachowski und Andy Wachowski, die sich vom Vorspann des Animes beispielsweise zu ihrem Digital Rain (also dem ikonischen grünen Quellcode) in Matrix inspirieren ließen und auch das Konzept der Anschluss-Löcher im Nacken von Neo und Co. der gezeichneten Vorlage entlehnten.
Zwischenzeitlich war die Schauspielerin Margot Robbie (Focus) für die Hauptrolle von Ghost in the Shell im Gespräch. Nachdem die Verhandlungen jedoch abgebrochen wurden, ging der Part an Scarlett Johansson (Lucy).

SERIOUS-ONE KRITIK :
Optisch ein wirklich gelungener Cyberthriller mit einer Future-Asia-Mega-City die man so überzogen, im realen bestimmt nicht haben möchte. Riesige 3D-Werbe-Monster dominieren die Skyline. Die Geschichte dagegen ist völlig wurst, und wird in Standarddialogen abgehandelt. Dabei wird nichts Überflüssiges, aber auch nichts Geistreiches erzählt. Da ich den Anime-Film hierzu nicht kenne kann ich auch nicht sagen ob es eine 1:1 Verfilmung ist, ich vermute aufgrund der schwachen Handlung ist aber einiges verworfen worden. Die grandiose Optik und die nette Action überzeugt, doch die Handlung entpuppt sich leider als der befürchtete Schwachpunkt und ist meist vorhersehbar. Kritisieren muss ich allerdings auch, dass der Trailer Song "Enjoy the Silence" gar nicht vorkommt. 3D war gar nicht mal schlecht, wenn es sein muss ...

Das Beste an dem Film sind die ersten 30 Minuten, danach geht´s steil bergab.

TRAILER
 

0317 / 10

Genre : Sci-Fi, Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 107 Minuten / FSK 16

 

 

LIFE

INHALT :
Schon immer beflügelte der Mars den Forscherdrang und zuweilen auch die Phantasie von Wissenschaftlern und Sci-Fi-Nerds gleichermaßen, was sich nicht nur auf der dunklen Seite des Mars' abspielen möge. So werden Erosionsspuren auf der Oberfläche des Roten Planeten als Zeugnisse von der früheren Wirkung von Wasser gedeutet. Und Wasser bedeutet in der Regel: Leben!
Und so wird eine Crew von Astronauten (rekrutiert aus Darstellern wie u.a. Ryan Reynolds und Rebecca Ferguson) von der Internationalen Raumstation aus los gesandt, um eine Proben-Sonde vom Mars zurückzuholen und mit ihr ein für allemal Gewissheit zu erlangen und alle Zweifel zu zerstreuen. Und tatsächlich finden sich nach erfolgreicher Rückkehr in den Proben Spuren von Intelligenz. Und diese hat es in sich und stellt eine Bedrohung nicht nur für die Besatzung der Raumstation dar, schwebt diese doch in gefährlich naher Umlaufbahn um die Erde.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Ich hatte befürchtet das ich mit dem Trailer schon alles gesehen hatte aber dem war glücklicher Weise nicht so. Ein Problem ist vielmehr, dass dem "Alien" ähnlichen Konzept keine neuen Ideen hinzugefügt wurden, abgesehen natürlich von der erdnahen ISS und der modernen CGI-Technik. Der Film funktioniert aber trotzdem recht gut was an den Schauspielern liegt (die aber irgendwie unter ihrem möglichen Niveau spielen) aber natürlich auch an unserer Marskrake "Calvin". Die Raumfahrer befürchten, dass Calvin nicht nur ihre Kollegen verspeist, sondern schlechthin alles Leben vernichtet. Was niedlich begann wird zum Monster und zwingt  die Crew zur moralischen Frage, ob sie bereit sind, ihr eigenes Leben zu opfern, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern.  Logikfehler sind natürlich auch vorhanden, denn warum braucht Calvin schnell Sauerstoff, kann aber außen auf der ISS nach belieben umher hopsen ? Soweit ich weiß gibt es im Weltall recht wenig Sauerstoff.

Das Ende macht Platz für eine Fortsetzung , nur diesmal auf der Erde ....

TRAILER
 

0317 / 09

Genre : Sci-Fi, Horror

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 103 Minuten / FSK 16

 

 

KONG : SKULL ISLAND     3D

INHALT :
12°S 78°E: Hinter diesen ominösen Koordinaten und vor der Küste Sumatras verbirgt sich eine ständig im Nebel befindliche Insel mit dem treffenden Namen Skull Island, wirkt doch die Topographie auf den Betrachter wie ein gewaltiger petrifizierter Monsterschädel. Doch viele Zeugen dieses Spektakels gibt es nicht, die davon Kunde geben könnten, was die Insel sprichwörtlich gefangen hält. Umso größer ist also der Reiz, der von den wenigen kryptischen Informationen über diesen Hort des Schrecklichen befeuert wird: Skull Island – eine Insel, die außerhalb der Zeit zu liegen scheint, bewohnt von überdimensionalen Kreaturen, die jeder Beschreibung spotten.
Eine Expedition (angeführt von Tom Hiddleston und mit Brie Larson im Schlepptau) findet auf obskuren Wegen endlich wieder einmal zu Skull Island. Doch was sie dort vorfindet, ist jenseits allem Vorgestellten…

SERIOUS-ONE KRITIK :
Eine schwache Story, gute Effekte und mittelmäßige Charakterdarbietungen macht Skull Island aus, mehr leider nicht. Ich war nach dem recht guten Trailer etwas enttäuscht was ich da auf der Leinwand angeboten bekam. Mit nur 119 Minuten Laufzeit ist "Kong" über eine Stunde kürzer geraten als Peter Jacksons Ausflug nach Skull Island vor zwölf Jahren und auch darüber hinaus kann man beide Filme schlichtweg nicht vergleichen. Nahm sich Jackson damals noch viel Zeit, um seine Charaktere zu formen und eine gute, wenn auch nicht originelle Geschichte zu erzählen, so geht es Regisseur Jordan Vogt-Roberts nun mehr nur noch ums Spektakel. Viel mehr als die Inselgeschichte und den Kampf bzw. eher das Weglaufen und Erschrecken zwischen Mensch und Monster bekommen wir hier nicht geboten und angesichts der Menge an lauten Actionszenen wäre für viel mehr hier auch kaum mehr Platz gewesen. Und warum müssen sich sämtliche Heli´s in Kong´s Nähe aufhalten ? Damit auch auf jeden Fall alle herunter geholt werden können - wie hirnlos.....

Im Ganzen hat der Film sehr wenig Substanz und der hervorragende Cast ist reine Verschwendung. Samuel L. Jackson enttäuscht diesmal auf ganzer Linie.

TRAILER
 

0317 / 08

Genre : Fantasy,Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 119 Minuten / FSK 12

 

 

LOGAN - THE WOLVERINE

INHALT :
Im Jahr 2029 gibt es kaum noch Mutanten. Charles Xavier (Patrick Stewart) und Logan aka Wolverine (Hugh Jackman) müssen versuchen, mit dem Verlust der X-Men zurechtzukommen. Zusätzlich haben die beiden Männer mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen, denn während die Alzheimer-Erkrankung von Professor X fortschreitet, bildet sich Logans Selbstheilungskraft langsam zurück.
Unterdessen planen Menschen wie Dr. Zander Rice (Richard E. Grant) und Donald Pierce (Boyd Holbrook) die Entwicklung einer mächtigen Waffe und sammeln dafür die DNA der wenigen überlebenden Mutanten, die sie finden können. Für Logan gilt es deshalb, sich ein letztes Mal aufzuraffen, um sie zu besiegen und im Zuge dessen ein Mädchen namens Laura (Dafne Keen) zu retten, das ihm sehr ähnlich ist.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Der Film wurde dem großen Hype einfach nicht gerecht ! Vielleicht war durch die beiden grandiosen Trailer die Messlatte viel zu hoch angesetzt. Aus unserem weisen Professor X ist ein seniler alter Mann geworden und auch unser Logan hat hier, besonders zu Anfang, kaum noch was von seiner alten Stärke. James Mangold hat es hier aber perfekt geschafft seine Figuren zu führen, nur die Story hätte diesmal doch etwas mehr sein dürfen. Mit seinem 138 Minuten ist der Film auch deutlich zu lang ausgefallen und leider hat man die besten Szenen schon in den beiden Trailern gesehen, sehr schade ! Die Brutalität des Films ist deutlicher zu sehen als bei seinen Vorgängern, was aber angemessen dosiert zu sein scheint. Die Atmosphäre ist der Wüsten Location entsprechend. Trostlos und rau bei Tag, bitterkalt in der Nacht. Die Abschiedsstimmung ist greifbar. Sei es der versoffene Logan dessen Selbstheilungskräfte nach und nach Versagen und dessen Krallen nicht mal mehr ganz ausfahren, oder auch Professor X der Senil und zittrig im Rollstuhl sitzt. Ein würdiger Abschluss der Wolverine Filme ist er schon aber es hätte besser ausfallen können.

Trotz einiger Längen und einer schwachen Story ist "Logan" ein würdiger Abschluss der Wolverine Geschichte, mit Hugh Jackman in Bestform, kombiniert mit teils harter Action und viel Gefühl

TRAILER
 

0317 / 07

Genre : Sci-Fi,Action

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 138 Minuten / FSK 16

 

 

JOHN WICK : KAPITEL 2

INHALT :
Nur noch das Auto zurückholen, dann will sich John Wick (Keanu Reeves) zurück in den Ruhestand verabschieden. Doch nachdem der Ex-Auftragskiller sein geliebtes Gefährt wieder und sich mit Abram (Peter Stormare) geeinigt hat, dem Bruder seiner Nemesis Viggo Tarasov (Michael Nyqvist), geht es für Wick erst richtig los. Wicks ehemaliger Kollege Santino (Riccardo Scamarcio) steht vor der Tür und gibt ihm eine mit Blut besiegelte Münze. Wie der Einzelkämpfer weiß, steht das Geldstück für ein Versprechen, das Wick einst gab – das Versprechen von Hilfe als Gegenleistung für einen alten Gefallen. Und auch wenn der Killer seine Ruhe haben will, kann er schließlich nicht anders, als seine Zusicherung einzulösen, denn andernfalls droht ihm der Tod. Wick geht nach Rom, wo Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini) in die Riege der einflussreichsten Gangsterbosse kommen will…

SERIOUS-ONE KRITIK :
Das zweite Kapitel des ehemaligen Auftragkillers John Wick ist ein blutiges Fest und handfeste Action. Die starken Momente des Films kommen dann auf, wenn Wick in seinem Element ist : erst schießen und keine Fragen stellen. Mehr Blut als im Vorgänger sorgen erfreulicherweise für ein FSK 18. John Wick kann nun seinen Ruhestand endgültig vergessen. Nach seinem brutalen Rachenfeldzug im ersten Teil holt ihn nun die Vergangenheit ein und er muss nicht ganz unverschuldet seine Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Ehe er sich versieht, zieht er in Rom eine Blutspur hinter sich her und wird zum lukrativen Ziel für seine Kollegen. Ich fand es super das Kapitel 2 auch tatsächlich an Kapitel 1 nahtlos anknüpft und wie ich gerade erfahre kommt 2018, Kapitel 3.  Keanu Reeves blüht in der Rolle auf wie selten zuvor in seiner Kariere und seine Coolness ist beispiellos. Trotz kleinerer Schönheitsfehler ist auch Kapitel 2 rund um den ausgebrannten Killer, Actionunterhaltung der Oberklasse. Harte, schnörkellose Fights und verflucht coole Charaktere, so muss das Genre sein. Von mir aus darf  John Wick auch weiterhin die Unterwelt aufmischen, der Grundstein dafür ist jedenfalls gelegt.

Diverse Schauspieler von Teil 1 sind auch wieder dabei, das verspricht eine gerade Linie die auch von Auftragskillern einzuhalten ist. An Teil 1 kommt Kapitel 2 nicht ran aber sehr sehr nah ......... für den Film des Monats wird´s vermutlich reichen :-)

TRAILER
 

0217 / 06

Genre : Action, Thriller

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 123 Minuten / FSK 18

 

 

VAIANA

INHALT :
Vaiana (Auli’i Cravalho) wohnt auf einer Insel im Südpazifik lange vor unserer Zeit. Sie ist die Tochter des Stammeshäuptlings und liebt das Wasser, das ihre Heimat umgibt. Doch anders als die Vorfahren ihres Volkes hat Vaianas Vater das Verbot erlassen, die Insel per Segelboot zu verlassen. Keiner darf über das Riff hinaus in den Ozean vorstoßen.
Doch als Vaiana bemerkt, dass ihre Insel zu sterben beginnt, sticht sie trotzdem in See. Begleitet vom Hahn Hei Hei macht sie sich mithilfe ihres Freundes, des Ozeans, auf die Suche nach dem Halbgott Maui (Dwayne Johnson), der den Zerfall der Welt durch einen lange zurückliegenden Diebstahl einst eingeleitet hat. Doch den selbstverliebte Held zum Helfen zu überreden, ist eine schwierige Aufgabe.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Großartig animiert, wie z. B. das Wasser, die Pflanzen oder auch Vaiana selbst aber die Handlung schleppt sich nur mühsam ins Ziel und ist selbst für Disney-Verhältnisse eher mager. Diverse Running Gags (Ozean spült Vaiana zurück aufs Boot oder Mauis Tattoo gibt Handlungsanweisungen) und auch die Musikeinlagen werden deutlich überstrapaziert. Die musikalische Darbietung des Films war definitiv zu viel des Guten ! Ansonsten bekommt man die üblichen Elemente geboten, die man auch aus zahlreichen anderen Disneyfilmen kennt. Eine Identifizierung mit dem Hauptcharakter fällt schwer, obwohl sie nur die Welt retten will ;-) Technisch ist der Film einwandfrei, da kann man nicht meckern aber ohne viel Gesang und zügigere Story wäre Vaiana ein Kurzfilm. Und warum man den Film von MOANA in VAIANA umbenannt hat wird ein Rätsel bleiben....

Irgendwie fehlt das Herz. Es bleibt eine  Mischung aus Humor und Abenteuer mit gigantischer Optik und zu viel Gesang!

TRAILER
 

0217 / 05

Genre : Animation, Musik

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 107 Minuten / FSK 0

 

 

THE GIRL WITH ALL THE GIFTS

INHALT :
The Girl with All the Gifts erzählt die Geschichte von Melanie (Sennia Nanua). Das 10-jährige Mädchen ist etwas Besonderes. Sie hat viele Fragen, die Welt um sich herum betreffend und besitzt den Intelligenzquotienten eines Genies. Jeden Morgen wird Melanie aus ihrer Zelle geholt, von Sergeant Parks (Paddy Considine) mit seiner Waffe in Schach gehalten und an einen Rollstuhl gefesselt, damit sie zur Schule gehen kann, wo die Lehrerin Helen Justineau (Gemma Arterton) sie unterrichtet.
Der Grund für dieses seltsame Vorgehen? Melanie und ein paar weitere Kinder ihres Alters sind Infizierte, die in einem unterirdischen militärischen Bunker von einer Gruppe überlebender Menschen studiert werden. Anders als die meisten “Hungrigen” dort draußen sind Melanie und die anderen nämlich auf der Höhe ihrer geistigen Fähigkeiten – wenn sie nicht gerade durch den Geruch von Menschenfleisch in Versuchung geführt werden. Durch die Untersuchung der Jungen und Mädchen hoffen die von Dr. Caroline Caldwell (Glenn Close) angeführten Wissenschaftler, ein Heilmittel für die Pilz-Sporen zu finden, die den Planeten infiziert und eine Zombie-Apocalypse ausgelöst haben.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Die Briten stehen nicht so auf die schlurfenden Zombies, bei denen sind die Sprinter hoch im Kurs, die im Prinzip auch spannend sein können. Ohne große Umschweife wird man in eine Militärbasis geworfen, eine Militärbasis mit Kindern eingesperrt in Zellen oder auf Rollstühlen gefesselt. Warum ? Es folgt eine Zombie- (hier genannt Hungries) Apokalypse in der die Hungries ziemlich schnell sein können - jedenfalls in den ersten Szenen.  Die erste halbe Stunde hat mir gut gefallen, interessante Atmosphäre und teilweise auch die eine oder andere gute Idee, die dem Zombiegenre ein paar Neuerungen spendiert.
Leider flacht der Film zur Halbzeit stark ab und der Storyverlauf konnte, rückblickend auf den guten Anfang, nicht mehr all zuviel Fahrt aufnehmen. Der größte Schwachsinn war der unnötige Alleingang von Kieran und wie er das Zeitliche gesegnet hat, das war wohl mehr ein Lückenfüller. Wenn die Hungries unter sich sind stehen sie einfach nur steif rum, mehr nicht. Irgendwie verschenktes Potenzial, vor allem bei diesem grottenschlechten Ende.

Hervorheben kann man die Leistung von Sennia Nanua als Melanie. Im Prinzip hat sie alle an die Wand gespielt.

TRAILER
 

0217 / 04

Genre : Sci-Fi,Horror

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 111 Minuten / FSK 16

 

 

xXx - DIE RÜCKKEHR DES XANDER CAGE    3D

INHALT :
Nach einem Zwischenfall wurde Xander Cage (Vin Diesel) für tot erklärt. Doch in Wahrheit ist der einst zum Agenten ausgebildete Extremsportler quicklebendig. In einer neuen geheimen Mission wird er von seinem Vorgesetzten Augustus Gibbons (Samuel L. Jackson) auf einen gefährlichen Top-Secret-Auftrag geschickt.
Der Krieger Xiang (Donnie Yen) und sein Team düsterer Handlanger wollen sich eine Waffen namens Pandoras Box unter den Nagel reißen. Also rekrutiert Xander Cage seine ganz eigene neue Gruppe begabter Adrenalinjunkies, um ihm das Handwerk zu legen. Doch schnell findet er heraus, dass die Verschwörung, der er auf der Spur ist, bis in die höchsten Kreise der Regierung reicht.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Völlig übertriebene Action, klischeehafte Charaktere und eine kaum vorhandene Story. ABER : 3D war wieder einmal nicht schlecht. Im Prinzip endet hier schon die Filmbewertung, weil es nichts positives zu melden gibt aber hier noch ein paar Dinge : Erwartet hatte ich nichts und genau das habe ich auch bekommen. Coole Sprüche und hier und da auch mal ein paar eingestreute Gags machen noch keinen guten Film. Ich fand den ersten Teil wirklich gut. Diesel passte perfekt, die Action war cool und meistens glaubhaft, er war witzig und bot eine richtige Story und vor allem gute Schauplätze.
Im 3. Teil waren es zu viele Figuren die vorgestellt werden mussten und zu viele exotische Schauplätze (von der Dominikanischen Republik bis zu den Philippinen) die angeflogen wurden. Die simple Story (wer krallt sich die Büchse der Pandora?) erscheint komplizierter als gedacht. Also bekommen die Darsteller auf einmal viel zu reden, um alles zu erklären. Angesichts der erbarmungslos banalen Dialoge wird die Sache dadurch aber nur noch schlimmer. Spätestens nach einer halben Stunde stürzt der Film spannungsmäßig ab wie in der ersten Szene der Satellit.

Komplett hirnloser Actionstreifen, der 3. Teil ist genauso unbrauchbar wie der 2. Teil !

TRAILER
 

0117 / 03

Genre : Action, Abenteuer

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 107 Minuten / FSK 16

 

 

THE GREAT WALL     3D

INHALT :
William Garin (Matt Damon) und Pero Tovar (Pedro Pascal) reisen im 15. Jahrhundert nach China. Sie kommen hierher, um eine mächtige Waffe zu finden, doch ihnen wird ein wenig freundlicher Empfang bereitet. Die Einheimischen glauben ihnen nicht, dass sie zum Handeln an die Chinesische Mauer gekommen sind.
In Gefangenschaft müssen die zwei kampfgeschulten Söldner lernen, dass die fast 9000 Kilometer lange Mauer einst aus einem ganz bestimmten Grund errichtet wurde, auf den die chinesische Armee des Kaisers (darunter Andy Lau und Tian Jing) sich jahrzehntelang vorbereitet hat. Denn alle 60 Jahre versuchen Monster, die letzte Bastion zur Verteidigung der Menschheit zu stürmen.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Da will ich mal nicht meckern wie das Kinojahr beginnt, mit The Great Wall schon der 2. gute Film, sogar diesmal mit einer qualitativen Steigerung. Farbenfrohe Bilder, großes Schlachtenspiel, viel (gut gemachte) CGI und ich sage es mal mal vorab, sehr gutem 3D. Das alles mit einer zwar mäßigen Story aber trotzdem einem genüsslichen Kinoabend. Langeweile gab´s nicht, dafür aber eine kleine Prise, gut integrierten Humor. Die CGI, wie die Massen von Monstern dargestellt werden kennen wir schon von "WORLD WAR Z", was kein Problem darstellt, es viel aber auf. Die gute Kameraführung viel mir auch, vor allem bei langer Streckenführung auf, das gepaart mit 3D war schon eindrucksvoll. Hat man mal akzeptiert, dass „The Great Wall“ kein Historiendrama, sondern ein Fantasy Märchen ist, dann macht der Film viel Spaß. Das ist vor allem Regisseur Zhang Yimou zu verdanken, der bei dieser 150-Millionen-Dollar-Produktion alle Register zieht.

Klasse Action, mit großer Routine und handwerklich sauber auf die Leinwand gebracht von einem Kultregisseur, der eine Auftragsarbeit kompetent erledigt. Ein guter Kandidat für den Topfilm des Monats !!!

TRAILER
 

0117 / 02

Genre : Thriller,Fantasy

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 104 Minuten / FSK 12

 

 

PASSENGERS     3D

INHALT :
Tausende von Menschen werden in Passengers auf einem Raumschiff in die Kolonie eines weit entfernten Planeten transportiert. Um nicht als alte Männer und Frauen dort anzukommen, versetzt man sie in einen Kälteschlaf, aus dem sie erst wieder erwachen sollen, wenn das Ziel der interstellaren Reise erreicht ist.
Durch eine Fehlfunktion bei den Schlafkammern werden zwei Passagiere, Jim (Chris Pratt) und Aurora (Jennifer Lawrence), jedoch zu früh aus der Kältestarre geweckt – und zwar 90 Jahre, bevor das Space Shuttle den neuen Planeten erreichen soll. Ihnen ist klar, was das bedeutet: Sie werden den Rest ihres Lebens in dem Luxus-Raumschiff verbringen müssen. Als sie jedoch gerade beginnen, sich mit diesem Schicksal abzufinden und ihre Gefühle für einander zu entdecken, gerät unvermittelt das Leben aller noch schlafenden Passagiere in Gefahr.

SERIOUS-ONE KRITIK :
Unendliche Weiten auf dem Raumschiff Avalon und ein guter Start ins Filmjahr 2017 !
Jennifer Lawrence und Chris Pratt sind im Prinzip die Beiden die zum grundsätzlichen Funktionieren des Films beitragen, alle anderen sind nur Nebenrollen, wie z.B. Andy Garcia der ca. 10 Sekunden im Bild war. Martin Sheen als Barkeeperandroid sehe ich als dritten Charakter der den Film etwas auflockert. Die erste Hälfte ist sehr unterhaltsam danach wird es etwas langsamer und nimmt zum Finale wieder richtig fahrt auf. Die sehr gut gemachte CGI nimmt einen hohen Stellenwert ein, so gut habe ich das schon lange nicht mehr gesehen und diesmal überzeugt auch 3D ! Probleme bekommt Passengers immer dann, wenn es um die Handlung geht, denn die ist einfach dünn. Am Ende des Films könnten die meisten Zuschauer den Plot sicher in wenigen Sätzen wiedergeben, daran können auch die gute Optik und die Stars wenig ändern.  Ein wenig mehr Spannung oder Aha-Momente wären allerdings nicht schlecht gewesen. Über das Ende sagen wir einfach mal nichts, denn im Prinzip fehlt mir, was mit unseren beiden Darstellern letztendlich passiert.

Bestimmt (oder hoffentlich) nicht das Highlight des Jahres aber ein guter Start ins Kinojahr, das hatten wir schon schlechter !

TRAILER
 

0117 / 01

Genre : Action, Sci-Fi

Kaufempfehlung :
JA / NEIN
Spielzeit 117 Minuten / FSK 12